Cottbus: Syrischer Barbier von Herzberg vor Gericht – griff Chefin mit Rasiermesser an

Von 18. Dezember 2017 Aktualisiert: 18. Dezember 2017 18:43
In Brandenburg galt er als Musterbeispiel einer gelungenen Integration. Auch das Jobcenter lobte die Erfolgsgeschichte des syrischen Barbiers. Öffentlichkeitswirksam hatte sich sogar sein Arbeitsvermittler von ihm die Haare schneiden lassen.

Der 39-jährige Mohammad Hussain Rashwani galt in Brandenburg als Musterbeispiel einer gelungenen Integration. Er bekam über eine Arbeitsamt-Kampagne einen Job in einem Friseursalon, war fest angestellt.

Fachlich war der Mann überzeugend, er soll ja auch aus einer alten Barbier-Familie aus Damaskus abstammen, wo er mit der Familie über 15 Jahre hinweg zwei Salons betrieb, die später zerstört wurden, so die Schilderung des Mannes, der hoffte, seine Frau und die zwei Kinder aus Syrien bald nachzuholen. Er hatte Chancen, von denen viele seiner geflüchteten Landsleute nur träumen können.

Doch eines Tages im Sommer, gegen 17 Uhr, hörte man plötzlich die verzweifelten Schreie seiner Chefin …

Wäre an jenem 28. Juni nicht glücklicherweise noch ein 22-jähriger anderer Syrer in der Nähe gewesen, der sich Rashwani mutig in den Weg stellte, wäre es wohl nicht bei einer Anklage wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung geblieben.

Die 64-jährige Chefin wurde im Krankenhaus an Hals und Bauch operiert und überlebte den Angriff mit dem Rasiermesser.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, der Geschädigten in deren Kosmetiksalon plötzlich und für diese völlig unerwartet mit einem Rasiermesser in den Hals und in die Brust gestochen zu haben. Er soll beabsichtigt haben, die Geschädigte hierdurch zu töten.“

(Landgericht Cottbus)

Diesen Donnerstag, 21. Dezember, 10 Uhr, soll der Prozess am Landgericht in Cottbus gegen Mohammad Hussain Rashwani beginnen.

https://www.youtube.com/watch?v=zSPM3d9G1g4

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