Rothschild und die Asyl-Industrie: Das lukrative Geschäft mit den Flüchtlingen

Epoch Times15. August 2015 Aktualisiert: 1. Juli 2017 15:11
Wegen des enormen Ansturms an Asylbewerbern dürften die Gewinne der Schweizer Firma ORS in 2015 ins Unermessliche ansteigen.

Das Geschäft mit den Flüchtlingen, Asylbewerbern und Armutseinwanderern boomt. Das Leid vieler Menschen hat sich zu einem lukrativen Industriezweig entwickelt. Finanziert vom Steuerzahler spielt diese Krise Milliardenbeträge in die Kassen der Profiteure.

Wer sind die Krisen-Gewinner? 

Einer der größten Gewinner in der Asyl-Industrie ist die Schweizer Firma ORS. In Österreich überlässt der Staat diesem privaten Unternehmen die Betreuung, Bewachung und Versorgung der Asylbewerber. In 2014 erhielt die Schweizer Aktiengesellschaft rund 21 Millionen Euro vom österreichischen Innenministerium. Finanziert wird dies vom Steuerzahler.

Die österreichische Zeitung „Der Standard“ beschäftigte sich mit der Frage, wem die Firma ORS gehört. Bezugnehmend auf das österreichische Flüchtlingslager Traiskirchen, schreibt die Zeitung:

„Ein Sympathisant hält es dagegen für die Wurzel des Übels, dass das Lager von einer Schweizer Aktiengesellschaft betreut wird – und die nur an Gewinn interessiert sei. Wie hoch der ist, ist schwierig zu beurteilen. Die Betreiberfirma ORS gehört der Schweizer Ox Group, die im Sommer 2013 von der britischen Equistone Partners Europe (EPE) gekauft worden ist. Diese wiederum gehört laut Homepage rund 30 institutionellen Anlegern und der Barclays Bank. Bisher hat EPE fünf Fonds im Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro aufgelegt.“

Die ORS macht Millionenprofite 

In 1998 machte die ORS alleine in der Schweiz einen Umsatz von 20 Millionen Franken. Dieser Betrag hat sich in der Zwischenzeit fast verdreifacht. Medienberichten zufolge, setzte die ORS gemäß Wirtschaftsauskunftsdienst Teledata in 2010 55 Millionen Franken um. In den darauf folgenden Jahren betrugen die Umsätze über 70 Millionen. In 2014 verdiente die Firma in Österreich 21 Millionen Euro. Durch den enormen Asylanten-Ansturm dürften die Gewinne in 2015 ins Unermessliche steigen.

Das Unternehmen betreibt Asylantenheime in der Schweiz, in Österreich, sowie in den deutschen Städten Ingolstadt und München.

Wer steckt hinter diesen Organisationen?

Hinter der ORS steht die EPE. Wer aber sind die 30 Anleger und die Eigentümer der Barclays Bank, die die EPE kontrollieren? Die Barclays Bank gilt als das einflussreichste Unternehmen der Welt und wird von der Bankerfamilie Rothschild geführt.

Die „Frankfurter Rundschau“ berichtet, dass Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich genau nachgewiesen haben, welche Konzerne die Weltwirtschaft dominieren und wie weit ihr Einfluss reicht. Sie kamen zu dem Schluss, dass lediglich 147 Konzerne große Teile der Weltwirtschaft kontrollieren. Sie haben gemessen an ihrer Größe überproportional viel Einfluss, heißt es.

Besonders dominant sind der Untersuchung zufolge Unternehmen aus dem Finanzbereich, also Banken und Rentenfonds. Als einflussreichstes Unternehmen der Welt stellte sich die britische Barclays Bank heraus.

Der Autor Wolfgang Freisleben bezeichnet die Barclays Inc. als „Rothschild-Schlachtschiff“.

Die wichtigsten Aktionäre der Privatbank sind „NM Rothschild“ und deren Satelliten-Bank „Lazard Brothers“. Langjähriger Vorsitzender von Barclays war der Rothschild-Schwiegersohn Marcus Agius, der mit der Tochter von Edmund de Rothschild, Katherine Juliette, verheiratet ist. Aufgrund des LIBOR-Manipulationsskandals kündigte Agius 2012 als Chef des Barclays-Verwaltungsrates seinen Rückzug aus dem Unternehmen an.

Agius war auch Direktor des britischen Rundfunks BBC und einer der drei Treuhänder des Lenkungsausschusses der Bilderberger Gruppe. (Weitere Infos über die Bilderberger finden Sie HIER)

Auch bei „Equistone Partners Europe“ (EPE), eine Abspaltung der Barclays Bank, ist der Einfluss der Rothschilds groß. Top-Manager von EPE wechseln zu Rothschild und umgekehrt. Konzernübernahmen werden gemeinsam von den beiden Unternehmen geplant und durchgeführt. (so)

Quelle:
http://www.info-direkt.at

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