Ein Blick auf Frankfurt – Im Hintergrund die Bankencity.Foto: iStock

Moody’s warnt vor hohen Risiken für deutsche Banken wegen Immobilienfinanzierung

Epoch Times24. August 2020 Aktualisiert: 24. August 2020 10:29

Die Ratingagentur Moody’s warnt vor einem „erheblichen Risiko“ für einige deutsche Banken wegen ihrer Rolle als Finanzierer gewerblicher Immobilien. Je nach Dauer der Corona-Krise sei mit „Zahlungsaussetzungen, Ausfällen und abnehmenden Sicherheitsniveaus“ zu rechnen; das dürfte für die Banken wiederum zu mehr notleidenden Krediten, einem höheren Risikovorsorgebedarf und zu geringeren Erträgen führen, wie Moody’s am Montag in Frankfurt am Main erklärte.

Stark betroffen von der Corona-Krise seien die Branchen Hotel, der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln und Büroflächen. Die Nachfrage nach Büroflächen „könnte künftig gedämpft werden“, weil die Unternehmen sich zusehends auf Telearbeit einstellten, erläuterte Moody’s.

Zudem seien Gewerbeimmobilien in der Reise- und Tourismusbranche stark von Reisebeschränkungen und Abstandregelungen betroffen. Moody’s rechnet für das laufende Jahr mit einem Anstieg bei Ladenschließungen und Insolvenzen, wodurch Kreditrückzahlungen in diesen Teilbereichen gefährdet seien.

Die deutschen Banken gehören den Angaben zufolge in Europa zu denjenigen mit den umfangreichsten Risikoengagements als gewerbliche Immobilienfinanzierer. Das Gesamtvolumen der Kredite in diesem Sektor in der Europäischen Union belief sich laut Moody’s 2019 geschätzt auf rund 1,6 Billionen Euro – 27 Prozent entfielen auf deutsche Institute.

Insbesondere die auf gewerbliche Immobilienkreditvergabe spezialisierten deutschen Institute seien „in erheblichem Maße Risiken aus dem Gewerbeimmobiliensektor ausgesetzt“.

Moody’s nannte die Aareal Bank, die Berlin Hyp, die Deutsche Hypothekenbank oder die Deutsche Pfandbriefbank. Allerdings mildere „ihr starkes Solvenzprofil“ die Risiken „zu einem gewissen Teil“ ab, wie die Ratingagentur weiter erklärte. Auch die staatlichen Stützungsmaßnahmen würden die Auswirkungen der Coronarestriktionen auf die Banken „abfedern“. (afp/nh)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]