Pegida-Demo Dresden: „Wer die Bürger des Landes als „Pack“ bezeichnet, kriegt die Quittung“

Epoch Times14. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 16:40
Bachmann zieht Bilanz über gestrige Wahl-Talkrunden, Festerling rechnet scharf mit Merkel ab und fordert einen Hightech-Zaun rund um Europa. Siegfried Daebritz liest aus einer Orbán-Rede vor, welche die EU-Politik als "Irrsinn" bezeichnet. Horst erklärt, dass man nicht aufgeben werde und sich nicht bevormunden lasse. Der Live-Ticker.

+++ Ende des Live-Tickers +++

+++ HIER Zusammenfassung der Festerling-Rede und Zitate aus Orbán-Rede +++

20:35  Lutz Bachmann erklärt die Veranstaltung für beendet. Die Demonstranten strömen vom Altmarkt.

20:34  Die Hymne wurde von Ramona gesungen. Ein Meer von Taschenlampen über dem vollbesetzten Platz.

Update zu Horsts Rede:

Die Medien seien zum Kampf gegen die eigene Bevölkerung angetreten, der nicht politkonforme werde verfolgt, denunziert und mundtot gemacht. „Deutschland, ich schäme mich für Dich!“, ruft der Redner, bezüglich der Gleichschaltung die gerade stattfinde und der Hetzjagd, die auf kritische Bürger mit der Nazi-Keule gemacht werde. „Bürger hört auf, diesen Hasstiraden Glauben zu schenken … lasst Euch nicht mehr im Hass spalten“, so Horst.

Auch die Pegida-Demonstranten wären lieber zu Hause bei ihren Familien, als auf der Straße, so Horst.

„Wir wollen in Frieden und Sicherheit leben, wir wollen unserer Arbeit nachgehen und für uns und unsere Lieben ein friedliches Europa aufbauen“.

Horst erklärt, dass man nicht aufgeben werde:

„Wir werden nicht weichen. Wir werden uns nicht unterdrücken, genderisieren, islamisieren oder bevormunden lassen!“, so Horst. (Applaus)

„Wir werden weiterhin unsere Meinung und unsere Ablehnung dieser desaströsen Politik gegenüber kundtun“, bis Kultur, Werte und Demokratie wieder im „Konsens der Gründerväter“ und „wahrhaftig“ seien, so Horst. „Zur Wahl gehen WIR. WIR entscheiden immer noch in diesem Land – und nicht irgendwelche Gruppierungen, die in Parallelwelten ihr eigenes Süppchen kochen!“, so Horst.

Er gestehe jedem Volk der Welt zu, auszusterben. Er weigere sich aber zu akzeptieren, dass vor diesem Aussterben wie bei einem Leichenschmaus über das Volk hergefallen werde und dessen Habseligkeiten beliebig verteilt würden. „WIR sind noch da, wir leben noch!“ ruft Horst. („Wir sind das Volk“-Rufe)

„Wir werden auf jeden Fall das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen und zulassen, dass in Europa wieder Krieg herrscht“, erklärt er.

Er zitiert Aristoteles: Dieser wurde einmal von seinen Schülern gefragt: „Meister, wir reden soviel davon, was ist denn jetzt die einzige Wahrheit und Weisheit?“ Aristoteles sagte: „Ich kann nicht, dem Weibe gleich, die Weisheit gebären. Aber ich kann ihr, der Hebamme gleich, zur Geburt verhelfen.“

„Lasst uns alle zusammen Hebamme sein und der Weisheit und Wahrheit zur Geburt verhelfen“, schließt Horst.

20:20  Horst ist der letzte Redner des Abends. 

„Die Kernwerte sind nicht mehr zu erkennen, und die einstigen großen Volksparteien sind zu einem Konglomerat merkelschen Einheitsdenken verschmolzen“. Die CDU sei nicht mehr CDU und die SPD nicht mehr als solche zu erkennen. „Volkspartei“ komme von „Volk“. Und falls die Parteien sich dem Volk entfremden, werde sich das Volk neue Parteien suchen, prophezeit Horst.

Der gestrige Abend habe gezeigt: „Merkel-Diktatur wird nicht mehr – nicht in Europa und auch nicht in Deutschland“, so Horst. („Merkel muss weg“-Chor)

„Nicht nur Merkel muss weg, meine Freunde“, fügt er hinzu. („Ausmisten!“-Chöre.)

Interessant seien die Grafiken der „Wählerwanderung“ gewesen, wo Hunderttausende Stammwähler der Volksparteien zur AfD gewechselt seien. Noch am Wahlabend wurde in Talkshows jedoch bestätigt, dass in großem und ganzen die Bevölkerung mit der Merkel-Politik und deren Kurs einverstanden sei. (Gelächter) Die politische Elite weigere sich zu erkennen, dass die Merkel-Politik als politischer Geisterfahrer unterwegs sei, konstatiert Horst.

20:10 Daebritz weiter aus der Orbán-Rede (das komplette Zitat am Stück HIER):

„Die Geschichte hat unsere Tür aufgestoßen, hat die Grenzen Europas, die europäische Kultur und die Sicherheit der Bürger Europas unter Belagerung genommen. … Das Problem ist, dass wir, Europäer, nicht das tun, was in unserem Interesse steht. Um das zu beschreiben, was in Brüssel geschieht, gibt es kein besseres Wort, als ‚absurd’. Es ist so, als ob der Kapitän des vor einer Kollision stehenden Schiffes nicht den Zusammenstoß vermeiden wollte, sondern damit beschäftigt wäre, festzulegen, welche Rettungsboote die Nichtraucherboote sein sollen. Als ob wir, anstatt das Leck dicht zu machen, darüber diskutieren würden, wie viel Wasser in welche Kabine fließen solle.“ ….

Europa ist das Christentum und nicht das Kalifat

„Die Völkerwanderung kann man sehr wohl aufhalten. Europa ist eine Gemeinschaft von einer halben Milliarde Menschen, von 500 Millionen Menschen. Wir sind mehr als die Russen und die Amerikaner zusammengenommen. Die Lage Europas, sein technologischer, strategischer und wirtschaftlicher Entwicklungsgrad ermöglicht es ihm, sich zu verteidigen. Es ist schon schlimm genug, dass Brüssel nicht in der Lage ist, den Schutz Europas zu organisieren, doch noch viel schlimmer als dies ist, dass Brüssel hierzu selbst die Absicht fehlt. In Budapest, Warschau, Prag und Pressburg fällt es uns schon schwer zu verstehen, wie wir dorthin gelangen konnten, dass es überhaupt eine Option werden konnte, dass der, der von einem anderen Kontinent und aus einer anderen Kultur hierher kommen möchte, ohne Kontrolle hereingelassen werden kann. …. Dies ist Europa! Europa ist Hellas und nicht Persien, Rom und nicht Karthago, Christentum und nicht das Kalifat.“ …

Wenn wir hier helfen, kommen sie her, wenn wir dort helfen, bleiben sie dort

„Wir erinnern uns an das wichtigste Gesetz der Hilfeleistung: Wenn wir hier helfen, dann kommen sie hierher, wenn wir dort helfen, dann bleiben sie dort. Anstatt dies einzusehen, begann man von Brüssel aus die in dem ärmeren und unglücklicheren Teil der Welt lebenden Menschen zu ermuntern, sie sollten nach Europa kommen und ihr eigenes Leben gegen etwas anderes eintauschen. … Ich habe den Eindruck, dass sich in Brüssel und einigen europäischen Hauptstädten die politische und geistige Elite als Weltbürger definiert, im Gegensatz zu der national gesinnten Mehrheit der Menschen. Ich habe den Eindruck, die führenden Politiker sind sich dessen auch bewusst. Und da es keine Chance gibt, dass sie sich ihrem Volk verständlich machen könnten, versuchen sie erst gar nicht, mit den Menschen zu sprechen.“

Das tatsächliche Problem findet sich nicht außerhalb, sondern innerhalb Europa

„Wie man das bei uns gesagt hatte: Sie wissen es, sie wagen es und sie tun es. Und dies bedeutet, dass sich das tatsächliche Problem nicht außerhalb Europas findet, sondern innerhalb Europas. An erster Stelle wird die Zukunft Europas nicht durch jene gefährdet, die hierher kommen möchten, sondern durch jene politischen, Wirtschafts- und geistigen Führer, die Europa entgegen den europäischen Menschen umzuformen versuchen. Auf diese Weise kam die bizarrste Koalition zwischen den Menschenschleppern, den zivilen Rechtsschutzaktivisten und den europäischen Spitzenpolitikern mit dem Zweck zustande, um planmäßig viele Millionen Migranten hierher zu transportieren.“ ….

Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als ‚Irrsinn’

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„Bis auf den heutigen Tag lassen wir ohne Kontrolle und ohne Auswahl Hunderttausende von Menschen aus Staaten herein, mit denen wir uns im Kriegszustand befinden, und auf deren Territorium auch Mitgliedsstaaten der Europäischen Union an militärischen Aktionen teilnehmen. Wir hatten nicht einmal den Hauch einer Chance, die Gefährlichen herauszufiltern. Auch heute haben wir keine Ahnung darüber, wer ein Terrorist, wer ein Krimineller, wer ein Wirtschaftseinwanderer ist und wer tatsächlich um sein Leben rennt. Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als ‚Irrsinn’“. …..

„Wir müssen Brüssel aufhalten. Sie haben sich in den Kopf gesetzt, die nach Europa hereintransportierten Einwanderer unter uns zu verteilen. Verpflichtend, mit der Kraft des Gesetzes. Dies nennt man verpflichtende Ansiedlungsquote. Solch eine unglückliche, ungerechte, unlogische und rechtswidrige Entscheidung hat man in Hinblick auf 120 000 Migranten bereits getroffen, entgegen dem Beschluss des Rates der Europäischen Ministerpräsidenten. Die durch die Ministerpräsidenten vertretene nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend haben sie ein Gesetz durch das Europäische Parlament annehmen lassen. Diesen Beschluss stellen wir infrage und kämpfen vor dem Gerichtshof der Europäischen Union dafür, damit er für nichtig erklärt wird.“ …

Bei uns werden keine Banden Jagd auf unsere Ehefrauen und Töchter machen

In Ungarn wird es keine Stadtviertel geben, in denen das Gesetz nicht gilt, es wird keine Unruhen, keine Einwandereraufstände, keine angezündeten Flüchtlingslager geben und es werden keine Banden auf unsere Ehefrauen und Töchter Jagd machen. In Ungarn werden wir schon die Versuche im Keim ersticken und konsequent Vergeltung üben. Wir werden unser Recht nicht aufgeben, selber zu entscheiden, mit wem wir zusammenleben möchten und mit wem nicht. Deshalb müssen jene, die mit der Idee der Quote in Europa hausieren gehen, zurückgeschlagen werden und aus diesem Grunde werden wir sie zurückschlagen.“ …

Ende des Zitats. (Demonstranten rufen "Orbán! Orbán" und "Widerstand!")

"Mit allem, was Viktor Orbán da gesagt hat, hat er recht," so Daebritz. Er verliest ein Stück aus einer seiner vergangenen Reden, in dem er konsequenten Widerstand gegen die Islamisierung fordert.

Daebritz ruft dazu auf, sich der „galloppierenden“ Islamisierung Europas entgegenzustellen. Man solle gegen jede neue Moschee aufbegehren und sich gegen jeden Händler, der Halal-Produkte anbiete, positionieren.

Man müsse diesen Unterwanderungsprozess umkehren, was ein langer Weg und viel Arbeit sei. Auch müsse man die bereits hier eingetroffenen Siedler schnellstmöglich und massenhaft zurückführen.

Es gebe keinerlei Alternative. „Viele weigern sich bislang dieses dicke Brett klar zu benennen und auch zu bohren.“

Er schließe sich dem Ministerpräsidenten, Genosse Tillich an, der sagte: „Der Islam gehört nicht zu Sachsen“. Dies gelte ebenso für Deutschland und für Europa.

Dies sei man „unseren Vorfahren“ schuldig, die sich im 7. und 16. Jahrhundert einer bewaffneten Invasion gegenüber sahen. „Wir alle sollten hoffen, dass die Rückeroberung Europas friedlich abläuft“, so Daebritz. Aber man müsse sich langsam an den Gedanken gewöhnen, dass dies nicht so sein wird.

20:00  Der Altmarkt ist wieder voll. Nun beginnt Teil 2. Siegfried Daebritz beginnt. 

Die Grundzüge der Politik ließen sich nur auf zwei Arten verändern, so Daebritz: Durch verändernde parlamentarische Mehrheiten und durch Druck auf der Straße. In Österreich stehe die FPÖ kurz davor Verantwortung zu übernehmen. Er grüßt eine jetzt in Wien stattfindende Großdemo der FPÖ.

Er gibt Marine Le Pen große Chancen, 2017 in Frankreich Präsidentin zu werden, ebenso Geert Wilders in den Niederlanden.

Man habe jedoch keine Zeit mehr, die „arabische Invasion zu stoppen“, die „Invasoren müssen ganz dringend in ihre Kulturräume zurückgeführt werden bevor sie sich festsetzen und gegebenenfalls ihre Aufträge erfüllen“, so Daebritz.

Es gebe nicht viele europäische Politiker in Regierungsverantwortung, wie Viktor Orbán. Der habe Ende Februar eine treffende Rede an die Nation gehalten. Daebritz liest aus der Orbán-Rede vor:

Das zweite und dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts werden die Jahrzehnte der Völkerwanderung sein. Ein Zeitalter ist angebrochen, auf das wir nicht vorbereitet waren. Wir hatten geglaubt, derartiges könne nur in der fernen Vergangenheit oder in den Geschichtsbüchern vorkommen. Dabei können viel mehr Menschen als jemals zuvor, eine die Zahl der Gesamtbevölkerung des einen oder des anderen europäischen Landes übersteigende Masse sich in den folgenden Jahren Richtung Europa auf den Weg machen. Es ist an der Zeit, der Wirklichkeit ins Auge zu blicken!“ …

Die Wirklichkeit ist, dass in zahlreichen europäischen Ländern in der Tiefe schon seit langem mit behäbiger Beharrlichkeit die Welt der Parallelgesellschaften ausgebaut wird. … Die Wirklichkeit ist, dass die hier Ankommenden nicht im Geringsten die Absicht haben, unsere Lebensweise zu übernehmen, da sie ihre eigene als wertvoller, stärker und lebensfähiger ansehen als unsere. Warum sollten sie diese auch aufgeben? Die Wirklichkeit ist, dass man mit ihnen nicht die in den westeuropäischen Fabriken fehlenden Arbeitskräfte ersetzen kann. … Die Wirklichkeit ist, dass wir die unleugbar vorhandenen Bevölkerungsprobleme des an Einwohnern abnehmenden und immer älter werdenden Europa mit Hilfe der muslimischen Welt nicht werden lösen können, ohne unsere Lebensweise, unsere Sicherheit und unsere Identität zu verlieren.“

19:46  Die ersten Demonstranten kommen zurück. In circa 8-10 Minuten geht es weiter mit Teil 2, verkündet Bachmann im Live-Stream.

19:20  Bachmann eröffnet den "Spaziergang". Die Demonstranten strömen vom Platz.

