Auch YouTuber gehackt: LeFloid, Gronkh, Simon Unge, Wissen2G, Jan Böhmermann …

Von 5. Januar 2019 Aktualisiert: 6. Januar 2019 13:21
Nicht nur Politiker sind von ungeliebten Veröffentlichungen betroffen - sondern auch bekannte YouTuber und auch Jan Böhmermann, erklärt die Kanzlei WBS.

Die auf Medienrecht spezialisierte Kanzlei WBS verweist in einem aktuellen Video vom 4. Januar darauf, dass nicht nur Politiker von dem Hackerangriff betroffen seien – sondern auch YouTuber wie LeFloid, Gronkh, Unge, Mr. Wissen2Go und Jan Böhmermann.

Ihrer Angaben nach bedeutet die Veröffentlichung dieser Daten eine Persönlichkeitsrechtsverletzung. Gleichzeitig sei es ein Ausspähen von Daten – dafür drohen mehrere Jahre Haft. Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz ermitteln und die Kanzlei ist sicher, dass die Urheber gefunden werden können.

Teilweise liegen die Informationen auf Blogs bei Google, das Unternehmen hat schon reagiert und die Daten entfernt. Auf Servern, die in Russland, China oder anderen Ländern liegen, werde das Entfernen der persönlichen Daten jedoch schwieriger.

Betroffene sollten eine Strafanzeige stellten und gleichzeitig bei Google Löschanträge in Auftrag geben, damit die Daten über Google nicht mehr gefunden werden könnten.

Der Twitteraccount, der die Daten verbreitete, sei immer noch online. Twitter habe noch nicht reagiert, erklärte die Kanzlei am 4. Januar 2019.

Hintergrund: Über den Account von Simon Unge fiel der Hack auf

Sein Kommentar am 3. Januar 2019 dazu: „Das Jahr fängt ja gut an“

 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion