Pink-Floyd-Legende: Weißhelme sind Fake – sie machen Propaganda für Islamisten und Terroristen

Von 22. April 2018 Aktualisiert: 23. April 2018 7:13
"Wenn wir auf die Propaganda der Weißhelme und anderer hören würden, würden wir unsere Regierungen dazu zu ermutigen, Bomben auf Menschen in Syrien zu werfen. Das wäre ein Fehler von monumentalem Ausmaß für uns Menschen," so die Pink Floyd-Legende Roger Waters.

Roger Waters, Mitbegründer von Pink Floyd und jetziger Solokünstler, unterbrach sein Konzert in Barcelona und hielt eine bemerkenswerte Rede.

Waters sagte in Richtung seiner Fans, dass die umstrittenen Weißhelme im Nahen Osten „nur existieren, um Propaganda für Islamisten und Terroristen zu machen“.

Die Aktion des Sängers ereignete sich vor rund einer Woche, als die USA, Großbritannien und Frankreich den Angriff auf Syrien vorbereiteten. Die Bombardierung von Duma erfolgte aufgrund von Angaben der Weißhelme, einer sogenannten Zivilschutzorganisation.

Die Weißhelme veröffentlichten Bilder und Filmmaterial über den angeblichen  Chemiewaffenangriff der syrischen Regierung auf die Stadt. Die Region bei Damaskus wurde von der sogenannten „Armee des Islam“ gehalten. Kurz vor dem mutmaßlichen Giftgasanschlag standen die Islamisten in Duma vor der Niederlage.

Propagandaversuch gescheitert

Offenbar wollte jemand das Konzert von Roger Waters als Propagandaplattform nutzen.

Waters sagte: Er wurde gebeten, auf der Bühne über Duma und den angeblichen Giftgasangriff zu sprechen. Der Sänger meinte aber, dass diese Person und er sehr unterschiedliche Meinungen über die Lage in Syrien hätten.

„Die Weißhelme sind eine Fake-Organisation, die nur existiert, um Propaganda für Islamisten und Terroristen zu machen. Das glaube ich. Wir haben gegensätzliche Überzeugungen“, sagte er zum jubelnden Publikum.

Weiter erklärte der Sänger:

Wenn wir auf die Propaganda der Weißhelme und anderer hören würden, würden wir unsere Regierungen dazu zu ermutigen, Bomben auf Menschen in Syrien zu werfen. Das wäre ein Fehler von monumentalem Ausmaß für uns Menschen.“

Er sagte, wir sollten unsere Regierungen davon zu überzeugen, keine Bomben auf Menschen zu werfen. „Und schon gar nicht, solange wir nicht alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt haben, damit wir eine klare Vorstellung davon haben, was wirklich vor sich geht.“

Wir würden in einer Welt leben, in der Propaganda wichtiger zu sein scheine als „die Realität dessen, was wirklich vor sich geht,“ so Waters.

In seiner außergewöhnlichen Rede appellierte der Künstler an die Menschen, „über Grenzen, Religionen und Nationalitäten hinweg“ gemeinsam die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

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