Update zu Festerlings Rede: Warum können es die Saudis, aber Deutschland angeblich nicht? (Zusammenfassung in korrekter Reihenfolge HIER)

Saudi-Arabien sichere sich mit einem „gigantischen Grenzzaun mit hochmoderner Elektronik gegen Eindringlinge ab“ – Bodenradargeräte und Wärmebildkameras made by „Airbus Defence & Space“, erklärt Festerling. Der saudische Zaun sei 900 Kilometer lang. Das Auftragsvolumen der Saudis wurde auf 2 Milliarden Euro geschätzt. 3.000 km deutsche Grenze sollten mit einem Betrag von 7 Milliarden Euro abzusichern sein. Die EU-Außengrenze würde ihrer Einschätzung nach mit 30 Milliarden Euro zu schützen sein. So ein Zaun, gebaut mit europäischer Technik, schaffe Arbeitsplätze und sichere Europas Kulturen, Werte und Freiheit. „Also verdammt noch mal, baut diesen Zaun!“, ruft Festerling. (Applaus der Demonstranten.)

Die „vielzitierten humanitären Gründe zur Flüchtlingsaufnahme“ seien „nichts anderes, als rührselige Kanzlerinnen-Propaganda“, so Festerling.

19:14  Zum Flüchtlings-Deal mit der Türkei sagt sie: Merkel habe ihr Problem „der Völkerwanderung“ ganz einfach auf die Türkei verlagert. „Damit hier an unseren Grenzen keine unschönen Bilder entstehen, die ihrem Mutti-Image schaden“, so Festerling. Merkel wolle als „große, gütige Mutterfigur in die Geschichte eingehen“. Deshalb leiste sie es sich jetzt, dass der „Schutzgeld-Erpresser“ Erdogan die „Drecksarbeit“ mache.

Es geht jetzt um die 6 Milliarden „Schutzgeld“ an die Türkei, die Visa-Freiheit für Türken und den vorgezogenen EU-Beitritt. (Riesiger, wütender Pfeif-Chor)

Es sei ein „mieser Deal“ der an Geldwäsche-Methoden erinnere, so Festerling.

"Wer entscheidet überhaupt, wer wohin umgesiedelt wird, wer wohin abgeschoben wird, wer rein darf und wer raus muss? Wo ist der Plan für die konkrete Umsetzung?", fragt sie. Sie unterstellt, dass die Türkei Deutschland Leute schicken könne, die sie für richtig halte – möglicherweise auch welche mit IS-Erfahrung.

Erdogan finanziere den Terror, in dem er dem IS das Öl abkauft. Deshalb könne man zynischerweise glatt auf die Idee kommen, ein Großteil der 6 Milliarden fließe gleich in die Kriegskasse der ISIS. Festerling fragt zu Erdogan: „Er metzelt die Kurden ab. Er droht seinen Gerichten. Er unterdrückt kritische Stimmen in der Presse. Er lässt an der Grenze Refugees abknallen. Entschuldigung, sieht so ein verlässlicher Partner für Europa aus?“

Update zur Rede Festerlings: So kritisiert sie Altmaier

Festerling nennt Kanzleramtsminister Altmaier einen perfekten Repräsentanten des Regierungspersonals: Er habe „keine Vision, keine Inhalte, keinen Plan“, dies habe er in einem Interview mit der „Welt“ unter Beweis gestellt, wo er verkündete, er wolle “die Wettbewerbsfähigkeit angesichts der digitalen Veränderungen sicherstellen. Vom selbstfahrenden Auto bis hin zu zivil nutzbaren Drohnen und Pflegerobotern.” Als der Interviewer nachhakte, was denn an einem selbstfahrenden Auto gut sein solle, antwortete Altmaier: “Es wird kommen, ob wir wollen oder nicht.”

„Besser und offensichtlicher hat noch kein Politiker den Offenbahrungseid darüber abgelegt, dass nicht das Gestalten, sondern das Re-Agieren auf der Agenda steht“, so Festerling. „WIR WOLLEN DIESE ZUKUNFT ABER NICHT!“ hält sie daraufhin entgegen. (Zustimmender Applaus der Demonstranten)

19:00 Tatjana Festerling ist die nächste Rednerin. Sie wird mit „Festerling, Bundeskanzlerin!“-Rufen begrüßt. 

„Tja, Sigmar, wer die Bürger des Landes als “Pack” bezeichnet, kriegt die Quittung“, beginnt ihre Rede. Im Osten gebe es deshalb jetzt "neue Mini-Parteien". Sie gratuliert der AfD zum Wahlerfolg.

Nun basht sie wieder die Spitzenpolitik im allgemeinen und besonderen.

"Wollen wir uns ernsthaft von einem empathielosen Durchschnittsweib führen lassen?", ruft sie in Bezug auf die Bundeskanzlerin. Ein riesiger, wütender "Merkel muss weg!"-Chor der Demonstranten ist die Folge. 

Der kinder- und familienlosen Kanzlerin fehlten wesentliche „Erfahrungen von unmittelbarer Verantwortung“ und sie kompensiere „ihre persönlichen Komplexe über das Kanzleramt und die damit verbundene Machtposition in Europa“, ist Festerling der Ansicht. Dabei missbrauche sie ein ganzes Volk.

Merkel liefere "ihren Asylmännern sogar detaillierte Anweisungen, wie der Sex mit Zweibeinern funktioniert. Mit Bildchen und selbstverständlich in arabischer Sprache", so Festerling in Anspielung auf die Website Zanzu, die in der letzten Woche in die Schlagzeilen geraten war

"Die größte Vergewaltigerin – endlich macht es mal Spaß, ein Wort zu gendern – ist Frau Merkel. Ihre Regierungsbande macht fleißig mit. Sie vergewaltigen ein 80 Millionen Volk", wirft Festerling der Kanzlerin vor.

18:50  "War es gestern nicht herrlich, die Hilflosigkeit der Politiker in diversen Dummquatschrunden zu sehen?“, fragt Bachmann provokativ. Er bittet um einen „Riesenapplaus für Sigmar und Pöbel-Ralle“ (Ralf Stegner), die es geschafft hätten, die SPD in zwei Ländern zur „Kleinstpartei zu schrumpfen“.

Den Vogel abgeschossen hätte „Flinten-Uschi“ von der Leyen, die es geschafft habe, den Erfolg anderer Parteien als Unionserfolg zu verkaufen. Dies beweise, dass die CDU unterwegs sei zu einer Einheitspartei, was sogar die FAZ in einer TV-Kritik schrieb. Dann liest Bachmann aus dem FAZ-Kommentar vor:

"Es ist der Verlust jeglichen Realitätsbezugs, den CDU, SPD und Grüne gestern Abend bewiesen. Sie nehmen elementare Fakten nicht zur Kenntnis, die Jörg Schönenborn aus den Wahlanalysen von Infratest Dimap mitteilte. Fast 70 Prozent aller Wähler in den drei Bundesländern befürworten die Reduzierung der Flüchtlingszahlen, trotz der Bilder aus Idomeni. Sie erwarten zudem in ihrer Mehrheit, dass sich in absehbarer Zukunft daran auch nichts ändern wird. Zudem, so Schönenborn, fürchten sie mit überwältigender Mehrheit den zunehmenden Einfluß des Islam. Diese Mehrheit der Wähler kann man als dumm und rassistisch titulieren, als unfähig der Problemlösungskompetenz der Parteien zu vertrauen, die die Kanzlerin unterstützen."

Und weiter: "Der schon immer für seine abgewogenen Analysen bekannte Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter formulierte das so: Die Mehrheit der Bevölkerung erwarte, dass die Bundesregierung außer Humanität auch „die Frage nach der Praktikabilität“ ihrer Politik stellt."

„Macht den Mund auf gegen die Politik einiger Machtbesessener, die Deutschland und Europa gerade an den Rand eines Krieges manövrieren“, schließt Bachmann in Aufforderung an die „Patrioten“, nicht nachzulassen.

18:48  Nun verliest er das offizielle Statement zum gestrigen Wahlsonntag:

PEGIDA GRATURLIERT DER AfD ZUM WAHLERFOLG!

Hiermit gratulieren wir der AfD zu ihrem grandiosen Abschneiden bei den Landtagswahlen in 3 Bundesländern.
Dieser Erfolg ist ein klares Signal an die Politik der Merkelregierung und hoffentlich der Anfang einer Politikwende, hin zu einer Politik für das eigenen Volk.

Wie man an der Wahlbeteiligung sieht, haben es AfD und natürlich auch PEGIDA durch unermüdliche Aufklärungsarbeit geschafft, einen Teil des Volks, der als Wähler bereits vor langer Zeit verloren gegangen war, wieder für Politik und die damit verbundene Mitgestaltung zu begeistern.

ABER!, dieser fulminante Erfolg ist nicht nur ein Grund zu feiern, sondern auch ein klarer Auftrag! Jetzt heißt es erst Recht weitermachen und natürlich in den Parlamenten liefern!

Die AfD ist nun in 3 weiteren Landesparlamenten in der Pflicht und damit sie diese Pflicht wahrnimmt, ist PEGIDA wichtiger und nötiger denn je.

Schon oft hat man in der Geschichte gesehen, wie sich einstige "Kämpfer für’s Volk" nach dem Antritt ihrer Pöstchen ganz schnell in Systemlinge verwandelt haben und zum Schutze ihrer Saläre und Posten anfingen mitzuschwimmen.

PEGIDA ist also ebenso in der Pflicht, aus mehreren Gründen:

Zum Ersten, damit die AfD nicht dieser Entwicklung zum Opfer fällt und ihre Versprechen einhält bzw für deren Einhaltung bestmöglich kämpft (als Opposition ist das natürlich schwer aber man muss es versuchen).

Zum Zweiten ist PEGIDA jetzt wichtiger denn je,um den Parlamentariern der AfD in diesen Bundesländern durch ungebrochene Stärke auf der Straße den Rücken zu stärken, was eine bessere Verhandlungsposition zur Folge hat.

Zum Dritten, um in sehr naher Zukunft als eigenständige, konservative Partei, die sich als "Kontrollorgan" oder auch "Stachel im Fleisch" versteht, dafür zu sorgen, dass die AfD nicht den Kurs verliert!
Dieser Kurs ist ja bereits durch Aussagen von Frau Perty gefährdet, welche plötzlich beim Thema religiöser Beschneidung von Kindern eingeknickt ist und diese Genitalverstümmelung unter dem Schutz der Religionsfreiheit über den Schutz des Kindeswohls und der Unversehrtheit der Kinder stellt. (Riesiger Pfui- und Pfiffe-Chor)
Für PEGIDA ist diese Genitalverstümmelung untragbar!

Auch bedarf es eines harten Kurses um der immer schneller voranschreitenden Islamisierung Europas Einhalt zu gebieten. An dieser Stelle kann und muss man der AfD eine Schwäche vorwerfen und wieder ist es zwingend notwendig, in Form einer PEGIDA-Partei einen verlässlichen Partner der das nötige Gegengewicht bringt zur Seite zu stellen.
Wir wollen vereinigen, nicht spalten und es gibt sehr viele Wähler, die der AfD nicht über den Weg trauen wegen Vorkommnissen wie zum Beispiel das Islamzentrum München betreffend. Diese Menschen vertrauen eher PEGIDA, weil wir uns in 19 Monaten trotz massiver Diskreditierung, Diffamierung und Verteufelung durch Presse und Politik nicht haben brechen oder beugen lassen.

18:45  Lutz Bachmann eröffnet die Kundgebung.

18:40  Das musikalische Vorprogramm beginnt.

18:30 Der Altmarkt in Dresden füllt sich. In wenigen Minuten beginnt die Kundgebung. Als Redner wurden Lutz Bachmann und Tatjana Festerling im Teil 1 und im Teil 2 Horst „die Stimme“ und Siegfried Daebritz angesagt. Das Rednerpodium ist österlich mit zwei Hasen dekoriert. Die umstrittene Mistgabel und der "braune Mob" sind auch dabei.

+++ Beginn des Live-Tickers! +++

Die umstrittene Dresdener Bürgerbewegung dürfte heute zu den Landtagswahlen Stellung nehmen. Auf Facebook gratulierte sie bereits der AfD, mit der sie in Teilen sympathisiert und interpretierte den Erfolg der AfD bei den drei Landtagswahlen als „klares Signal an die Politik der Merkelregierung“. Es sei „hoffentlich der Anfang einer Politikwende, hin zu einer Politik für das eigenen Volk.“

Wie man an der Wahlbeteiligung sehe, hätten es die AfD „und natürlich auch PEGIDA durch unermüdliche Aufklärungsarbeit geschafft, einen Teil des Volks, der als Wähler bereits vor langer Zeit verloren gegangen war, wieder für Politik und die damit verbundene Mitgestaltung zu begeistern“, schrieben die Dresdener Organisatoren auf Facebook.

Sie riefen dazu auf, durch Straßendemonstrationen der AfD einerseits den Rücken zu stärken und sie andererseits an die Einhaltung ihrer Wahlversprechen zu erinnern. Auch kündigten sie wieder an, eine Pegida-Partei sei in Planung, um das „nötige Gegengewicht“ zur AfD zu bilden, der man „Schwäche vorwerfen“ müsse beim Thema Islamisierung Europas. Frauke Perty sei beim Thema religiöser Beschneidung von Kindern bereits eingeknickt. Für Pegida sei „Genitalverstümmelung untragbar!“, so die Dresdener.

Durch die großen Medien geht heute die Pegida-Meldung, dass Lutz Bachmann ab 19. April in Dresden wegen Volksverhetzung vor Gericht steht.

Facebook sperrte Pegida-Admins vor Wahl

Vor den Landtagswahlen wurden auf Facebook plötzlich alle Pegida-Administratoren gesperrt. Die Bewegung bewertete dies als Zensurversuch und veröffentlichte dazu eine Pressemitteilung. Die Seite lief trotzdem weiter wie bisher.

Dass der 200.000-Follower starke Facebook-Auftritt der Dresdener ein Objekt zukünftiger Zensur sein könnte, berichtete am 26.Februar das alternative Nachrichtenportal MMnews. Man habe „aus vertraulicher Quelle“ erfahren, dass Facebook auf Druck der Bundesregierung plane, kritische Seiten wie Pegida und deren Ableger zu sperren oder ganz zu löschen, so das Portal in einem Exklusiv-Beitrag. Mehr dazu siehe HIER.

Zufall? Lebensgefährlicher „Autounfall“ von MMnews-Chef

MMnews selbst wird von Kritikern ähnlich wie Pegida als „rechtsextrem“ und „verschwörungstheoretisch“ bezeichnet. Der kritische Finanz-Blog ist einer der größten seiner Art in Europa und setzt sich speziell mit Politik und Finanznachrichten auseinander. Nur wenige Tage nach der Mmnews-Meldung über die Facebook-Zensur erlitt Mmnews-Chef Michael Mross einen „Autounfall“ auf Sri Lanka, bei dem ein Wagen ihn gezielt überrollte, als Mross in einem Straßencafé saß. Der Börsenexperte überlebte, verlor jedoch ein Bein und eine Hand. Laut n-tv bestätigten Freunde und Weggefährten den Vorfall. (rf)

Siehe: Mysteriöser "Autounfall" eines kritischen Journalisten: Michael Mross schwerverletzt

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