Berliner Polizei löst Mordkommission auf – Beamte jetzt für Islamisten-Jagd eingeteilt

Von 16. Juni 2017 Aktualisiert: 16. Juni 2017 8:07
Gerade eben waren sie noch Beamte einer kompletten Mordkommission, nun befinden sie sich im Kampf gegen Islamisten.

In Berlin wird Polizeigeschichte neu geschrieben:

Berlin, Platz der Luftbrücke: Hier hat der Staatsschutz seinen Sitz. Dessen Beamte schieben in dieser angespannten Lage unzählige Überstunden vor sich her. Es gibt vermehrt Krankheitsfälle und mehrere Beamte haben bereits auf Versetzung zu den Bundesbehörden geklagt.

Nun sollen die bis zu zwölf Mitarbeiter einer kompletten Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße zum Staatsschutz wechseln, um dort die Ermittlungsarbeit einigermaßen aufrechtzuerhalten und die Kollegen im Kampf gegen die Islamisten zu unterstützen, berichtet die „B.Z.“. Ein Polizeisprecher habe den Wechsel bereits bestätigt und habe dabei von „ungewöhnlichen Anforderungen“ gesprochen, die derzeit den Staatsschutz beschäftigen würden.

Berlin wird deswegen im Kampf gegen Kapitalverbrecher jedoch nicht schutzlos bleiben. Von den insgesamt acht Mordkommissionen wird nur die 7. zum Platz der Luftbrücke wechseln.

Ausgelöst hatten den Wechsel offenbar die Vertuschungsvorwürfe im Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri. Im Polizei-System Poliks soll ein zehnseitiges Dokument aufgetaucht sein, welches bestätigte, dass Amri nicht nur als Kleinkrimineller mit Drogen gedealt habe, sondern dies offenbar banden- und gewerbsmäßig ausgeübt habe.

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