Konstanz: Todesschüsse vor der Disco – Iraker kommt mit Maschinengewehr zurück – Galt Angriff seinem Schwager?

Epoch Times30. Juli 2017 Aktualisiert: 31. Juli 2017 13:52
Ein langjährig in Deutschland lebender polizeibekannter Iraker schoss am frühen Sonntagmorgen vor der Konstanzer Discothek "Grey" mit einem Automatikgewehr um sich. Dabei tötete er einen Sicherheitsmann und verletzte drei Personen schwer. Beim Verlassen des Tatorts wurde der 34-Jährige von der Polizei erschossen. Der Angriff galt möglicherweise dem Leiter des Clubs, dem Schwager des kurdischen Irakers.

Die Todesschüsse von Konstanz, bei denen in den frühen Morgenstunden des Sonntags ein irakisch-kurdischer Täter mit einem amerikanischen M16-Sturmgewehr um sich schoss, gehen offenbar auf eine private Familien-Auseinandersetzung zurück.

Die Discothek „Grey“ gehöre einer Gesellschaft, die den Schwager des Täters angestellt hatte. Er leitete den Club mit einer Stellvertreter-Konzession für die Gesellschaft, so die „TZ“.

Es handle sich „nicht um eine islamistisch motivierte Tat“, sagte der baden-württembergische Innenstaatssekretär Martin Jäger am Sonntagabend.

Innenminister Thomas Strobl sprach von „Glück im Unglück“.

Mit einem solchen Schnellfeuergewehr, einer schweren Kriegswaffe, kann man natürlich in einer Diskothek wirklich etwas Furchtbares anrichten. Es ist wirklich schlimm genug, aber nicht zuletzt aufgrund des schnellen und konsequenten Eingreifens der Polizei ist noch ein denkbar viel größeres Unglück vermieden worden.“

(Thomas Strobl, Innenminister BW, CDU)

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Täter, ein 34-jähriger Iraker, am frühen Sonntagmorgen einen Türsteher der Diskothek erschossen. Der später im Krankenhaus verstorbene Schütze war zunächst mit Mitarbeitern der Diskothek in Streit geraten, so die offizielle Aussage. Dann fuhr er nach Hause, holte ein Sturmgewehr und schoss damit schließlich den Türsteher nieder. Dabei wurden zwei weitere Menschen schwer verletzt.

Bei seiner Flucht traf der Iraker auf einen Polizeibeamten, auf den er schoss. Dieser wurde am Helm getroffen und von der abprallenden Kugel schwer verletzt. Bei einem anschließenden Schusswechsel mit weiteren Einsatzkräften wurde der Angreifer schwer verletzt, er starb später im Krankenhaus.

Schwager nach islamischem Recht

Weitere Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei dem Betreiber der Diskothek um den – nach islamischem Recht – Schwager des 34-jährigen Tatverdächtigen handelt.

(Polizeibericht)

Er war der Polizei wegen verschiedener Delikte bekannt, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Aus nicht verifizierten Insiderkreisen heißt es, dass der Täter es offenbar ursprünglich auf den Disco-Besitzer abgesehen hatte, der mit seiner Schwester zusammen war, so die Info im Video. Zugleich wurde dem Iraker ein PKK-Hintergrund zugesprochen. Offiziell gibt es bisher keine Aussagen zu diesen Zusammenhängen.

Polizei geht von Einzeltäters aus

Nach Schüssen in einer Diskothek in Konstanz gehen die Ermittler jetzt von dem Angriff eines Einzeltäters aus. Das sagte ein Sprecher der Polizei. Der mutmaßliche Täter, ein 34 Jahre alter Iraker, hatte ersten Erkenntnissen zufolge in der Nacht einen Menschen in der Disco erschossen und drei weitere mit Schüssen schwer verletzt. Außerdem wurde ein Polizist verletzt. Der 34-Jährige wurde bei einem Schusswechsel mit den Einsatzkräften verletzt und starb in einer Klinik.

Der Täter ist Iraker

Bei dem Täter, der in der Nacht zu Sonntag in einer Konstanzer Diskothek einen Menschen erschossen und weitere verletzt hatte, handelt es sich um einen 34-jährigen Iraker. Der später bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötete Mann sei aber kein Asylbewerber, sagte ein Polizeisprecher dem Nachrichtensender n-tv.

Unklar blieb zunächst weiterhin das Motiv der Tat. Nach bisherigen Erkenntnissen „steht ein terroristischer Akt nicht im Vordergrund“, sagte der Polizeisprecher.

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In der Diskothek wurden drei Menschen verletzt, bei dem anschließenden Schusswechsel mit der Polizei wurde zudem ein Beamter verletzt. Der Polizist war aber nicht in Lebensgefahr.

Viele Gäste hatten nach den Schüssen das Gebäude panikartig verlassen oder sich versteckt. Da zunächst nicht klar war, ob es sich um einen Einzeltäter oder mehrere Täter handelte, wurden auch Spezialkräfte und ein Polizeihubschrauber für mögliche Fahndungsmaßnahmen angefordert. Die Motive des Mannes waren zunächst nicht bekannt.

Zwei Menschen bei Schießerei in Konstanz getötet

Nach einer Schießerei in einer Diskothek in Konstanz sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Durch die Schüsse eines 34-Jährigen wurde am frühen Sonntagmorgen ein Mensch getötet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der mutmaßliche Schütze wurde demnach wenig später bei einem Schusswechsel mit Polizeibeamten lebensgefährlich verletzt und starb im Krankenhaus.

In der Diskothek wurden drei Menschen verletzt, bei dem anschließenden Schusswechsel mit der Polizei wurde zudem ein Beamter verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft der baden-württembergischen Stadt mitteilten. Der Polizist war aber nicht in Lebensgefahr.

Schießerei in Diskothek in Konstanz

Bei einer Schießerei in einer Diskothek in Konstanz sind mehrere Menschen verletzt worden. Gegen 04.30 Uhr morgens seien Notrufe eingegangen, wonach in dem Club geschossen werde, sagte ein Polizeisprecher in Konstanz am Sonntagmorgen.

Einige Diskobesucher seien geflüchtet, andere hätten sich versteckt. Aktuell bestehe aber keine Gefahr mehr, fügte der Sprecher hinzu.

Der Polizeieinsatz lief am Morgen noch. Zu den Hintergründen des Vorfalls konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Auch wollte der Sprecher Berichte nicht bestätigen, wonach es Festnahmen gegeben haben soll. Der SWR hatte berichtet, der oder die Täter seien gefasst worden. Augenzeugen hätten berichtet, es habe möglicherweise Tote gegeben. (afp/dts/dpa/sm)

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