Thailand sieht sich nicht in der Lage, die Ausbreitung des tödlichen Coronavirus zu stoppen

Von 30. Januar 2020 Aktualisiert: 30. Januar 2020 17:23
Thailand ist ein beliebtes Reiseziel der Chinesen. Das Land profitiert vom Tourismus sehr stark. Inzwischen sind 14 infizierte Coronavirus-Fälle dort offiziell bekannt. Die Regierung unternimmt so gut wie nichts, um Reisende aus China aufzuhalten.

Thailand soll nicht in der Lage sein, „die Ausbreitung des tödlichen Wuhan-Coronavirus zu stoppen“, sagt der Gesundheitsminister des Landes, Anutin Charnvirakul, laut „Daily Mail“.

14 bestätigte Fälle der Krankheit sind bisher in Thailand bekannt, was das südostasiatische Land zum am zweitschlimmsten betroffenen Land nach China macht. Und es war auch das erste Land, das am 13. Januar Fälle in Übersee bestätigte, bevor Japan am 16. Januar nachzog.

Der Gesundheitsminister hat Berichten zufolge zugegeben, dass das Land die Ausbreitung des Virus nicht stoppen kann, weil es dort so viele chinesische Reisende gibt.

Regierung am Geld interessiert

Professor Virot Ali von der Thammasat-Universität in Bangkok übt scharfe Kritik an der thailändischen Regierung. Er denkt, dass die Prioritäten hier falsch gesetzt sein könnten. Die Regierung habe bisher nur wenig unternommen, um Reisende aus China aufzuhalten. Das Land sei sehr abhängig von chinesischen Touristen.

In einem Videobericht des staatlichen chinesischen Senders CGTN (China Global Television Network) sagte er: „Die thailändische Regierung scheint nicht genügend zu tun, um die Bürger in Thailand zu schützen. Die Leute denken jetzt, weil wir vom chinesischen Tourismus und vom chinesischen Geld sehr abhängig sind, ist die Regierung mehr interessiert daran, den Geldfluss am Laufen zu halten, anstatt an die Gesundheit der Bevölkerung zu denken.“

Wie weiter aus dem Bericht von CGTN hervorgeht, haben die luxuriösen Shoppingcenter von Bangkok begonnen, selbst Schutzmaßnahmen zu ergreifen, da die Regierung nichts unternimmt. Sie messen die Temperatur der Besucher und desinfizieren deren Hände. Sie seien zwar weiterhin an zahlenden Kunden aus China interessiert, aber nicht um jeden Preis, heißt es.

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