„Mission Lifeline“: Seenotretter werben für Ehen mit Migranten

Epoch Times28. Januar 2019 Aktualisiert: 14. Februar 2019 10:19
Die selbsternannten "Seenotretter" der Dresdner Hilfsorganisation „Mission Lifeline“ machen erneut von sich reden.
Diverse NGOs, die im Mittelmeer aktiv sind, um Migranten von den Schlauchbooten der mutmaßlichen Schleuser aufzunehmen und nach Europa zu bringen, stehen häufig in der Kritik. Nicht selten wird ihnen vorgeworfen, Flüchtlinge und Migranten auf See zu locken und so Mitschuld am Ertrinken der Asylsuchenden zu sein. In Deutschland sorgt die Dresdner Hilfsorganisation „Mission Lifeline“ nun erneut für Aufregung.
Das Rettungsschiff „Lifeline“ saß im Sommer 2018 fast eine Woche auf dem Mittelmeer fest, nachdem es rund 230 Migranten vor Libyen aufgenommen hatte. Kapitän Claus-Peter Reisch stand daraufhin in Malta wegen der angeblich falschen Registrierung eines Schiffes vor Gericht.

Nun gehen die „Retter“ noch einen Schritt weiter! Auf Twitter werben sie für Ehen mit Flüchtlingen und Asylbewerbern!

Zitat „Mission Lifeline“: „Ihr seid noch nicht verheiratet? Vielleicht verliebt Ihr Euch zufällig in einen Menschen, der*die hier noch kein Bleiberecht hat. Könnte passieren, oder? Bleibt offen!“

Kritik an diesem Tweet kam umgehend von CDU/CSU und FDP. Philipp Amthor sprach gegenüber der „Bild“ von einem Skandal: „Dieser absurde Aufruf zum Eingehen von Scheinehen zeigt überdeutlich, dass diese ‚Seenotretter‘ in Wahrheit eine viel größere Agenda verfolgen. Sie wollen unser Ausländerrecht mit ihrer linken Ideologie hintertreiben und unseren Rechtsstaat an der Nase herumführen.“

Mission Lifeline reagierte auf die „Bild“-Nachricht jetzt mit folgendem Tweet:

 

Dr Xenia Schuler wurde für folgende Reaktion auf den Tweet von „Mission Lifeline“ blockiert:

 

Till Eugen kommentiert:

 

Meisendoc verteidigt Mission Lifeline:

(nmc)

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