Finanzsystem am Ende: „Great Reset” scheint unausweichlich – Russland mit an Bord?

Epoch Times29. März 2021 Aktualisiert: 30. März 2021 10:40
Teil 3: Die Tatsache, dass eine globale Cybersicherheits-Initiative gemeinsam vom WEF und Russland veranstaltet wird, ist äußerst ungewöhnlich. Interessant ist auch, dass sich verschiedene Staaten auf einen Finanzkollaps, ausgelöst durch einen massiven Cyber-Angriff, vorbereiten.

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) und die russische Regierung proben den Ernstfall einer globalen „Cyber-Pandemie“. Dazu wurde das Projekt Cyber Polygon ins Leben gerufen. Im Sommer 2020 fand die hochkarätige Cyberattacken-Simulation, die auf die Finanzindustrie ausgerichtet war, zum ersten Mal statt. Im Juli 2021 wird die Simulation erneut durchgeführt – geplant ist das Event jährlich.

Hier Teil 1 Hochkarätige Simulation einer globalen „Cyber-Pandemie“ und Teil 2 WEF-Chef Schwab warnt vor „Schreckensszenario“ durch umfassenden Cyber-Angriff dieser Artikelserie.

Außergewöhnlich und heikel: Kreml-nahe Bank richtet das Treffen mit aus

Bemerkenswert an Cyber Polygon ist vor allem der Umstand, dass eine Institution wie die Sberbank, welche sich praktisch im Besitz des Kremls befindet, ein globales Cyberabwehr-Training ohne Aufschrei aus dem Westen ausrichten kann. Russland wird seit Jahren vorgeworfen, westliche Institutionen mit Hackerangriffen zu überziehen.

Unter Leitung des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab und BI.ZONE, eine Tochtergesellschaft der von der russischen Regierung kontrollierten größten und mächtigsten Bank Russlands, der Sberbank, trainierten im Jahr 2020 über 100 globale Institutionen aus 29 Ländern Cyberangriffe und die Abwehr dieser. Nach Angaben der Website „2020.cyberpolygon.com“ verfolgten 5 Millionen Menschen aus 57 verschiedenen Ländern die Cyberangriffs-Simulation.

BI.ZONE erlangt durch diese Cyber-Simulation einiges an Wissen über die Schwachstellen globaler Institutionen. Es ist anzunehmen, dass dies der Sberbank, die schließlich die Muttergesellschaft von BI.ZONE ist, äußert nützliche Informationen liefert.

Anscheinend leitet dieses Projekt eine Veränderung der üblichen Ordnung der Nationen ein. Denn die Einbeziehung Russlands in eine so wichtige globale Cybersicherheits-Initiative ist tatsächlich außergewöhnlich.

Schwab: Es wird keine „Normalität“ mehr geben

Wie kommt es also dazu, dass Russland Veranstalter von Cyber Polygon ist, obwohl die Bezeichnung „russischer Hacker“ im Westen weit verbreitet ist?

Mit der Agenda des „Great Reset“ könnte tatsächlich eine geopolitische Verschiebung stattfinden. Bereits im Zuge der Corona-Pandemie ist zu beobachten, dass sich Russland und der Westen in vielen Bereichen einig sind – sei es der Lockdown, oder die Impfkampagnen. Nun scheinen sich Russland und das Weltwirtschaftsforum auch darüber einig zu sein, dass der Menschheit eine „Cyber-Pandemie“ bevorstehen könnte und was dagegen zu tun sei.

Der „Great Reset“ – auch „Großer Neustart“ – soll, so will es das WEF, global stattfinden. Deshalb müssen auch die BRICS-Nationen wie das kommunistische China und Russland miteinbezogen werden. Das Projekt Cyber Polygon bringt Russland und das WEF zusammen. Zudem ist Russland mit seiner Sberbank Vorreiter eines neuen Finanzsystems, das, wie bereits ausführlich in Teil 2 dargestellt, nicht nur digitale Finanzdienstleistungen, sondern auch andere wichtige Onlinedienstleistungen innerhalb der Russischen Föderation vereinen soll. Auch das wird vom WEF unterstützt.

Es ist kein Geheimnis, dass sich westliche Regierungen aktiv am „Great Reset“ beteiligen.

Beispielsweise schickte die US-Regierung unter Joe Biden ihren Klimabeauftragten John Kerry zum Weltwirtschaftstreffen, das traditionell im schweizerischen Davos stattfindet. Kerry hat das Engagement der USA für die „Great Reset“-Agenda und die damit verbundene Vierte Industrielle Revolution unterstrichen.

Die Industrie 4.0 steht ganz im Zeichen der Digitalisierung. Die meisten Jobs, die derzeit von Menschen ausgeführt werden, sollen künftig Maschinen erledigen. Vieles soll nur noch online stattfinden – wie im Corona-Lockdown.

Klaus Schwab schreibt in seinem Buch „Covid-19. Der große Umbruch“ mit Blick auf die Pandemie: „Viele von uns fragen sich, wann wir wieder zur Normalität zurückkehren. Die kurze Antwort ist: nie. Nichts wird je wieder zu dem kaputten Gefühl von Normalität zurückkehren, das vor der Krise geherrscht hat, weil die Coronavirus-Pandemie einen fundamentalen Wendepunkt in unserer globalen Entwicklung markiert. Manche Analysten nennen es eine Weggabelung, andere eine Krise biblischen Ausmaßes, aber im Kern läuft es darauf hinaus, dass es die Welt, wie wir sie in den ersten Monaten von 2020 kannten, nicht mehr gibt. Sie hat sich im Kontext der Pandemie aufgelöst.“

Es wird also ganz offiziell bekannt gegeben, dass es keine Normalität mehr geben wird, wie sie die Menschen vor Corona gekannt haben. Und dies wird von Regierungen wie den USA und Russland, aber auch der Europäischen Union unterstützt.

Pandemie ist genau das, was benötigt wurde, um den „Great Reset“ zu starten

Würde es nun tatsächlich zu einer „Cyber-Pandemie“ kommen, würde das den „Great Reset“ noch weiter begünstigen. So wie es aktuell die Corona-Pandemie tut. Schwab begrüßt die Corona-Pandemie, in der bereits Millionen Menschen ihre Jobs verloren haben und unzählige Unternehmen schließen mussten. Er sieht bei allen verheerenden Folgen der Pandemie eine „große Chance“ für die Welt: „Wir sind an einer Weggabelung“, so Schwab in seinem Buch.

Die Pandemie – vor allem die scharfen Regierungsmaßnahmen – ist genau das, was benötigt wurde, um den „Great Reset“ zu starten. So gut ein „Neustart“ für manche klingen mag, warnen Experten vor der Agenda des WEF.

„The Great Reset“: Eine Schocktherapie soll die Welt verbessern – hilft aber nur den Eliten“, titelte im September 2020 beispielsweise Finanzjournalist Ernst Wolff. „Sozusagen auf Knopfdruck“ wollten die Macher des „World Economic Forums“ die „Welt verbessern“.

In Wahrheit würde es ihnen aber um Maßnahmen gehen „zum Wohle derjenigen, die bereits an den Schalthebeln der Macht sitzen“. Bei der Corona-Krise handle es sich um einen „international orchestrierten finanzfaschistischen Coup“, erklärte Wolff. Er prophezeit „Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut in historisch nie dagewesenem Ausmaß“.

Sollten die bei Cyber Polygon simulierten destabilisierenden Ereignisse tatsächlich eintreten, wird dies vom WEF wahrscheinlich ähnlich begrüßt werden, da ein Versagen des aktuellen globalen Finanzsystems die Einführung neuer öffentlich-privater „digitaler Ökosystem“-Monopole ermöglichen würde, wie sie in Russland von der Sberbank aufgebaut werden.

Die Sberbank ist bestrebt, den Zugang zu allen privaten und öffentlichen Dienstleistungen zu digitalisieren sowie auch zu monopolisieren.

Dies steht auch als Sinnbild für das, was von Schwabs „Great Reset“ zu erwarten sein wird: Monopole aus verschmolzenen Unternehmen des öffentlichen und privaten Sektors, die unter dem Begriff „Stakeholder-Kapitalismus“ laufen werden.

Länder wappnen sich vor Cyber-Angriff

Was Cyber Polygon betrifft, warnt nicht nur das WEF vor einer kommenden „Cyber-Pandemie“, sondern auch verschiedene Staaten.

Yigal Unna, vom israelischen Nationalen Cyber-Direktorat, warnte letztes Jahr vor einem „Cyber-Winter“, der kommen werde, und zwar „schneller, als selbst ich vermutet habe“. Im Cyber-Direktorat arbeitet Unna eng mit israelischen Geheimdiensten zusammen, darunter die berüchtigte Einheit 8200, die auf eine lange Geschichte elektronischer Spionage zurückblicken kann.

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate wappnen sich vor einem globalen Cyber-Angriff. Unlängst folgte die Zentralbank des Landes dem Beispiel von Cyber Polygon und führte in Zusammenarbeit mit dem privaten Finanzsektor der Emirate ihre allererste Cyberangriffs-Simulation durch. Unterdessen begannen die Medien Anfang des Jahres darüber zu berichten, dass „Cyberattacken die nächste Krise für Banken auslösen könnten“ und, dass „die nächste Cyberattacke bereits im Gange ist“.

Bestimmt kann man nun argumentieren, dass eine „Cyber-Pandemie“ eine unvermeidliche Folge der sich schnell entwickelnden Hightech-Welt sein wird. Nichtsdestotrotz sollte auch in Betracht gezogen werden, dass viele Experten davor warnen, dass 2021 das Jahr sein wird, in dem ein finanzieller Niedergang großer Institutionen geschehen wird und neue Wirtschaftssysteme installiert werden, die mit dem „Großen Reset“ übereinstimmen.

Dass die Geldinstitute und das Finanzsystem – nicht zuletzt wegen massiver Korruption – am Ende sind, ist auch kein Geheimnis mehr. Kurz vor der Corona-Krise warnte Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank, davor, dass die Zentralbanken nicht mehr über Instrumente verfügen, die auf die nächste „Wirtschaftskrise“ angemessen reagieren können.

Gerade als bekannt wurde, dass die traditionellen Mittel der Zentralbanken auf wirtschaftliche Katastrophen zu reagieren nicht mehr tragfähig sind, wurde damit begonnen völlig neue Bankensysteme zu entwickeln. Die Sberbank mit ihrem bald startenden digitalen Geldmonopol ist dabei Vorreiter.

Blickt man auf die Finanzwirtschaft, wäre ein massiver Cyber-Angriff, wie er bei Cyber Polygon simuliert wird, eine Möglichkeit, um auch im Finanzsektor rasch einen „Reset“ umzusetzen. Hacker – in diesem Fall wahrscheinlich nicht aus Russland – die aufgrund der schwierigen Natur der Untersuchung von Cyber-Angriffen möglicherweise niemals ermittelt werden können, könnten dann für den wirtschaftlichen Zusammenbruch verantwortlich gemacht werden. (oz)


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