Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.Foto: Hannibal Hanschke/Reuters Pool/dpa/dpa

Spahn verdreißigfacht Werbeausgaben des Ministeriums – wegen Corona

Epoch Times17. Juli 2020 Aktualisiert: 17. Juli 2020 13:17

Das Bundesgesundheitsministerium unter Leitung von Jens Spahn (CDU) hat laut einem „Spiegel“-Bericht in der Corona-Krise das Budget für Öffentlichkeitsarbeit nach eigener Aussage „deutlich überschritten“. Gab das Ministerium in normalen Jahren zwischen 900.000 und 1,3 Millionen Euro für Anzeigen und Werbespots in Massenmedien aus, waren es bis zum 30. Juni bereits rund 31,4 Millionen Euro, wie das Magazin am Freitag berichtete.

Beinahe die Hälfte davon sei für Werbung in Printmedien geflossen, gefolgt von 8,5 Millionen Euro für Plakatwerbung und 6,4 Millionen Euro für TV-Kampagnen. In Zeiten der Pandemie sei es darum gegangen, auf „die zahlreichen nicht seriösen und interessengeleiteten Informationsangebote“ zu reagieren, die etwa Fake News oder Verschwörungstheorien verbreiteten, sagte ein Ministeriumssprecher dem „Spiegel“.

Auch im Onlinebereich sei das Informationsangebot „deutlich ausgebaut und erweitert“ worden: Für Werbung in digitalen Medien wurden demnach rund 650.000 Euro ausgegeben, etwa bei Plattformen wie Instagram oder TikTok.

Im Ministerium wird weiter mit hohen Ausgaben gerechnet. Es gehe darum, der aus epidemiologischer Sicht zu erwartenden zweiten Welle „mit den Instrumenten“ zu begegnen, „die bereits bei der Bewältigung der ersten Phase eingesetzt wurden“, sagte der Ministeriumssprecher dem Magazin. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion