Corona-Impfstoff.Foto: DANIEL LEAL/AFP via Getty Images

Hausärzteverband rechnet mit vierten Corona-Impfungen ab Sommer

Epoch Times11. Dezember 2021 Aktualisiert: 11. Dezember 2021 16:15
Die neuesten Entwicklungen im Überblick rund um die Corona-Maßnahmen, -Politik und -Impfung.

+++ Newsticker +++

16:40 Uhr: Hausärzteverband rechnet mit vierten Corona-Impfungen ab Sommer

Nach Einschätzung des Deutschen Hausärzteverbandes wird ab Sommer 2022 eine weitere  Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erforderlich sein. „Wir rechnen damit, dass im Sommer, spätestens im Herbst eine vierte Impfung nötig sein wird“, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt der „Bild“-Zeitung vom Samstag.

Weigeldt sagte, er hoffe, dass die vierte Corona-Impfung „schon in Verbindung mit der Grippe-Impfung“ verabreicht werden könne, „um den Schutz vor Corona in eine Routine zu überführen“. Kritisch sieht er die Beteiligung von Apothekern und Tierärzten an der Corona-Impfkampagne. Es sei „fragwürdig, wenn etwa in der Apotheke kein Arzt vor Ort ist, der bei – sehr seltenen – Komplikationen einschreiten kann“, sagte er der „Bild“. Auch vom Einsatz der Veterinäre in Impfzentren erwarte er „kaum einen Effekt auf die Impfkampagne“.

Ohnehin fänden die allermeisten Impfungen in den Praxen statt. „Besser wäre es, wenn möglichst viel Impfstoff in den Praxen ankommt“, fügte Weigeldt hinzu.

12:00 Uhr: Schweiz lässt Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Fünf- bis Elfjährige zu

Die Schweizer Behörden haben den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zugelassen. „Die Ergebnisse klinischer Studien zeigen, dass der Impfstoff in dieser Altersgruppe sicher und wirksam ist“, teilte das Heilmittelinstitut Swissmedic am Freitag mit.

Eine Zulassungsstudie mit mehr als 1500 Teilnehmenden habe gezeigt, dass der Impfstoff Kindern dieses Alters „einen praktisch vollständigen Schutz“ gegen schwere Covid-19-Erkrankungen biete, hieß es in der Mitteilung weiter. Nebenwirkungen träten „tendenziell weniger häufig“ auf als bei Jugendlichen oder Erwachsenen.

Damit ist die Schweiz nach Portugal, Italien, Griechenland und Spanien das fünfte Land in Europa, das Corona-Impfungen für Kinder dieser Altersgruppe zulässt. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) Corona-Impfungen für Fünf- bis Zwölfjährige trotz vorliegender Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Ansonsten überlässt sie dies der individuellen Entscheidung der Eltern.

10:52 Uhr: Tausende Menschen bei neuen Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Wien erwartet

In Wien soll es am Samstag erneut Proteste gegen die geltenden Corona-Maßnahmen und die von der Regierung angekündigte Impfpflicht geben. Insgesamt wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur APA 24 Demonstrationen angemeldet, tausende Teilnehmer werden erwartet. Die vermutlich größte Veranstaltung organisiert die FPÖ, die selbst von einer „Mega-Demo“ spricht. Mehr als tausend Polizisten sollen im Einsatz sein.

In ganz Österreich gilt seit drei Wochen ein Teil-Lockdown, der am Sonntag endet. Fast alles war in dieser Zeit geschlossen, nur Schulen und Geschäfte für den täglichen Bedarf blieben geöffnet. Zudem hat die Regierung eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab dem 1. Februar verfügt. Seit Verkündung dieser Regel haben die Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wieder deutlich zugenommen. Am vergangenen Wochenende demonstrierten in Wien mehr als 40.000 Menschen.

6:40 Uhr: Arbeitgeber wollen Pflegebonus nur an Geimpfte auszahlen

Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) fordert, den von den Ampel-Parteien erneut geplanten Pflegebonus nur an geimpftes Personal auszuzahlen. „Wer sich nicht impfen lassen will und damit die Pflegebedürftigen in den Einrichtungen gefährdet, der kann dafür keinen Bonus kriegen“, sagte Geschäftsführerin Isabell Halletz der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Wir sollten uns bei der Diskussion, wer den Pflegebonus bekommt, nicht verheddern.“

Die Kräfte in Pflegeheimen, egal in welchem Bereich, hätten eine Verantwortung für die Bedürftigen. „Sie und ihre Angehörigen müssen sich darauf verlassen können, dass die Beschäftigten dieser Verantwortung gerecht werden. Dazu gehört, dass man sich impfen lässt, zum eigenen Schutz und um das Risiko einer Ansteckung zu senken.“ Für den neuerliche Bonus für Pflegekräfte in Heimen und Krankenhäusern will die Ampel-Koalition eine Milliarde Euro bereitstellen. Wer konkret die Sonderzahlung im kommenden Jahr erhalten wird, ist noch unklar.

+++ 10. Dezember +++

18:05 Uhr: „Come impf and find out“ – Über tausend Unternehmen schließen sich Impfkampagne an

„Come impf and find out“: Klassische Werbeslogans  bleiben lange im Ohr. Mehr als 850 weitere Unternehmen und Marken haben sich der Aktion #ZusammenGegenCorona angeschlossen, bei der deutsche Firmen mit abgewandelten Werbesprüchen zum Impfen aufrufen. Die Initiative, die am Dienstag mit gut 150 Firmen und Marken gestartet war, hat inzwischen mehr als tausend Teilnehmer, wie die Initiatoren am Freitag mitteilten.

Initiiert hatte die Aktion die Berliner Agentur Antoni. Als erste beteiligten sich Firmen wie Douglas, Edeka und Netto, Schwäbisch Hall, mehrere Autobauer, die Fastfoodketten McDonald’s und Burger King, die Baumärkte Toom und Hornbach sowie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Zu den neuen Unterstützern gehören den Angaben zufolge Unternehmen und Marken aus verschiedenen Branchen – von Adidas und Nivea über Aldi und Siemens bis hin zur Lufthansa und zahlreichen Fußball-Bundesliga-Vereinen. Aber auch Institutionen wie das Deutsche Rote Kreuz, die Kindernothilfe, die Stiftung Deutsche Krebshilfe und Aktion Mensch sind dabei.

Bei der Aktion nutzen die teilnehmenden Unternehmen und Marken die Bekanntheit ihrer Werbeslogans und rufen in den Online-Netzwerken mit umgetexteten Sprüchen zum Impfen auf. Zu den neuen Impf-Slogans gehören beispielsweise „Sänk ju for impfen“ von der Deutschen Bahn, „Impf your way“ vom Autovermieter Europcar und „Impfen can do“ vom Mobilfunkanbieter O2.

14:15 Uhr: Vor Regierungswechsel: Tschechien verfügt Impfpflicht für über 60-Jährige

In Tschechien soll ab März kommenden Jahres eine Impfpflicht für alle Menschen über 60 Jahre sowie bestimmte Berufsgruppen gelten. Dies kündigte die scheidende Regierung am Freitag als eine ihrer letzten Amtshandlungen in Prag an. Zu den betroffenen Berufen gehören das Gesundheitspersonal, Polizisten, Feuerwehrleute und Soldaten.

„Wir sehen, dass die Mehrheit der Menschen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen und auf Intensivstationen kommen, ein bestimmtes Alter haben“, erklärte Gesundheitsminister Adam Vojtech zu der Altersgrenze.

Allerdings ist er nicht mehr lange im Amt, in der kommenden Woche soll eine neue Regierung die Geschäfte in Tschechien übernehmen. Der designierte Gesundheitsminister Vlastimil Valek hat bereits erklärt, dass er gegen eine Impfpflicht für ältere Menschen ist.

Aus der Parlamentswahl in Tschechien Anfang Oktober war das Bündnis Spolu als stärkste Kraft vor der ANO-Partei des amtierenden Regierungschefs Andrej Babis hervorgegangen. Der Amtswechsel soll in der kommenden Woche vollzogen werden.

Am Freitag wurden zudem die Corona-Regeln gelockert: Geschäfte, Skiorte und Kirchen sind wieder für Geimpfte und Genesene geöffnet. Die Regierung in Bratislava begründete dies mit dem Druck aus der Bevölkerung.

14:10 Uhr: Polizei-Gewerkschaft mit 3G-Kontrollen bei der Bahn zufrieden

Rund zwei Wochen nach der flächendeckenden Einführung von 3G in öffentlichen Verkehrsmitteln zieht der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Andreas Roßkopf, eine positive Zwischenbilanz. „Die Kontrollen laufen viel reibungsloser als gedacht“, sagte Roßkopf dem Nachrichtenportal Watson. „Da die Kontrollen nicht, so wie anfangs gedacht, lückenlos durchgeführt werden, sondern stichprobenartig, stelle ich fest, dass es machbar ist.“

Mit Blick auf die Ausweitung der 3G-Kontrollen bei der Deutschen Bahn sagte Roßkopf allerdings, die Bundespolizei wirke bei Überprüfungen nur „als Unterstützung“ am Rande ihrer „originären Tätigkeiten“. Ihm zufolge würden aktuell „die Regeln in sehr hohem Maße eingehalten“, und somit reiche eine stichprobenartige Überprüfung derzeit aus.

In Bezug auf die Weihnachtsreisezeit gibt Roßkopf aber zu bedenken: „Mit den steigenden Reisendenzahlen werden auch die Verstöße steigen“. Er fordert daher, „dass die Kontrollen gerade über die Weihnachtsfeiertage und Silvester verstärkt werden müssen“.

14:00 Uhr: Alice Weidel positiv auf Corona getestet

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel ist nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die 42-Jährige schrieb auf Twitter: „Wegen eines positiven Corona-Tests konnte ich heute leider nicht an der wichtigen Abstimmung im Bundestag teilnehmen. Ich werde noch heute einen zweiten Test zur Überprüfung abgeben.“ Nach Angaben ihres Sprechers war sie am Donnerstag im Bundestag getestet worden. Sie habe keine Symptome.

Weidel hatte sich nach eigener Aussage bereits mit dem Coronavirus infiziert. Vor einem Monat hatte sie sich in häusliche Quarantäne begeben, nachdem sie laut ihrem Sprecher zuvor „grippeähnliche Symptome“ festgestellt und sich einem Test unterzogen hatte.

13:35 Uhr: OVG Niedersachsen: Friseurbesuch darf Ungeimpften nicht vollständig verschlossen werden

Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat die in den meisten Kommunen des Bundeslands geltende 2G-Plus-Regel für körpernahe Dienstleistungen vorläufig außer Vollzug gesetzt.

Der Zugang zu solchen Dienstleistungen wie Friseurbesuch oder Fußpflege dürfe derzeit auch Ungeimpften nicht vollständig verschlossen werden, teilte das Gericht am Freitag mit. Die Ausnahme für medizinisch notwendige Dienstleistungen reiche nicht aus. (Az. 13 MN 462/21)

Wo in Niedersachsen die Warnstufe zwei gilt, dürfen nur geimpfte oder genesene Menschen, die einen negativen Test vorlegen, solche Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Das Infektionsrisiko sei dabei aber auf nur wenige Menschen beschränkt und könne durch Schutzmaßnahmen wie das Tragen von FFP2-Masken, Testnachweise und die Erfassung von Kontaktdaten deutlich reduziert werden, erklärte das Gericht. Diese Pflichten und die Pflicht für ein Hygienekonzept gälten bis zu einer Neuregelung weiter.

Eilanträge gegen die 2G-Plus-Regel in Kinos, Klubs und Sportanlagen lehnte das Gericht dagegen ab. Die Warnstufe zwei gilt seit dem 1. Dezember in fast allen niedersächsischen Kommunen.

10:00 Uhr: Erstimpfungen gehen weiter zurück – Booster auf Rekordhoch

Die Corona-Erstimpfungen sind am Donnerstag den neunten Tag in Folge rückläufig gewesen, gleichzeitig sorgen die Booster für neue Rekordhochs. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor. Die Erstimpfquote liegt nun bei 72,4 Prozent (Vortag: 72,3 Prozent).

69,4 Prozent haben den vollen Schutz (Vortag: 69,3 Prozent), 21,3 Prozent haben eine Auffrischungsimpfung (Vortag: 20,0 Prozent). Unter den besonders gefährdeten Über-60-Jährigen sind 87,7 Prozent mindestens einmal gegen Corona geimpft, 86,5 Prozent haben den vollständigen Schutz, 40,0 Prozent den Booster.

9:24 Uhr: Lauterbach hält Bußgelder für Impfverweigerer für unvermeidlich

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält Bußgelder für Impfverweigerer für unvermeidlich. Wenn jemand nicht zahle, „müssen die Bußgelder empfindlich erhöht werden“, sagte Lauterbach dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ laut einer Vorabmeldung vom Freitag. Ins Gefängnis müsse dafür niemand. „Aber ich bin mir sicher, dass wir allein mit der Ankündigung der allgemeinen Impfpflicht schon sehr viele Menschen erreichen werden.“

Lauterbach sprach sich außerdem für eine Impfpflicht für Erzieher aus. „Nach allem, was wir bislang wissen, befällt die neue Omikron-Variante Kinder sehr viel stärker als die bisherigen Varianten“, sagte er. Die Kinder infizierten sich häufiger und sie erkrankten auch schwerer. Deshalb werde auch die Kinderimpfung wichtiger. Bundestag und Bundesrat entscheiden am Freitag über eine Impfpflicht für das Personal von Krankenhäusern und Altenheimen.

