Kritik an Kooperation deutscher Hochschulen mit Pekings Konfuzius-Instituten

Epoch Times8. Januar 2021 Aktualisiert: 8. Januar 2021 20:41

Der Verein „Menschenrechte für China“ hat 17 deutsche Hochschulen aufgefordert, die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konfuzius-Institut (KI) zu beenden. „Wer mit dem KI kooperiert, unterstützt das verbrecherische Regime der Kommunistischen Partei Chinas“, heißt es in dem Schreiben, über das der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe berichtet.

Die USA, Kanada und Schweden hätten die Kooperation ebenso beendet wie Universitäten in Frankreich, Belgien und sogar in Russland.

In Deutschland hätten sich bereits Hamburg und Düsseldorf zurückgezogen. Nach offizieller Lesart sollen die Einrichtungen die Kultur und Sprache des Heimatlandes im Ausland zugänglich machen. Die Bundesregierung teilte jüngst auf eine Anfrage der FDP mit, dass sie die Entwicklung bei den KI „weiter aufmerksam beobachtet“.

Der FDP-Außenpolitiker Frank Müller-Rosentritt fordert mehr: „Wir schlagen unabhängige Alternativen in Form von Lehrstühlen und Instituten zur chinesischen Kultur vor, die verstärkt in China verfolgte Wissenschaftler, Künstler und Menschenrechtsaktivisten einbinden können.“ (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion