Marokkanerin gibt Seehofer recht: Islamische Länder weiter als BRD – in Marokko haben Lehrerinnen Schleier-Verbot

Epoch Times2. April 2018 Aktualisiert: 9. April 2018 7:25
Eine Marokkanerin überrascht im Presseclub: per Telefon meldete sich die ehemalige Germanistik-Studentin zur Islam-Debatte. Sie sagte, Innenminister Host Seehofer habe recht: "In Deutschland muss man die Religion ausblenden und auf die Werte und die Gesetze achten."

Im Presseclub vom 25.03.2018 wurde über das Thema „Zwischen Islamdebatte und Heimatministerium – wer gehört zu Deutschland?“ diskutiert.

Eingeladen waren die Journalisten Elisabeth Niejahr von der „Wirtschaftswoche“, Yassin Musharbash von der „Zeit“, Dagmar Rosenfeld von der „Welt“ und Wolfgang Bok, ein freier Journalist, der für NZZ, Cicero und Tichys Einblick schreibt.

Volker Herres moderierte die rund 40 Minuten lange Debatte.

Im Anschluss an die Diskussion meldeten sich einige Zuschauer. Darunter auch die in Marokko geborene Nadila Kurt – ab Minute 44:00:

„Ich bin gebürtig aus Marokko, lebe in Deutschland seit 20 Jahren und muss vorab erstmal einen Fall erklären: Ich habe Germanistik studiert an der Universität in Fez und eine Professorin für uns für Phonetik kam aus Deutschland – also das war eine Marokkanerin – hat ihre Doktorarbeit in Deutschland gemacht und war die ganze Zeit verschleiert. Und als sie nach Marokko kam und arbeitete, musste sie ihren Schleier ablegen.

Also damit erstmal vorab zu zeigen, dass schon islamische Länder weit, weit weg von dieser Religionsdebatte sind. In Deutschland, finde ich, dass Herr Seehofer recht hat. Man muss es nicht nur Religion oder Islam sagen. Sondern in Deutschland muss man die Religion ausblenden und auf die Werte und die Gesetze achten, beziehungsweise die in den Vordergrund stellen. Weil wer hierhin kommt, muss sich an die Kultur, die vor ihm schon da war, anpassen und nicht umgekehrt.“   

Die Einschätzung der Marokkanerin Nadila Kurt wurde von vielen geteilt. (so)



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