Angesichts des Personalmangels in der Pflege kündigte der Gesundheitsminister an, mit wirtschaftlichen Anreizen den Pflegeberuf attraktiver machen zu wollen. „Ich könnte mir vorstellen, dass Sonn- und Feiertagsdienste für diese wichtigen Berufe komplett abgabenfrei entlohnt werden“, sagte der SPD-Politiker. Den Vorschlag von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), die Gehälter von Intensivpflegekräften zu verdoppeln, hält Lauterbach für wenig zielführend. Damit entstünde eine große Lohnlücke zwischen den Pflegekräften auf der Intensivstation und in anderen Bereichen.

7:00 Uhr: Lauterbach will angepassten Omikron-Impfstoff auch ohne EU kaufen

Die Bundesregierung will die Versäumnisse bei der Corona-Impfstoffbeschaffung im Jahr 2020 nicht noch einmal wiederholen: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bemüht sich nach eigenen Worten bereits jetzt um einen für die neue Variante Omikron angepassten Wirkstoff. Er sei „mit den Herstellern in direktem Kontakt, um Impfstoff zu besorgen“, sagte Lauterbach am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. „Ich warte gar nicht ab, bis wir an diesen Punkt gekommen sind, sondern ich gehe wirklich in die Beschaffung rein schon jetzt“, so der Gesundheitsminister.

Das werde „auch“ mit der Europäischen Union abgestimmt, aber offenbar nicht nur. „Es finden auch bilaterale Gespräche statt“, sagte der Epidemiologe. Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte Deutschland die Impfstoff-Beschaffung komplett der EU überlassen. Die hatte zwar vergleichsweise gute Preise ausgehandelt, war aber dafür viele Monate später beliefert worden als beispielsweise Israel oder die USA.

6:50 Uhr: Biontech-Chef: Auffrischungsimpfung bereits nach drei Monaten

Biontech-Mitgründer Ugur Sahin hat sich für eine Auffrischung bereits ab drei Monaten nach der Zweitimpfung ausgesprochen. Mit Blick auf die neue Omikron-Variante des Coronavirus „sind zwei Dosen noch keine abgeschlossene Impfung mit ausreichendem Schutz“, sagte Sahin dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ laut Mitteilung vom Donnerstag. „Wenn sich Omikron, wie es aussieht, weiter ausbreitet, wäre es wissenschaftlich sinnvoll, bereits nach drei Monaten einen Booster anzubieten.“

Ob Biontech einen neuen, speziell auf Omikron angepassten Impfstoff produzieren wird, sei noch nicht entschieden, berichtete der „Spiegel“. Auch der Booster mit dem ursprünglichen Vakzin könnte reichen: „Nach den vorläufigen Daten neutralisieren drei Dosen das Virus deutlich und sollten die Geimpften schützen.“ Allerdings rechnet sahin damit, dass dann in relativ kurzem Abstand eine vierte Dosis folgen muss: „Die vierte Impfung könnte aber auch ein an eine Omikron-Variante angepasster Impfstoff sein.“ Deswegen sei Biontech bereits dabei, seine Produktionskapazität auf rund vier Milliarden Dosen für nächstes Jahr aufzustocken.

6:30 Uhr: Lehrerverband: Omikron kann Wechsel- und Distanzunterricht bringen

Angesichts der drohenden Ausbreitung der Omikron-Variante erwartet der Deutsche Lehrerverband massive Beeinträchtigungen für die Schulen. „Omikron kann leider dazu führen, dass wir doch wieder in Wechselunterricht und Distanzunterricht gehen müssen“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Bei sehr hohen Inzidenzen unter Schülern dürften auch flächendeckende Schulschließungen kein absolutes Tabu sein.

Wenn sich die Omikron-Variante in Deutschland flächendeckend ausbreite, müssten die Schulen reagieren können, forderte der Lehrervertreter. Gerade weil viele Kinder und Jugendliche noch keinen oder keinen ausreichenden Impfschutz hätten, müsse es möglich sein, wieder auf sämtliche Instrumente der Pandemiebekämpfung an Schulen zurückzugreifen. „Angesichts von Omikron ist es gefährlich, heute zu versprechen, dass es Schulschließungen nie wieder geben wird.“

Mit Omikron werde es vermutlich noch lange dauern, bis man wieder zur Normalität im Schulbetrieb zurückkehren könne. Sorge bereite zudem, dass trotz aller Ankündigungen die Schulen immer noch nicht umfassend auf Distanzunterricht vorbereitet seien: „Die Digitalisierung bewegt sich nur in Trippelschritten voran. Gerade mal etwas mehr als 50 Prozent der Schulen sind aktuell an schnelles Internet angeschlossen“, kritisierte Meidinger. (dts/afp/dpa)



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