Goldene Eheringe.Foto: iStock

Verband der Juweliere fordert: Persönlicher Trauring-Kauf muss möglich sein

Epoch Times26. April 2021 Aktualisiert: 26. April 2021 16:09

Der Handelsverband Juweliere (BVJ) hat Ausnahmen von den Corona-Schließungen für Schmuckgeschäfte gefordert.

„Wir können nicht nachvollziehen, warum der Verkauf von anderen Produkten systemrelevant sein soll, der Kauf von Trauringen aber nicht“, erklärte BVJ-Präsident Stephan Lindner am Montag.

Der Bund für’s Leben sei für die allermeisten Paare ohne den Ringtausch undenkbar. „Die massive Behinderung rund um den wichtigsten Tag des Lebens ist alles andere als verhältnismäßig.“

Die Zahl der Eheschließungen ging im Corona-Jahr 2020 laut Statistischem Bundesamt um zehn Prozent gegenüber Vorjahr zurück. Dies führte auch zu deutlichen Rückgängen beim Absatz von Trauringen, wie der BVJ betonte.

Er fordert, den Trauringverkauf als systemrelevant einzustufen und den Verkauf für Paare bundesweit zu ermöglichen. „Denn gerade Anprobe, Auswahl und Kauf dieses Schmuckstücks sind kein anonymer Vorgang per Mausklick“, erläuterte der Verband. Er vertritt die Interessen von über 9.000 Einzelhändlern. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion