Berichterstattung Migration: Woher kommt die Nähe der Medien zu den NGOs?

Von 14. July 2018 Aktualisiert: 14. Juli 2018 20:21
Woher kommt diese Nähe der Medien zu den NGOs, woher die absolut unkritische Haltung trotz wachsendem Unmut in der Bevölkerung? Das Team Bystron untersucht die Verflechtungen zwischen Medien und Flüchtlingsrettern.

Heute finden wieder pro-NGO „Seebrücke“ Demos statt, gesponsert vom Soros-nahen MenschMenschMensch e.V. (Epoch Times berichtete). Während die Mainstream-Medien die Strafanzeige der AfD gegen die deutschen NGOs totschweigen, berichten sie immer wieder positiv über die Schlepper-NGOs und ihre Unterstützer.

Manchmal sind prominente Medienschaffende direkt an den Hilfsgruppen beteiligt, wie im Fall von Jugend rettet e.V. Gründungsträger 2015 war u.a. Jugendpresse Deutschland, zu dessen Kuratorium u.a. der ARD-Programmchef Volker Herres, Panorama-Redakteurin Anja Reschke , Stern-Chefredakteur Hans-Ulrich Jörges, die Zeit-Chefredakteure Moritz Müller-Wirth und Dr. Theo Sommer, Stellv. Vorsitzende des Deutscher Journalisten-Verbandes Kathrin Konyen und ex-Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert zählen.

Das Team von AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron hat an Volker Herres und Anja Reschke geschrieben und gefragt, ob ihr Engagement bei “Jugendpresse Deutschland” auch ein Engagement für “Jugend rettet e.V.” beinhaltet, ob sie dieses Engagement angesichts der Strafanzeige der AfD neu bewerten werden, und in wie fern ein Engagement von prominentem Führungspersonal der Öffentlich-Rechtlichen bei politischen Vereinen mit dem Unparteilichkeits- und Neutralitätgebot des Rundfunkstaatsvertrages vereinbar sei. Eine Antwort haben sie leider nicht erhalten.

Manchmal beteiligen sich Bundesministerien sogar am Protest gegen sich selber. So unterstützt das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer die Aktion Seebrücke, auf deren Demos wiederum „#Seerettung statt #Seehofer“ gefordert wird.

Der neue italienische Innenminister Matteo Salvini hat als erstes Regierungsmitglied in Europa auf die Verbindungen zwischen den NGOs und George Soros’ Open Society Netzwerk hingewiesen. Zu Hilfsgruppen die direkt Gelder von Open Society erhalten, zählen Migrant Offshore Aid Station (MOAS), Save the Children und Ärzte ohne Grenzen, die mit SOS Mediterranee die „Aquarius“ betreiben. Jugend Rettet wird – wie Seebrücke-Veranstalter MenschMenschMensch – von der Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterstützt, das ebenfalls zum Soros-Netzwerk gehört.

Open Society unterstützt in Deutschland den „Mediendienst Integration“ zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung/Freudenberg Stiftung, der Mercator Stiftung, dem Global Marshall Fund, dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union und des Beautragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtling und Integration (BAMF). Auf der Webseite heißt es: 

„Der MEDIENDIENST INTEGRATION ist ein Projekt des „Rats für Migration e.V.„, einem bundesweiten Zusammenschluss von Migrationsforscherinnen und -forschern. Er arbeitet unabhängig und will den Austausch zwischen Wissenschaft und Medien intensivieren. Das kostenfreie Serviceangebot für Journalisten wird ermöglicht durch die Unterstützung von verschiedenen Partnern.“

Sie entsenden also „kostenfrei“ Experten in die Medien, um der Berichterstattung den richtigen Spin zu geben. Auf der Liste der aktuellen Berichterstattung des „Rats für Migration“ die also von Open Society, BAMF und ex-Stasi-IM Anneta Kahane platziert wurde, finden sich alle großen MSM: ARD, ZDF, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, Die Welt, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Focus, taz und Tagesspiegel.

Collin McMahon ist Autor, Übersetzer und Pressesprecher im Team Bystron im Deutschen Bundestag.

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