10-Jährige wegen Kritik am LGBT-Unterricht für eine Woche von Schule suspendiert

Epoch Times3. Juli 2019 Aktualisiert: 3. Juli 2019 16:35
"Bevor jemand wusste, was LGBT bedeutet, wusste jeder, welches Geschlecht er hat. Aber jetzt sind die Leute verwirrt und sie sagen, dass sie bisexuell und trans sind", sagt Kaysey, eine 10-jährige Schülerin aus Großbritannien.

Zwei britische Kinder im Grundschulalter wurden für eine Woche der Schule verwiesen. Grund war, dass ein Junge darum gebeten hatte von einer „Pride“-Stunde – ein Unterricht rund um Lesben, Schwule, Bi- und Transexuelle (LGBT) – befreit zu werden. Christian Concern, eine Interessenvertretung zum christlichen Glauben, berichtete in „Lifesite“ über den Fall, der sich an der  Heavers Farmer Primary School in Croydon, Süd-London ereignete.

Am 20. Juni fragte Farrell, der neben seiner Freundin Kaysey in der fünften Klasse saß, seinen Lehrer, der Ausmalblätter zum LGBT-Unterricht verteilte:

Sir, darf ich bitte nicht an dieser Stunde teilnehmen?“

Der Lehrer verweigerte dies. Schließlich sei der LGBT-Unterricht Teil des Lehrplanes. Nach dem Unterricht warf der Lehrer dem Kind vor, dass er „homophobe Worte“ verwendet hätte. Angeblich hätte er gesagt, dass „LGBT zum Kotzen und dumm“ sei. Das Kind bestreitet das.

Farrell ist Christ. Er sagte dem Gastlehrer, dass er Menschen der LGBT-Bewegung aus religiösen Gründen nicht akzeptieren würde. Daraufhin fragte der Lehrer die beiden Kinder: „Wollt ihr, dass sie sterben?“ Die Kinder antworteten mit „Nein“. Wenn sie allerdings in ihre Heimatländer zurückkehren würden, dann würden sie bestraft werden, wenn sie schwul seien, sagte Farrell dem Lehrer. Farrell gab dem Lehrer zu verstehen, dass er afrikanisch-jamaikanischer Herkunft sei. Weil dort „jeder Christ und Katholik sei, akzeptieren sie LGBT nicht“.

Dem Bericht zufolge schrie die Schuldirektorin danach die Kinder vor der Klasse an. Vor dem Klassenraum sagte sie dann zu ihnen:„Wie könnt ihr es wagen? Ihr seid eine Enttäuschung für die Schule“.

Dann hätte die Direktorin die Kinder in unterschiedliche Klassenräume gesperrt. Sie fragte Kaysey: „Wie kannst du es wagen zu sagen, dass du LGBT-Leute töten willst?“ Kaysey versicherte, dass sie das nicht gesagt habe. Daraufhin schrie die Direktorin sie an: „Doch, das hast du, lüg nicht!“

Kaysay, die den Pfingstchristen angehört, sei daraufhin für fünf Stunden von 10 bis 15 Uhr eingesperrt worden.

Bevor jemand wusste, was LGBT bedeutet, wusste jeder, welches Geschlecht er hat. Aber jetzt sind die Leute verwirrt und sie sagen, dass sie bisexuell und trans sind, weil sie verwirrt sind… Bevor dies geschah, waren sie völlig zuversichtlich, wer sie waren, aber jetzt sind sie es nicht mehr“, sagt die 10-Jährige.

Die Kinder, so Kaysay, würden das Vertrauen in sich selbst verlieren, sich selbst betrachten und fragen: „Bin ich diese Person? Warum kann ich nicht jemand anderes sein?“

Kaysey sagt:

Bevor das alles passierte, wussten die Leute, wer sie waren. Schulkinder stehen jetzt vor der Wahl, welches Geschlecht sie im Alter von vier Jahren haben.“

Die Kinder aus Kaysey Klasse stehen hinter dem Mädchen.

LGTB-Ideologie zerstört Kinder

Dieses Beispiel zeigt, wie „aggressiv und intolerant die LGBT-Agenda sein kann“, sagt Andrea Williams, Geschäftsführerin des christlichen Rechtszentrums, das den beiden Schülern und ihren Familien zur Seite steht.

Eine Ideologie, die auf solch hartnäckige Taktiken zurückgreifen muss, um zehnjährige Kinder zu zwingen, etwas zu akzeptieren, das sie instinktiv nicht akzeptieren, zeigt nur, wie lebenszerstörerisch diese Ideologie ist. Hier sehen wir die Zerbrechlichkeit dieser ganzen sexuellen Agenda, die unseren Kindern auferlegt wurde und die der Herausforderung unschuldiger zehnjähriger Kinder nicht standhält“, sagte Williams.

„Aus diesem Grund sehen die Eltern die Gefahren der Einführung einer neuen sexuellen und geschlechtsspezifischen Ideologie, die es nicht einmal unschuldigen zehnjährigen Kindern erlaubt, sich zu widersetzen,“ fügte Williams hinzu.

Die Ironie an der Sache besteht darin, dass die Schule auf ihrer Website ausführt, dass die „britischen Werte“ der „individuellen Freiheit und des gegenseitigen Respekts und der Toleranz gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Überzeugungen“ gestärkt und respektiert würden.

(sua)

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