Ein Kriminaltechniker bespricht sich vor seinem Einsatz auf der Berliner Stadtautobahn A100 auf der Höhe der Ausfahrt Alboinstraße. Zuvor hatte ein Autofahrer laut Polizei mehrere Unfälle verursacht und anschließend behauptet, einen gefährlichen Gegenstand im Wagen zu haben.Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Iraker verursacht drei Unfälle auf Berliner Stadtautobahn und ruft „Allahu akbar“

Epoch Times19. August 2020 Aktualisiert: 19. August 2020 9:33
Ein Mann verursacht auf der Berliner Stadtautobahn drei Unfälle und verletzt mehrere Menschen. Dann stellt er eine Kiste auf die Fahrbahn und spricht von einem "gefährlichen Gegenstand". Sprengstoff-Experten rückten aus.

Der Staatsschutz ermittelt in Berlin gegen einen 30-jährigen Iraker, der für eine stundenlange Sperrung der Stadtautobahn gesorgt hat und eine vermeintliche Munitionskiste bei sich trug.

Laut Bild verursachte der Opel-Lenker gegen 18.35 Uhr nacheinander in Wilmersdorf, Schöneberg und Tempelhof drei Unfälle auf der A100. Die Polizei geht davon aus, dass er alle Unfälle gezielt begangen hat. Insgesamt sechs Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer.

Nach den Unfällen blieb der Mann stehen und kündigte an, in einer mitgebrachten Kiste befände sich ein „gefährlicher Gegenstand“, so eine Polizeisprecherin in der Nacht.

Polizei und Sprengstoffexperten rückten aus

Der 30-Jährige konnte überwältigt werden und wurde in die Gefängnisstelle am Tempelhofer Damm gebracht. Sicherheitshalber sei die Stadtautobahn weiträumig über Stunden gesperrt worden. Kriminaltechniker durchleuchteten die Metallkiste. Sie sei für die Aufbewahrung von Munition geeignet gewesen.

Die Kiste sei dann mit einem Wassergewehr aufgeschossen worden. Die Techniker seien aber nicht auf erkennbar Gefährliches gestoßen, lediglich auf Werkzeug. Sprengstoffspuren seien im Auto nicht gefunden worden, sagte die Sprecherin auf Anfrage.

Passagiere aus nahen Fahrzeugen mussten die Autobahn der Sprecherin zufolge vorsichtshalber zu Fuß verlassen. Nun ermittelt der Staatsschutz wegen eines möglichen islamistischen Hintergrunds des Täters. (dpa/rm)



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