Bildungsministerin für Sprachtests in der Kita: „Wir brauchen neue Kultur der Sprachförderung“

Kinder sollen bereits in der Kita auf ihre Sprache getestet werden. fordert Anja Karliczek. Dadurch bleibe noch Zeit, die Kinder mit Nachholbedarf bis zur Schule gezielt zu fördern, so die Bundesbildungsministerin.
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Die deutschen Schüler liege bei Pisa im Mittelmaß. Deswegen sollen Lesen und die Sprache bereits in der Kita besser gefördert werden, meint die Bildungsministerin.Foto: evgenyatamanenko/iStock
Epoch Times12. Januar 2020

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich für Sprachtests bereits in der Kita ausgesprochen.

„Wir brauchen eine neue Kultur des Lesens und vor allem der Sprachförderung generell“, sagte Karliczek der „Welt am Sonntag“ mit Blick auf die mittelmäßigen Ergebnisse deutscher Schüler bei den Pisa-Studien.

Dazu müssten die Fähigkeiten der Kinder schon in der Kita zum ersten Mal getestet werden. Damit sei dann noch etwas Zeit, Kinder, die noch Nachholbedarf hätten, gezielt zu fördern, sagte die Ministerin. Die nächste Überprüfung erfolge dann mit der Einschulung. „Das muss sich dann in der Schule wiederholen“, so Karliczek.

Zwar liege Deutschland bei den Pisa-Studien über dem Durchschnitt aller OECD-Länder. Aber für ein Land, das Innovationsland sei und bleiben wolle, könne „Mittelmaß nicht der Anspruch sein“. Deutschland müsse in die Spitzengruppe kommen, fordert die Bildungsministerin. (afp)



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