Am Brandenburg Tor, 20. September 2019 in Berlin.Foto: Carsten Koall/Getty Images

AfD über „Klima-Hysterie“: Missbrauch von Kindern erinnert an dunkle Zeiten

Epoch Times21. September 2019 Aktualisiert: 22. September 2019 13:14
Die AfD warnt vor der "medialen und politischen Indoktrination von Schülern, um mit inszenierten Demonstrationen die öffentliche Meinung zu beeinflussen."

Für einen entschiedeneren Kampf gegen die Erderwärmung sind am Freitag rund um den Globus Millionen Menschen auf die Straße gegangen. Die Klimaaktivisten von Fridays for Future hatte erstmals ausdrücklich auch Erwachsene aufgerufen, sich an den Freitagsprotesten zu beteiligen.

In Berlin gingen nach Angaben der Aktivisten etwa 270 000 Menschen auf die Straße, bundesweit sollen es 1,4 Millionen gewesen sein. Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg war zufrieden mit dem globalen Protest: „Es ist ein historischer Tag“, sagte sie.

Vor allem junge Menschen beteiligen sich an den Demos – auch Kinder. Dazu erklärte der AfD-Fraktionsvorsitzende, Jörg Urban:

Die AfD lehnt die Klima-Hysterie ab. Es ist Unsinn, im nationalen Alleingang das Welt-Klima retten zu wollen. Die deutschen Bürger und die Industrie haben bereits die weltweit höchsten Steuern und Abgaben zu schultern – ein weiteres Drehen an der Steuerschraube überfordert viele Bürger und schadet der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.“

Zudem beklagt Urban die „mediale und politische Indoktrination von Schülern, um mit inszenierten Demonstrationen die öffentliche Meinung zu beeinflussen.“ Dieser „Missbrauch von Kindern und Jugendlichen für Regierungspropaganda“ erinnere an dunkle Zeiten in der deutschen Geschichte.

Die Unterwanderung der Schülerproteste durch linksextremistische Gruppen sei besonders gefährlich, so der AfD-Politiker weiter.

„Ende Gelände“ und „Extinction Rebellion“ wollen den Kapitalismus insgesamt abschaffen und sind bereits mehrfach durch gewalttätige Aktionen aufgefallen“.

Die Theorie der angeblich drohenden Klima-Apokalypse stehe auf dünnem Eis. Dies sei unlängst vor einem kanadischen Gericht deutlich geworden. „Michael Mann, einer der Väter der Klima-Hysterie, weigerte sich die Rohdaten für seine Theorie offenzulegen, um diese unabhängig überprüfen zu können,“ betonte Urban. (so/dpa/pm)



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