Gloria von Thurn und Taxis.Foto: Johannes Simon/Getty Images

Gloria von Thurn und Taxis warnt vor „systematischer Irreführung“ durch Klima-Ideologen

Von 20. Dezember 2019 Aktualisiert: 20. Dezember 2019 13:13
Die Wissenschaft sei in der Pflicht, die Klimadebatte zu versachlichen, betonte Fürstin Gloria von Thurn und Taxis anlässlich der Vergabe eines Förderpreises an junge Forstwissenschaftler in Regensburg. Die derzeitige Hysterie und Irrationalität seien gefährlich.

Die bayerische Unternehmerin und Managerin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat am Mittwochabend (18.12.) in Regensburg vor etwa 100 jungen Forstwissenschaftlern vor „systematischer Irreführung“ in der Klimadebatte gewarnt.

Anlass für ihren Auftritt war die jährliche Vergabe des Thurn und Taxis Förderpreises an junge Wissenschaftler, der 1978 gestiftet wurde und mit dem vor allem akademische Nachwuchshoffnungen aus dem Gebiet des Forstwesens gefördert werden sollen.

BR beklagt mangelnden Widerspruch der Anwesenden

Wie das „Straubinger Tagblatt“ berichtet, warnte die Fürstin vor einer Massenhysterie und einem um sich greifenden Irrationalismus in der Klimadebatte, die das Gemeinwesen in eine gefährliche Richtung drängen könnten.

„Es wird suggeriert, dass der Mensch schuld am Klimawandel ist“, erklärte Thurn und Taxis, und es sei bezeichnend, dass ein autistisches Mädchen zur Leitfigur in der Klimadebatte stilisiert werde. Die Wissenschaft müsse alles tun, um den Diskurs wieder zu versachlichen, „damit wir nicht irgendwo landen und totale Spinner das Thema beherrschen“.

Wie der BR mit missbilligendem Unterton anmerkt, habe die Fürstin „auf ihre Aussagen dem Bericht zufolge keinen unmittelbaren Widerspruch“ geerntet.

Lob für Kardinal Müller und Donald Trump

Gloria von Thurn und Taxis, die sich neben ihren unternehmerischen Aktivitäten auch zahlreichen gemeinnützigen Aktivitäten widmet, ist im Laufe der vergangenen Jahre bereits mehrfach durch unbequeme Äußerungen zu Themen von Politik und Katholischer Kirche aufgefallen.

Erst im Oktober hatte sie anlässlich einer Präsentation des Buches „Römische Begegnungen“ des früheren Bischofs von Regensburg und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Josef Müller, in Washington, D. C. von einer „dunklen Zeit, […] die von Hoffnungslosigkeit geprägt“ sei gesprochen. Dem katholischen Klerus im Vatikan und der Deutschen Bischofskonferenz hat sie eine Mitverantwortung dafür zugeschrieben.

„Die einzigen beiden Menschen auf der Welt, die uns heute Klarheit geben, sind Donald Trump und Gerhard Ludwig Müller“, sagte von Thurn und Taxis bei dieser Gelegenheit. Sie fügte hinzu: „Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass Gerhard Ludwig Müller der Donald Trump der katholischen Kirche ist.“

Unter den Gästen des „Weltkongresses der Familien“

Zu der Präsentation hatte die „Internationale Organisation für die Familie“ eingeladen. Gloria von Thurn und Taxis unterstützt weltweit unter anderem die Lebensrechtsbewegung, Vereinigungen für den Schutz der traditionellen Familie und Anti-AIDS-Initiativen in Afrika, die auf der Grundlage der traditionellen Moralvorstellungen der Katholischen Kirche arbeiten. In deutschen Leitmedien gilt sie deshalb weithin als Persona non grata.

Sie soll auch mit dem ehemaligen Trump-Berater Stephen Bannon zusammenarbeiten, der in Italien einen konservativen Think-Tank mitbetreibt. Zudem war sie als Gast auf dem „Weltkongress der Familien“ vertreten, der im vergangenen April in Verona stattfand. Dort sprach unter anderem der damalige italienische Innenminister Matteo Salvini. Aus Deutschland war unter anderem der später ins Europäische Parlament gewählte AfD-Politiker Maximilian Krah vertreten.

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