„Politik betreibt Kinderseelen-Mord“: Gesundheitsamt verhängt 14 Tage Hausarrest über Sechsjährige

Epoch Times10. April 2021 Aktualisiert: 10. April 2021 18:12
Das Gesundheitsamt in Bayern hat einer Sechsjährigen eine zweiwöchige Quarantäne auferlegt. Auch zwei negative Corona-Tests änderten nichts an der Entscheidung. Psychologen warnen bereits eindringlich vor den ernsthaften Folgen, welche die Corona-Maßnahmen auf Kinder hat.

Im bayrischen Ansbach wurde ein sechsjähriges Kind zwei Wochen lang unter häusliche Quarantäne gestellt. Für die Familie der kleinen Merle war dies ein traumatisches Erlebnis.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, kam das Kind mit einem Mädchen in Kontakt, dass positiv auf Corona getestet worden war. Daraufhin ordnete das Ansbacher Gesundheitsamt zwei Wochen Hausarrest für Merle an. Das Gesundheitsamt folgte mit der Verordnung dem bayrischen Infektionsschutzgesetz.

Dem Bericht zufolge machte die Erstklässlerin während der Quarantäne zwei Corona-Tests, die negativ ausfielen. Trotzdem durfte das Kind nicht aus seinem Zimmer. Das Gesundheitsamt gab an, dass eine vorzeitige Freitestung nicht möglich sei. Die häusliche Quarantäne würde erst enden, „wenn die der Inkubationszeit der Erkrankung entsprechende Zeit verstrichen ist.“

Für die neunköpfige Familie war der Behördenbeschluss ein schwerer Schlag. Der Vater des kleinen Mädchens sagte zur „Bild“: Es sei für ihn unmöglich gewesen, seiner Tochter zu erklären, dass ihre sieben Geschwister wie gewohnt weiter leben konnten, während sie eingesperrt war. Merle hätte sich sogar versteckt vor ihm, da sie dachte sie sei „gefährlich für andere Menschen“.

Jedes Mal, wenn jemand in ihre Nähe kam, rannte sie weg, versteckt sich.“

Nach zwei Wochen Quarantäne darf das Kind nun wieder außer Haus. Der Vater sagte zur „Bild“:

Was die Politik derzeit betreibe sei „Kinderseelen-Mord“.

Kinder als „Virenschleudern“ bezeichnet

Welch einem großen mentalen Stress Kinder durch die Corona-Maßnahmen ausgesetzt sind, zeigt auch die Umfrage „Jetzt sprichst Du“ von der Universität Salzburg und dem Psychologen Professor Manuel Schabus. Befragt wurden dazu Kinder und Jugendliche in Deutschland und Österreich.

In den drei Altersgruppen 6 bis 10, 11 bis 14 und 15 bis 18 Jahre wurden bisher 4.000 Mädchen und Jungen – davon 1.400 in Deutschland – gefragt: „Wie geht es DIR mit der Corona-Situation und was denkst DU darüber?“ Die Umfrage findet weiterhin statt.

Den bisherigen Ergebnissen nach beeinträchtige die Pandemie – und noch mehr die verhängten Maßnahmen – die psychische und körperliche Gesundheit vieler Kinder negativ, erklärt Schabus. Viele der Folgen seien gar nicht mehr abzuwenden und nur noch durch schnelle und gezielte Interventionen zu begrenzen.

Meine Sorge ist, dass Kinder- und Jugendlichen bereits nachhaltig Schaden zugefügt wurde, den wir erst in Monaten und Jahren in vollem Ausmaß sehen werden. Kinder erleben den Druck, als ‚Virenschleudern‘ bezeichnet zu werden oder gar als ‚Gefährder‘ für das Leben ihrer Großeltern und Eltern“, sagte Schabus.

Dieser Druck sei nicht zu unterschätzen. Das „arbeite“ in den Kindern und Jugendlichen, erklärt der Psychologe – und das, „selbst wenn er rational noch gar nicht erfasst oder verbal formuliert und ausgedrückt werden kann“.

Aggressives Verhalten, Depressionen und Angststörungen

Man könne hinsichtlich der gewonnenen Daten davon ausgehen, dass psychosomatische Auffälligkeiten wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und andere zunehmen werden. Zudem seien Verhaltensauffälligkeiten häufiger als bisher zu erwarten.

Als Beispiele nennt der Psychologe aggressives Verhalten, Depressionen und Angststörungen. Auch die monatelangen Schulausfälle werden nicht folgenlos bleiben, ist sich der Experte sicher:

Die Corona-Zeit ist erlebnisarm, sozialarm und von vielen neuen Zwängen bestimmt. Schule war lange Zeit ‚verboten‘ oder nur im On-Off Modus möglich. Ich befürchte, dass Schulverweigerung ein neues sich häufendes Problem der kommenden Jahre wird.“

Auch eine Zunahme der Computerspiel-Sucht erwartet der Forscher. Den Umfragen nach seien nun auch Schlafprobleme bei den Kindern und Jugendlichen doppelt so häufig wie zuvor. Vier von Zehn seien davon betroffen, „was in diesen Altersgruppen absolut unüblich ist“. Einen Zusammenhang mit dem gesteigerten Medienkonsum hält Schabus für naheliegend.

Gerade für die jüngeren Altersgruppen sei das Masketragen ein Problem, auch, weil von den 6- bis 14-Jährigen bis zu Dreiviertel sich wünschten, wieder „die Gesichter der Menschen sehen zu können“. Bei den 15- bis 18-Jährigen ist das nur noch 43 Prozent wichtig. Ihnen war mit 72 Prozent wichtiger, ihre Freunde wieder ohne Einschränkungen treffen zu können. (oz/sm)



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