Forschungsministerin: Herstellung von Corona-Impfstoff ist „Kraftakt“

Epoch Times30. April 2020 Aktualisiert: 30. April 2020 7:53
Bundesforschungsministerin Karliczek sieht den Aufbau von Kapazitäten, um möglichst schnell große Mengen eines Corona-Impfstoffes herzustellen als "Kraftakt".

Die Herstellung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus wird nach Einschätzung von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) aufwändiger als erwartet. Eine „bislang vielleicht unterschätzte Herausforderung“ sei, möglichst viele Impfdosen in möglichst kurzer Zeit zu produzieren, sagte Karliczek den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Man müsse „fast genauso viel Energie darauf verwenden, neben der eigentlichen Entwicklung auch die Impfstoffproduktion zu stärken und zu unterstützen“, so die CDU-Politikerin weiter.

Schnelle Herstellung großer Mengen im Visier

Es gehe darum, schnell Produktionskapazitäten hochzufahren oder neue zu schaffen. „Das wird noch einmal ein riesengroßer Kraftakt. Wenn es wirklich sehr gut läuft, könnten Mitte 2021 bundesweit erste Impfungen angeboten werden“, sagte Karliczek. Auf freiwilliger Basis könnten schon während der klinischen Studien größere Gruppen geimpft werden. Dabei müsse man „natürlich“ vorrangig an die denken, „die zu den Risikogruppen zählen, also ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen wie Krebs“, so die Forschungsministerin weiter.

Es werde vermutlich eine gewisse Staffelung geben. „Mir ist allerdings wichtig, dass sichere und wirksame Impfstoffe möglichst schnell allen Menschen zur Verfügung stehen – in Deutschland, Europa und weltweit“, so die CDU-Politikerin. Voraussichtlich würden mehrere verschiedene Impfstoffe auf den Markt kommen. „Weltweit gibt es bereits rund 90 Impfstoffentwicklungsprojekte – in Deutschland sind es drei“, sagte Karliczek.

Dabei würden sehr unterschiedliche Ansätze verfolgt. „Manche Impfstoffe könnten sich besser für ältere, andere für jüngere Personen eignen – und wieder andere für bestimmte Risikogruppen“, so die Forschungsministerin weiter. Auf die Frage, ob die Suche nach dem Impfstoff auch scheitern könne, sagte die CDU-Politikerin: „Die Virologen sind zuversichtlich, dass es sich um ein stabiles Virus handelt, das zumindest kurzfristig nicht mutiert. Das erhöht die Erfolgsaussichten. Andererseits lernen wir jeden Tag etwas Neues über dieses Virus. Es wird also noch viele Überraschungen geben.“ (dts)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

In einem Ozean von Informationen beeinflussen die Medien, welche Informationen die Menschen sehen und wie sie diese bewerten. Medien legen sowohl den Schwerpunkt als auch die Richtung der öffentlichen Meinung fest. Themen, die die Medien aufgreifen, erlangen in der Gesellschaft große Bedeutung. Probleme, über die sie nicht berichten, werden ignoriert und vergessen.

Heute schließt die Gemeinschaft der Medienschaffenden die Meinungen aus, die nicht mit ihrer liberalen, linken und sozialistischen Ausrichtung übereinstimmen. Jedoch ist die linke Schieflage der Medien eindeutig nicht das Ergebnis des Volkswillens.

Ursache ist vielmehr die hinter den Kulissen betriebene politischen Strategie, die die gesamte Menschheit nach links rücken will. Genau darum geht es im 13. Kapitel des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ mit dem Titel: „Unterwanderung der Medien“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]