Ramelow kritisiert Antifa: „Nazi-Methoden“

Demonstrationen vor Privathäusern von Politikern seien Nazimethoden, urteilt Bodo Ramelow, Thüringens Ministerpräsident per Twitter. Linksextreme Organisationen hatten im Vorfeld zu Demonstrationen vor dem Privathaus des AfD-Politikers Björn Höcke aufgerufen.
Titelbild
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.Foto: Jens Schlüter / Getty Images
Epoch Times14. April 2016

“Das sind Nazi-Methoden“, schrieb Bodo Ramelow über Demonstrationen vor Privatwohnungen von Politikern, berichtet die “Junge Freiheit” (JF). Thüringens Ministerpräsident regierte damit per Twitter auf Pläne von Linksextremisten, Demonstrationen vor dem Privathaus von AfD-Landeschef Björn Höcke im Eichsfeld abzuhalten.

Vorwürfen von Anhängern der linken Szene, dies sei eine Verharmlosung des Nationalsozialismus begegnete Ramelow mit einer weiteren Nachricht auf Twitter: „Methode bleibt NSDAP-Methode und ist tabu.“

Den Angriff auf seine Privatsphäre hatte Höcke zuvor als “unerträglichen Zustand” beschrieben, unter dem besonders seine Familie leide.

Mehrere linksextreme Gruppen hatten zu der Demonstration vor dem Privatheim Höckes aufgerufen, so auch die “Antideutsche Aktion Berlin” und die “Antifaschistischen Gruppen Halle”, so die “Ostthüringer Zeitung”.

Mehrere Abgeordnete der Linkspartei in Thüringen sollen seit Jahren über gute Verbindungen in die linke Szene verfügen, so JF. (dk)



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