Umfrage: Bundesbürger für volle Amtszeit von Merkel – Baerbock legt deutlich zu, obwohl Mehrheit der Befragten sie nicht kennt

Epoch Times16. November 2018 Aktualisiert: 16. November 2018 12:59
Eine leichte Mehrheit der Deutschen will laut einer Umfrage, dass Angela Merkel, wie von ihr beabsichtigt, bis 2021 Bundeskanzlerin bleibt. Deutlich zulegen kann Grünen-Chefin Baerbock - obwohl die Mehrheit der Befragten sie nicht kennt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel legt nach ihrem angekündigten Rücktritt auf Raten an Beliebtheit in der Bevölkerung zu. 50 Prozent sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden oder zufrieden, das sind sechs Prozent mehr als vor einem Monat, so eine Umfrage von Infratest für die ARD-Tagesthemen. Außenminister Heiko Maas (SPD) kommt auf 45 Prozent Zustimmung (-1).

Mit der Arbeit von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sind 44 Prozent (+/-0), mit der Arbeit von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sind 44 Prozent (-1) zufrieden bzw. sehr zufrieden.

Die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht kommt auf 40 Prozent Zustimmung (+/-0), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf 38 Prozent (-2). Mit der Arbeit des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner sind 33 Prozent (-1) zufrieden bzw. sehr zufrieden.

Deutlich zulegen kann auch die Grünen-Chefin Annalena Baerbock. Mit ihrer Arbeit sind 29 Prozent der Befragten zufrieden, das sind 19 Prozentpunkte mehr als im August. Allerdings kennt eine Mehrheit der Befragten (56 Prozent) sie nicht oder kann keine Angaben machen.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommt auf 28 Prozent Zustimmung (-3). Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles erreicht 26 Prozent Zustimmung (-4) –die schlechteste Bewertung seit ihrem Eintritt ins Bundeskabinett 2013. Mit der Arbeit von Innenminister Horst Seehofer (CSU) sind nur noch 20 Prozent der Befragten sehr zufrieden bzw. zufrieden. Das ist der niedrigste Wert, der für ihn im ARD-Deutschland Trend je gemessen wurde.

Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, erhält unverändert zum August 12 Prozent Zustimmung. Die Umfrage wurde am 12. und 13. November unter 1.006 Personen durchgeführt. (dts)

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