„Leopoldina“ für generellen Lockdown vom 24. Dezember bis mindestens 10. Januar

Epoch Times9. Dezember 2020 Aktualisiert: 16. Dezember 2020 9:17

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt eine Verschärfung der Maßnahmen gegen COVID-19 und schlägt umfangreiche Schließungen des öffentlichen Lebens zwischen dem 24. Dezember und (mindestens) dem 10. Januar vor:

Die Rahmenbedingungen ‒ Weihnachtsferien in Bildungseinrichtungen und eingeschränkter Betrieb in vielen Unternehmen und Behörden – bieten die Chance, in der Eindämmung der Pandemie ein großes Stück voranzukommen.“

Homeoffice ab 14. Dezember

„Bereits ab dem 14. Dezember 2020 müssten Kontakte im beruflichen wie im privaten Bereich auf das absolute Mindestmaß reduziert werden.“ Dabei muss „Homeoffice, wo immer möglich die Regel sein“, fordern die Wissenschaftler. Digitale Möglichkeiten anstelle von Präsenzangeboten sollten genutzt werden.

Die Autoren werben für Verständnis für harte Einschnitte. „Verschärfte Maßnahmen sind auch aus wirtschaftlicher Perspektive sinnvoll“, so die Leopoldina. „Zwar erhöhen sich durch einen strengeren Lockdown kurzfristig die Wertschöpfungsverluste, aber zugleich verkürzt sich der Zeitraum, bis die Neuinfektionen so weit gesunken sind, dass Lockerungen möglich werden.“

Schulpflicht aufheben

Die Leopoldina schreibt weiter: „Die Schulpflicht sollte bis zum Beginn der Weihnachtsferien in allen Bundesländern aufgehoben werden. Gruppenaktivitäten in Sport und Kultur müssten eingestellt werden.“

Und: „Ab dem 24. Dezember 2020 bis mindestens zum 10. Januar 2021 sollte in ganz Deutschland das öffentliche Leben weitgehend ruhen und ein harter Lockdown gelten. Hierfür sollten zusätzlich zu den ab dem 14. Dezember vorgeschlagenen Maßnahmen alle Geschäfte bis auf die des täglichen Bedarfs geschlossen und die Weihnachtsferien in den Bildungseinrichtungen verlängert werden.“

Anschließend soll in den Schulen ab dem 10. Januar 2021 „in allen Bundesländern das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Unterricht für alle Jahrgangsstufen verpflichtend sein“. (dpa/ks)

 



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