Friseursalons öffnen wieder – Deutsches Friseurhandwerk rechnet mit einem „Run“

Epoch Times4. Mai 2020 Aktualisiert: 4. Mai 2020 7:43
Endlich wieder Haare schneiden oder tönen lassen - ab heute öffnen Friseure in der Corona-Krise wieder. Der Ansturm auf Termine ist groß. Wegen der strengen Vorgaben wird sich aber Einiges ändern.

Zur Wiedereröffnung der Friseursalons in Deutschland nach der wochenlangen Zwangspause in der Corona-Krise rechnet das Handwerk mit einem Kundenansturm.

„Es wird einfach einen Run geben“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Jörg Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Wegen der Auflagen können aber weniger Menschen gleichzeitig bedient werden. So müssen laut Müller etwa viele Salons wegen des vorgeschriebenen Mindestabstands mit weniger Stühlen auskommen.

Mit den Vorgaben wird außerdem das Haarewaschen für alle Kunden Pflicht. So sollen mögliche Viren in den Haaren abgetötet werden. Die Friseure müssen sich Müller zufolge deshalb auf mehr Zeit pro Kunden einstellen.

Auch das führe dazu, dass weniger Kunden bedient werden können. Der Vorsitzende der Hamburger Friseur-Innung, Birger Kentzler, verwies darauf, dass diese Maßnahme Kunden abschrecken werde: „Es gibt einen Haufen Leute, die wollen das Waschen der Haare im Salon nicht bezahlen.“

Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege gibt es vorerst nicht

Kunden werden sich auch auf einige Abstriche einstellen müssen. „Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen derzeit nicht ausgeführt werden“, heißt es in den Vorgaben. Das trifft etwa die auf Bärte spezialisierten Barber besonders. Sie können in Zukunft nur Herrenhaarschnitte anbieten.

Und auch die restlichen Salons werden nach Ansicht des Verbands Auswirkungen der Auflagen auf ihren Umsatz spüren. Die vorgeschriebenen Einmalhandschuhe und Mundschutze seien etwa aufgrund der hohen Nachfrage zurzeit teuer, und das belaste die Betreiber, sagte Müller.

Angesichts immenser Einnahmenausfälle während der Zwangspause prognostiziert der Fachverband Friseur und Kosmetik Baden-Württemberg eine Marktbereinigung in der Branche. „Von Insolvenz sind insbesondere Betriebe ohne Rücklagen bedroht“, sagte Landesgeschäftsführer Matthias Moser. (dpa)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]