Sven SchulzeFoto: über dts Nachrichtenagentur

Sachsen-Anhalts CDU-Generalsekretär verteidigt Parteitag – 100 Leute im gleichen Raum ohne Maske

Epoch Times22. Februar 2021 Aktualisiert: 22. Februar 2021 13:44

Der Generalsekretär der CDU in Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, hat Kritik am Listenparteitag seiner Partei am Wochenende zurückgewiesen.

„Wir hätten den Parteitag sehr gern online abgehalten, aber das war schlichtweg rechtlich nicht zulässig“, sagte Schulze der „Bild“. Seine Partei hatte die Landesvertreterversammlung mit 100 Funktionären abgehalten, wobei die Delegierten in einem Raum und ohne Mund-Nasen-Schutz saßen.

Schulze sagte dazu, dass man ein „umfassendes Hygienekonzept“ erarbeitet habe: „Jeder, der im Raum war, wurde getestet, die Maske durfte nur am Platz abgelegt werden, alle Sitzplätze hatten einen Abstand von mindestens 1,5 Metern, für alle Delegierten gab es ausreichend FFP2-Masken.“

Wenn es rechtlich erlaubt gewesen wäre, dann hätte die CDU-Sachsen-Anhalt den Nominierungsparteitag online abgehalten, fügte er hinzu.

„Aber genauso wie die SPD, die ebenfalls am Samstag getagt hat, schreibt uns das Landesgesetz den Präsenzparteitag vor, um Kandidaten für die Landtagswahl zu nominieren. Wir haben den Parteitag in den vergangenen Wochen mehrfach verschoben, waren aber jetzt dazu gezwungen, die Nominierung abzuschließen. Das ist unser Landesgesetz, das weder wir noch andere Parteien ignorieren können“, so der CDU-Politiker. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion