Hassprediger gab sich als Honighändler aus und ergaunerte 18.000 Euro Corona-Hilfe

Von 18. April 2020 Aktualisiert: 18. April 2020 15:25
Einer Honigfalle der besonderen Art ist die Investitionsbank des Landes Berlin auf den Leim gegangen: Sie genehmigte 18.000 Euro Corona-Soforthilfe für den angeblichen Honighändler Ahmad Armih. Tatsächlich handelte es sich bei ihm um einen salafistischen Hassprediger.

Laut Staatsanwaltschaft Berlin ist der 46-jährige, in der Sprengelstraße wohnhafte Ahmad Armih, der als Hassprediger gilt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird, Empfänger von Sozialleistungen – ebenso wie seine Lebensgefährtin. Dennoch stellte der Salafist, wie die „Bild“-Zeitung berichtet, einen Antrag auf die Gewährung von Fördermitteln durch die Berliner Investitionsbank. Dort soll er sich als Honighändler ausgegeben haben.

Corona-Mittel mutmaßlich in betrügerischer Absicht beantragt

Bei einer Wohnungsdurchsuchung sei ein Teil des Geldes sichergestellt worden – neben Haushaltsgeräten, die offenbar aus dem schnell und unbürokratisch gewährten Kredit angeschafft worden waren. Von einem Gewerbebetrieb soll nicht viel zu sehen gewesen sein. Nun laufen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrugs zu Lasten der öffentlichen Hand.

Bis Mitte 2018 predigte Armih unter dem Namen „Ahmad Abul Baraa“ in der berüchtigten As-Sahaba-Moschee im Wedding. Diese wurde Ende des Vorjahres geschlossen. Neben der al-Nur-Moschee in Neukölln und der Ibrahim al-Chalil-Moschee in Tempelhof galt die Einrichtung als eine der drei Berliner Treffpunkte für Salafisten.

Wie die „Berliner Woche“ berichtet, war die Moschee bereits im Dezember 2018 zu Zwecken der Beweissicherung von der Berliner Polizei durchsucht worden. Es besteht der Verdacht der Terrorismusfinanzierung. Wie der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Martin Steltner, erklärt, sei der Antragsteller im Zusammenhang mit Ermittlungen im islamistischen Milieu aufgefallen.

Zum Publikum des Hasspredigers zählten auch Anis Amri und Dennis Cuspert

Armih gilt als bundesweit bekannte und einflussreiche Persönlichkeit im radikalen Islam. Zwar distanzierte Armih sich von Gräueltaten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Allerdings verherrlichte er den „gesegneten Dschihad“, den Kämpfer aus Gruppierungen in Syrien führten, die der IS-Konkurrenz von Al-Kaida nahe stehen. Er soll auch für die Vernichtung der „Feinde Allahs“ gebetet und seiner meist aus jüngeren Menschen bestehende Gemeinde eingeschärft haben, auf Distanz zu all jenen zu gehen, die seiner extremen Auslegung des Islam nicht folgten.

Mitgründer der „Moschee der Gefährten“, in der Armih predigte, war der 2018 bei Mossul getötete Ägypter Reda Seyam. Dieser galt als mutmaßlicher Drahtzieher von Terroranschlägen auf Bali, die im Oktober 2002 insgesamt 150 Todesopfer forderten.

Zu den Gästen in der As-Sabaha zählten auch klingende Namen der islamistischen Terrorszene wie der spätere Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri und der im Kampf für den IS getötete Ex-Rapper Dennis Cuspert („Deso Dogg“).

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