Neutrino-Voltaik: Graphen und Silizium als Basis neuer Autoantriebe

Von 2. November 2019 Aktualisiert: 2. November 2019 22:16
Entwicklungen zur Nutzung kosmischer Energie spielen in der deutschen Politik und in den Medien noch keine Rolle. Dabei stecken in den nicht sichtbaren Strahlenspektren moderne Lösungen für die Energieprobleme – die technologisch schon recht weit fortgeschritten sind. Auch ein revolutionäres Auto ist in Planung.

Der frühere Bundesverkehrsminister Prof. Dr. Günther Krause (CDU) fragte einmal: „Warum setzen wir nicht auf neue Rohstoffe, auf die Innovation unserer Ingenieure? Nur durch Mobilisierung aller Ideen, aller bisherigen Forschungsansätze sowie einer technologieunabhängigen Förderung der Neuentwicklungen können auf einem neuen Niveau Wohlstand und Klimaschutz gemeinsam und einvernehmlich geregelt werden.“ Anstatt große Energienetze aufzubauen und zu betreiben, kann mit neuen technologischen Ansätzen die Energiebereitstellung dezentralisiert werden.

Grundlagenforschung zur Nutzung kosmischer Energie

Neutrinos treffen als Teil der kosmischen Energie mit hoher Geschwindigkeit und enormen Energiemengen auf die Erde – und zwar mit 60 Milliarden Teilchen pro Quadratzentimeter pro Sekunde. Auch wenn das einzelne Teilchen nur eine verschwindend geringe Masse hat, am Ende ist die Summe entscheidend. Pro Tag erreicht uns mehr unsichtbare Strahlungsenergie, als alle noch verbleibenden fossilen Rohstoffe gemeinsam haben.

Diese nichtsichtbaren Strahlenspektren können in den nächsten Dekaden schrittweise als neuer Rohstoff für die erneuerbare Bereitstellung des Grundlaststroms genutzt werden.

„Für die Erzeugung kleiner Mengen an Energie ist das heute bereits Wirklichkeit. Trotz vielfacher Häme, trotz mancher Behinderungen in der Entwicklungsarbeit, trotz der Ignoranz in der Politik!“, bestätigt der CEO der Neutrino Energy Group, Thorsten Holger Schubart. Er bietet Interessenten an, sich von der Wirkungsweise, die nach der Patentanmeldung WO2016142056A1 funktioniert, selbst zu überzeugen. „Deshalb haben wir das Patent ja veröffentlicht, damit es nachgebaut werden kann“, so Schubart.

Den wissenschaftlichen Hintergrund erläutern Neutrino-Spezialisten wie Prof. Dr. Günther Krause, Prof. Dr. Konstantin Meyl, Prof. Dr. Frank Müller und Prof. Dr. R. Strauss. In jahrzehntelangen Entwicklungen wurden Stoffe aus Graphen und Silizium in besonderer Weise veredelt. „Das Problem ist, dass es eigentlich keine natürlichen Stoffe auf unserem Planeten gibt, die die Neutrinos in ihrer Bewegung behindern (Wechselwirkung). Aus ingenieurtechnischer Sicht bestand die Aufgabe, einen Stoff bzw. eine Stoffkombination (Composite) zu entwickeln, die härter und dichter ist als etwa Diamanten.“

Graphen und Silizium bilden das Rückgrat der Neutrino-Voltaik

Graphen wurde nanotechnologisch so optimiert (dotiert), dass eine sehr enge Stoffstruktur erzielt wurde, bei der Graphenatome durch nichtsichtbare Strahlung in vertikale Schwingungen versetzt werden, die wiederum Siliziumatome in horizontale Bewegungen versetzen. Dabei geht es jedoch nicht nur um Neutrinos. Das Phänomen der „Atomic Vibrations at Nano Materials“ beruht auf den unterschiedlichsten unsichtbaren Strahlungen. Der dafür verwendete Fachbegriff ist Neutrino-Voltaik.

Ein Teil dieser Energie lässt sich durch die speziell hergestellten Metamaterialien in Gleichstrom umwandeln. Die extrem großer physikalischer Oberfläche kompensiert die zunächst extrem schwache Wechselwirkung durch die besonderen Materialeigenschaften ausreichend.

In jahrelangen Experimenten wurde in Laboren in Europa und den USA eine optimale Anordnung von Doppelschichtsystemen mit unterschiedlicher Schichtstärke empirisch ermittelt. Diese abgestimmte Geometrie ist für die Maximierung der Resonanzen wichtig, um so in der metallischen Trägerschicht einen Stromfluss zu erzeugen.

Eine Art Folie im Format A4 kann so ca. 2,5 bis 3 Watt Strom dauerhaft bereitgestellen. Die Grundlagenforschung für die erste Generation der Beschichtung ist abgeschlossen. Zurzeit wird an einem Automaten gearbeitet, der die Herstellung dieser Beschichtungen im Labor vollautomatisch sichert. Ziel ist, in 24 Stunden 2.500 Folien zu produzieren und dann z.B. erste kleine „Kraftwerklösungen“ in der Größe eines Pilotenkoffers – mit ca. 5 kW Dauerleistung – vorzustellen.

Grundsätzlich kann Neutrino-Voltaik alle Arten von Elektrogeräten im täglichen Leben in Zukunft netzunabhängig direkt versorgen. Die weitere Skalierung bietet aber auch für die Elektromobilität von morgen völlig neue Möglichkeiten.

Fußballfeldgroße „Tankstellen“ mit Ladestationen

Deutschland würde fußballfeldgroße Tankstellen mit unzähligen Ladestationen benötigen, sollte die Vision von Millionen Elektroautos umgesetzt werden. Dieses Problem kann mit Neutrino-Voltaic-Zellen in Kfz elegant umgangen werden. Während der Fahrt können die so ausgestatteten Pkws und Lkws ihre Energie aus jeder Art von Strahlung beziehen.

Nur für erhöhten Energiebedarf wie Überholen, rasches Beschleunigen oder Bergauffahren werden kleine Batterien als Puffer vonnöten sein. Diese werden in Zeiten geringeren Energiebedarfs, während das Auto steht oder beim Bremsvorgang, direkt geladen.

Das Pi-Auto wird von nichtsichtbarer kosmischer Strahlung angetrieben

Die Energiewandler haben die Funktion eines Kleinkraftwerkes im Fahrzeug selbst. Die Tiefe der Karosserie ist ausreichend groß, um die notwendige Energiemenge auf der Basis der Neutrino-Voltaic-Technologie umwandeln zu können. Dadurch lässt sich der Strom für den Fahrzeugantrieb sogar während der Fahrt bereitstellen – es werden keine Ladesäulen benötigt.

Prof. Strauss weist auf einen weiteren Aspekt hin: „Jeder weiß, wie sehr sich ein Fahrzeug in der Sonne oder sogar im Schatten aufheizt. Manchmal wird es so heiß, dass man nicht einmal mehr die Hand darauf legen kann. Die Energie, die dafür benötigt wird, entspricht mehr als dem durchschnittlichen Energiebedarf einer vierköpfigen Familie für einen ganzen Monat zum Kochen. Wenn die Neutrinovoltaic-Zellen in der Karosserie warm werden, steigern sich die atomaren Schwingungen, und es wird mehr Energie gewandelt. Die Elektrofahrzeuge Pi lassen also auch diese Energie nicht mehr ungenutzt verstreichen.“

Das deutsch-amerikanische Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Neutrino Energy Group arbeitet an der Weiterentwicklung des Konzepts Pi.

Physik-Professor R. Strauss, Wissenschaftlicher Beirat der Neutrino Energy Group, weist darauf hin: „Es ist dringend Zeit, mit den Missverständnissen und Mythen aufzuräumen. Bei der Neutrinovoltaic-Technologie werden selbstverständlich keine Neutrinos eingefangen, sondern es geht um Mikro-Vibrationen, die durch die nichtsichtbaren natürlichen und künstlichen Strahlenspektren in Nanokohlenstoffkristallen entstehen. Im übrigen auch durch Elektrosmog.“

Welcher deutsche Autobauer will mitarbeiten?

Die Neutrino Energy Group wird nun in erster Linie den deutschen Autobauern ihre Technologie anbieten, auch, um deren Ladesäulen-Problematik zu lösen. Dabei geht es um sehr leichte Elektrofahrzeuge, deren Karosserie nicht aus Aluminium besteht, sondern aus Karbon. Dieses Kohlenstoffverbundmaterial ist nicht nur extrem leicht, sondern ermöglicht auch die problemlose Integration der Neutrino-Voltaik. Somit kann der gesamte Fahrzeugkörper für die Energiewandlung genutzt werden.

Ex-Verkehrsminister Günther Krause ergänzt: „Die Elektromobilität macht dann erst wirklich Sinn, wenn wir in Zukunft keine ‚Monsterbatterien‘ mehr brauchen, die durch ‚unehrliche Energie‘, also durch Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugten Strom, geladen wurden. Wir brauchen vielmehr eine Pi-Kraftwerkslösung im Auto. Diese wandelt permanent während der Fahrt und insbesondere auch im Stand Energie [um]. Ladestationen werden damit in Zukunft nicht mehr benötigt. Da kann man wirklich sagen: Wir schaffen das.“


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