Karl Marx: „Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht“

Von und 5. May 2017 Aktualisiert: 5. September 2017 10:40
Heute vor 199 Jahren wurde Karl Marx im damals beschaulichen Trier geboren. Den einen gilt er als genialer Denker, doch vielen anderen als Wegbereiter der Henker. Mit der Evolutionstheorie Darwins gingen seine Ideen eine folgenschwere Liason ein. Eine Spurensuche.

Wer war dieser Karl Marx, der, wie wir alle wissen, die Welt entscheidend verändert hat? Der Ostblock hatte ihn heroisiert, die asiatischen Kommunisten verehren ihn und Intellektuelle weltweit neigen auch heute noch leicht dazu.

Immerhin kreierte er den dialektischen Materialismus, die Krone der Hegelschen Enthauptung Gottes, wie man im aufklärerischen Sinne formulieren könnte.

Mit seinem Zeitgenossen, dem Biologen Charles Darwin, hatte Marx mehrfach versucht Kontakt aufzunehmen. Dieser hielt sich zwar politisch bedeckt, schrieb aber an Marx: „Obgleich unsere Forschungsgebiete zu verschieden sind, glaube ich, dass wir beide ernstlich die Ausbreitung des Wissens wünschen und dass dieses Wissen schließlich sicherlich zum Glücke der Menschheit beitragen wird.“

Was sie verband

Im Grunde genommen hatten die beiden mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick meinen möchte. Es herrschte im Zeitalter des Feuerbachschen Denkens die Rohheit im intellektuellen revolutionären Gemüt.

Darwin war seinerzeit überzeugt davon, dass die Menschen sich auf unterschiedlichen Evolutionsstufen befänden, er war abgestoßen von den „Wilden“ und wollte lieber seinen Neigungen folgend von „jenem heroischen kleinen Affen abstammen, welcher seinen gefürchteten Feinde trotzte, um“ interessanter Weise „das Leben seines Wärters zu retten […] als von einem Wilden, welcher ein Entzücken an den Martern seiner Feinde fühlt.“

In seinem Werk „The Desert of Man“ diskutiert Darwin über die „größeren Unterschiede zwischen Menschen bestimmter Rassen“ und stellt afrikanische Völker und australische Aborigines auf eine Stufe mit den Gorillas.

Eugeniker nutzten seine Lehre, die deutschen Nationalsozialisten nutzten seine Lehre, sowie sämtliche Faschisten der Vergangenheit und insbesondere die Kommunisten. Schließlich war es dieser legendäre Junge aus Trier, zum Ur-Kommunisten gereift, der zusätzlich den dialektischen Materialismus entwarf, dessen Essenz den materiellen Ursprung als Einheit insgesamt ansieht.

Differenzen zwischen dem Bewusstsein und dem Sein, zwischen den „belebten“ und den „unbelebten“ Dingen anzuerkennen und dennoch aus den gemeinsamen Ursprung der Materie zurückzuführen, ist der Kern des Werkes des dialektischen Materialismus. Vollkommen anders, als es die fernöstlichen Lehren betrachteten, die lediglich einen Unterschied in der Verstofflichung der Dichte sahen und für die letztlich alle Dinge einen geistigen Ursprung auf differenten Ebenen haben.

Darwin lieferte einen weiteren wissenschaftlichen Konsens, der den dialektischen Materialismus zu untermauern schien: Die Theorie des Artenwandels.

Wir lernen daraus, dass der Mensch von einem behaarten, geschwänzten Vierfüsser abstammt, welcher wahrscheinlich in seiner Lebensweise ein Baumthier und ein Bewohner der alten Welt war […] alle höheren Säugethiere rühren wahrscheinlich von einem alten Beutelthiere und dieses durch eine lange Reihe verschiedenartiger Formen von irgendeinem amphibienähnlichen Wesen und dieses wieder von irgendeinem fischähnlichen Thiere her. In dem trüben Dunkel der Vergangenheit können wir sehen, dass der frühere Urerzeuger aller Wirbelthiere ein Wasserthier gewesen sein muss, welches mit Kiemen versehen war, dessen beide Geschlechter in einem Individuum vereinigt waren und dessen wichtigste körperliche Organe (wie z.B. das Gehirn und das Herz) unvollständig oder noch gar nicht entwickelt waren. Dieses Thier scheint den Larven unserer jetzt existirenden marinen Ascidien ähnlicher gewesen zu sein als irgend einer anderen bekannten Form“. (Darwin)

Darwin vermutete also die Abstammung des Menschen auf diese Meereslarve und Marx wußte wiederum woher diese Larve kam, nämlich aus der unbelebten Materie. Beide dachten nichts Neues. Doch sie brachten mit ihrem Denken – ob gewollt oder ungewollt – eine perfekte Symbiose voran. Und dies in einer Zeit, in der die Gesellschaft eklatante Veränderungen durchlief.

Charles Darwin stand bekanntermaßen im Arbeitsschatten seines Großvaters Erasmus, der schließlich den Artenwandel in seinem Werk „Zonomia“ 1794 bereits eindrucksvoll erwähnt hatte. Erasmus Darwin pflegte engen Kontakt auch mit französischen Intellektuellen der Aufklärung, aus welcher der Kampfruf der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit evolierte.

Auch Marx war Rassist

Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht“

Das war die Meinung von Karl Marx. Er fluchte breitschnäuzig und rassistisch über die Slaven und Chinesen, die Schweizer seien dumm, die Franzosen bräuchten Prügel – die Liste ist lang.

Ferdinand Lassalle wurde zum „jüdischen Nigger“ erklärt, das erkenne man an seinem Kopfe; und besonders gegen die jüdische Religion zog Karl Marx extrem zu Felde. Der weltliche Grund des Judentums sei das „praktische Bedürfnis, der Eigennutz“. Die weltliche Kultur sei der Schacher und der wirkliche Gott sei das Geld. „Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden […] Der Gott der Juden hat sich verweltlicht. Er ist zum Weltgott geworden“.

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Und als Antwort auf alles „Übel“ lieferte Karl Marx das „Kommunistische Manifest“ sowie das legendäre Werk „Das Kapital“. Der erste Band vom „Kapital“ und das Manifest der Kommunisten wurden 2013 ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. (Das Manifest schrieb Marx übrigens im Auftrag einer Vereinigung, die vom satanistischen Orden der Illuminati gesteuert wurde. Mehr dazu HIER.)

Marx selbst schrieb an Engels: „Ich dehne diesen Band [des Kapitals] mehr aus, da die deutschen Hunde den Wert der Bücher nach dem Kubikinhalt schätzen“. Soviel dazu. Karl Marx machte die Religionen auch für die moralisch verdorbene Wirtschaft verantwortlich. Das lässt den Forscher eher schmunzeln, denn er selbst war ja ein überaus geldgieriger Mensch, er spekulierte an der Börse und jagte, obwohl großzügig vom Vater und später der Mutter unterstützt, jedem Erbe nach, welches baldiger Tod von Verwandten bringen könnte.

Ablehnung göttlicher Kräfte

Den Glauben der Menschheit an Höheres, das ist durchaus mannigfaltig belegt, wollte Karl Marx unter allen Umständen auslöschen. Der Mensch solle kein höheres Wesen neben sich dulden als den Menschen selbst. Doch für ihn selbst galt, dass er sich einen Thron erbauen wollte. Im Gedicht „Des Verzweifelnden Gebet“ formuliert Marx poetisch okkult:

„Einen Thron will ich mir auferbauen/ kalt und riesig soll sein Gipfel sein/ sein Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen,/ und sein Marschall sei die düst’re Pein!/ Wer mit gesundem Auge darauf sieht,/ soll tödlich blaß und stumm sich wenden,/ von blinder, kalter Sterblichkeit ergriffen,/ soll das Glück sein Grab bereiten.“

Mit jungen 24 Jahren schrieb Karl Marx solche Dinge. Da Forscher es bereits gesichert hatten, wurde das zitierte Werk nicht in den gesammelten Werken unterschlagen. Der junge Marx träumte also davon, dass derjenige, der sich gesund zu ihm auf seinem Thron wendet, als Lohn dafür ein Grab zu seinen Füßen bekommt und nennt das Ganze „Glück“.

Atheismus war Trend

Nicht wenige, die Karl Marx idealisieren, sehen dies als dichterische Kunst. Und auch im damaligen Berlin ging es hoch her zum Thema Religion bei den Geistlichen: Marx´ enger Freund und Kollege bei der Rheinischen Zeitung, der Theologe Bruno Bauer, gibt kund:

„Ich halte hier an der Universität Vorlesungen vor einer großen Zuhörerschaft. Ich erkenne mich nicht mehr, wenn ich meine Lästerungen von der Kanzel herunterspreche. Sie sind so großartig, dass sich diesen Kindern, die niemand verletzen sollte, die Haare sträuben. Während ich diese Gotteslästerungen verkünde, denke ich daran, wie ich zu Hause fromm dasitze und eine Rechtfertigung der Heiligen Schrift und der Offenbarung schreibe. Jedenfalls ist es ein schlimmer Dämon, der mich immer dann befällt, wenn ich die Kanzel betrete, und ich bin so schwach, dass ich ihm nachgeben muß … Mein Geist der Lästerung ist erst zufrieden, wenn ich die Erlaubnis bekomme, öffentlich als Professor eines atheistischen Systems zu predigen.“

Doch Marx wollte mehr als nur den trockenen Atheismus. Seinen Hass auf die Religion beschreibt er im folgenden „Gebet“:

„Mit Verachtung werfe ich der Welt / den Fehdehandschuh voll ins Gesicht /Und beobachte den Zusammenbruch dieses Zwergriesen,/ Dessen Fall meinen Hass nicht ersticken wird./ Götterähnlich darf ich wandeln./ Siegreich ziehen durch ihr Ruinenreich./ Jedes Wort ist Glut und Handel,/ Meine Brust dem Schöpferbusen gleich.“

Marx bekennt, dass nicht einmal der Fall des Zwergriesen [Welt] seinen Hass ersticken könne, doch er zieht an Gottes statt durch das Ruinenreich. So wie Marx offen gegen alles anging, welches einen Schöpfungsglauben in sich trug, sammelten sich um Darwin politische Förderer seiner Abstammungslehre, die wiederum Verstärkung aus Kreisen der anglikanischen Kirche bekamen.

Letztlich wurde die Erforschung der Herkunft des Menschen wegen Darwins Abstammungslehre aus dem Kontext jeglichen Schöpfungsglaubens gerissen und als Teil eines elitären Konsens zur Angelegenheit der Wissenschaft erklärt – ganz im Sinne von Karl Marx.

Richtig groß wird Karl Marx´ 200. Geburtstag dann in Trier im nächsten Jahr gefeiert werden, denn dann kommt er, der Karl Marx in 6,30 Meter Größe, eine Statue, welche die Kommunistische Partei Chinas der Moselstadt zu schenken beabsichtigt. In einer kontroversen Debatte entschieden 42 Stadtratsmitglieder vor Kurzem, das Geschenk der Kommunisten anzunehmen. Es gab 7 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen. Und dies vor dem Hintergrund, dass enorme Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Namen der KP in China begangen wurden und immer noch werden.

Apropos:

Dieses Interview mit einer Frau namens Caroline wurde am 9. November 2015 am Brandenburger Tor in Berlin aufgenommen. Die Litauerin erzählt darin, wie ihre Großmutter zum Grab von Karl Marx in London ging, um ihn persönlich zu schimpfen: Seine Schriften hätten Millionen von Menschen geschädigt.

Siehe auch:

Der dunkle Ursprung des Kommunismus – Satanisten, Illuminaten und ihr Hass auf die Welt

Neun Kommentare über die Kommunistische Partei

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