Weißes Haus: Clinton-Kampagne kaufte Dossier gegen Trump in Russland und kassierte beim Uran-Deal

Von 29. Oktober 2017 Aktualisiert: 30. Oktober 2017 9:30
„Die Situation hat sich umgedreht. Schaut euch an, was mit Russland passiert ist, und schaut euch den Uran-Deal an, und das falsche Dossier. Es hat sich alles umgedreht,” sagte Trump zu Reportern am 25. Oktober im Weißen Haus.

„Wenn es eine Zusammenarbeit mit Russland gab, dann von der Clinton-Kampagne und dem Demokratischen Nationalen Komitee (DNC)”, sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders am Freitag.

Sanders machte dieses Statement, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Clinton-Kampagne und das DNC für ein Dossier über Präsident Donald Trump bezahlten, das einen russischen Regierungsbeamten und einen russischen Spion als Quellen benutzt hatte.

„Trump-Dossiert“ wurde verdeckt von Clinton-Kampagne finanziert

Das sogenannte „Trump Dossier” wurde laut „Washington Post” von Fusion GPS gefertigt. Die Clinton-Kampagne finanzierte das Unternehmen und verschleierte die Zahlungen. Sie wurden als „Rechtskosten” für die Bundeskommission zur Wahlkampffinanzierung (FEC) deklariert, berichtet die Zeitung weiter.

Die Enthüllung kommt rund ein Jahr nachdem Donald Trump beschuldigt wurde, im Wahlkampf mit der russischen Regierung zu seinen Gunsten kollaboriert zu haben. Trotz langwieriger Untersuchungen konnten jedoch weder der Kongress noch die Nachrichtendienste Beweise für eine Zusammenarbeit zwischen Trump und der russischen Regierung finden.

Der ehemalige Direktor des nationalen Geheimdienstes, James Clapper, sagte unter Eid aus, dass keine Beweise einer Kollaboration zwischen dem Trump-Team und Russland gefunden wurden. Clapper beaufsichtigte die Untersuchungen in der Angelegenheit und sagte am 8. Mai vor den Kongress aus.

Unterdessen sagte Pressesekretärin Sanders: „Unsere Position hat sich seit dem ersten Tag nicht geändert. Jetzt sehen wir, dass, wenn es irgendeine Kooperation mit Russland gab, diese zwischen dem DNC und den Clintons stattgefunden hat und zweifellos nicht zwischen unserer Kampagne und Russland.”

Es gab keine Absprache mit Trump, aber eine mit Clinton

Auch der US-Präsident meldete sich am Freitag zu der Enthüllung. Auf Twitter schrieb Trump, dass es zwischen Russland und Hillary Clinton eine Kollaboration gegeben hatte.

„Nach vielen Monaten TEUREM Suchen sind sich nun alle einig, dass es KEINE Absprache zwischen Russland und Trump gegeben hat. Aber es gab eine Kooperation mit HC (Hillary Clinton)!„, so Trump.

Zwei Tage zuvor sagte der Präsident, dass sich die russische Verschwörung umgedreht habe.

„Die Situation hat sich umgedreht. Schaut euch an, was mit Russland passiert ist, und schaut euch den Uran-Deal an, und das falsche Dossier. Es hat sich alles umgedreht,” sagte Trump zu Reportern am 25. Oktober im Weißen Haus.

Der von Trump angesprochene Uran-Deal, bezieht sich auf eine Vereinbarung mit Russland, die von der Obama-Regierung genehmigt wurde. Die Zeitung „The Hill” berichtete am 17. Oktober, dass Russland eine „raffinierte Bestechungskampagne” eingesetzt habe, um den Atomvertrag nicht zu gefährden. Durch den Deal erhielt Russland die Kontrolle über etwa 20 Prozent des bergbaufähigen Uranvorkommens in Amerika.

Hillary Clinton erhielt Schmiergelder von russischen Investoren: 10 Millionen US-Dollar

Im Zusammenhang damit erhielt Hillary Clinton, die damals als US-Außenministerin fungierte, während der Verhandlungen Schmiergelder von russischen Investoren. Die New York Times berichtete am 23. April 2015, dass die Clinton Foundation von Uranium One und anderen Investoren, die an dem Deal beteiligt waren, „Spenden” in Höhe von über 10 Millionen US-Dollar erhalten habe.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Demnach erhielt auch ihr Ehemann, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, einen Scheck über 500.000 Dollar von einer russischen Investmentbank mit Links zum Kreml. Die Bank bezahlte Bill Clinton für eine Rede, die er in Moskau hielt und drängte auf den Deal.

„The Hill” berichtete weiter, dass die Obama-Administration genau gewusst habe, dass Russland in „Bestechung, Schmiergelder, Erpressung und Geldwäsche” involviert ist, bevor sie das Abkommen unterzeichneten.

Das FBI, das die russische Verschwörung aufgedeckt hatte, griff nicht ein. Stattdessen flog der damalige FBI-Direktor Robert Mueller 2009 selbst nach Moskau, um Russland mit einer Probe von 10 Gramm hochangereichertem Uran zu versorgen. Mueller ist jetzt der Sonderberater, der die angeblichen Verbindungen zwischen Trump und Russland untersucht.

Russland Ermittlungen

Die Epoch Times hat mehrfach berichtet, dass keine Beweise für eine Absprache zwischen Trump und Russland gefunden wurden. Viele andere Medien, die anonyme Quellen verwendeten, haben jedoch spekuliert, dass es eine solche Kooperation gab.

Der ehemalige FBI Direktor James Comey sprach das Problem vom Gebrauch anonymer Quellen während einer Kongressanhörung am 8. Juni an. Comey erklärte dem United States Senate Select Committee on Intelligence, dass viele Geschichten über die Russland-Untersuchungen ”komplett falsch” gewesen waren. Comey sagte auch, dass Reporter, die über Verschlusssachen berichten, „oft nicht wirklich wissen, was überhaupt los ist”.

Besonders scharf kritisierte er die Titelgeschichte in der New York Times vom 15. Februar. Darin wurde behauptet, dass Donald Trump und das Team seiner Präsidentschaftskampagne 2016 ein Jahr vor der Wahl wiederholte Kontakte zu älteren russischen Geheimdienstbeamten hatten.

Auf die Frage von Senator  Tom Cotton, ob es „angemessen wäre, diese Geschichte als fast völlig falsch zu bezeichnen“, antwortete Comey: „Ja”.

Pressesprecherin Sanders hat am Freitag in ihrem Statement die Medien scharf kritisiert. „Alle eure Nachrichtenorganisationen haben vermutlich viel Geld für das ausgegeben, was wir als Riesenverschwendung bezeichnen würden,“ sagte sie.

Originalbericht:

White House Says Clinton Campaign Colluded With Russia

Save