Ein Gefängnis in der Elfenbeinküste (Symbolbild).Foto: SIA KAMBOU/AFP/Getty Images

Gefängniswärter soll Haupttor für Häftlinge in Elfenbeinküste aufgesperrt haben

Epoch Times5. September 2017 Aktualisiert: 5. September 2017 6:53
98 Gefangene waren am Sonntag aus einem Gefängnis in der Elfenbeinküste ausgebrochen. Anscheinend soll ein Gefängniswärter das Haupttor der Haftanstalt aufgesperrt haben.

Bei dem spektakulären Ausbruch von fast hundert Häftlingen aus einem Gefängnis in der Elfenbeinküste muss es nach Ansicht der Behörden Helfer in der Haftanstalt gegeben haben.

„Es ist nicht zu fassen“, sagte der Vize-Bürgermeister der Stadt Katiola, Coulibaly Ouamien, der Nachrichtenagentur AFP. „Die Gefängnismauer ist sechs Meter hoch und es gibt viele Türen, bevor man zum Haupttor kommt, also gab es offenbar Helfer im Inneren.“ Ein Gefängniswärter habe aufgesperrt. Ein Vertreter des Gefängnisses bestätigte, dass das Haupttor unverschlossen war.

98 Gefangene waren am Sonntag aus dem Gefängnis von Katiola in dem westafrikanischen Land ausgebrochen. Die Gefangenen entkamen durch das Dach ihrer Zellen und dann durch das Haupttor des Gefängnisses. Es handelte sich um Anhänger eines inzwischen verstorbenen Häftlings, der im vergangenen Jahr eine Gefangenenmeuterei angeführt hatte. Nach Angaben der Strafvollzugsbehörden konnten 36 entflohene Häftlinge wieder gefangen genommen werden. Einige Strafvollzugsbeamte wurden gefeuert.

In der Elfenbeinküste kommt es immer wieder zu Gefängnisausbrüchen. Zuletzt entkamen im August 20 Gefangene aus Arrestzellen in einem Gerichtsgebäude in Abidjan. Sieben Gefängniswärter wurden deswegen festgenommen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion