Das Buch, das die Chinesen weltweit aufgerüttelt hat. (Repro: Kehrein/ETD)

Die „Neun Kommentare“ gewinnen Nationalen Journalismus-Preis in den Vereinigten Staaten

Von 24. August 2005 Aktualisiert: 24. August 2005 0:52

Die Bedeutung der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei Chinas“ wurde vor großem Publikum in Minneapolis gewürdigt, als sie am 18. August mit einem ersten Preis der Asiatisch-Amerikanischen Journalisten Vereinigung (AAJA – Asian American Journalists Association) ausgezeichnet wurden.

Alljährlich werden im Rahmen der Jahresversammlung der AAJA die Preise des National Journalism Awards verliehen. Auf der diesjährigen Versammlung in Minneapolis/USA gewannen die „Neun Kommentare“ höchste Ehren in der Kategorie „Asiatisch-Amerikanischer Raum – Online“.

Die „Neun Kommentare“ sind eine Serie von Abhandlungen, die – zum ersten Mal – die erschreckenden Fakten der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas vollständig aufdecken. Die „Neun Kommentare“ wurden zunächst im November 2004 in der chinesischsprachigen Zeitung The Epoch Times veröffentlicht. Sie wurden sofort ins Englische übersetzt, ins Internet gestellt und in Buchform herausgegeben. Heute sind die „Neun Kommentare“ in 20 Sprachen erhältlich, auch als Veröffentlichung in Die Neue Epoche.

Der Autor oder die Autoren der „Neun Kommentare“ müssen weiterhin anonym bleiben. Ihr Leben und das Leben ihrer Familien wären in Gefahr, wenn der KPC ihre Identität bekannt würde. An ihrer Stelle wurde der Epoch Times-Redakteur John Nania für den Preis nominiert. In Minneapolis nahm er die Auszeichnung entgegen.

Der Hauptredner bei einem Festessen für die Teilnehmer war Walter Mondale, ehemaliger Botschafter der USA in Japan und ehemaliger US-Vizepräsident. Er wies insbesondere auf die schnellen Veränderungen hin, die sich in den letzten Jahren in Ostasien vollzogen haben, und auf Chinas stärker werdende Präsenz auf der Weltbühne.

Die Gewinner. In diesem Jahr haben mehr als 100 Medien Artikel für den AAJA-Wettbewerb eingereicht. (ET) 
Die Gewinner. In diesem Jahr haben mehr als 100 Medien Artikel für den AAJA-Wettbewerb eingereicht. (ET)

John Nania hatte Gelegenheit, mit Walter Mondale zu sprechen und ihm auch ein Exemplar der „Neun Kommentare“ zu überreichen. Mondale versicherte, er werde sie auch lesen.

Die „Neun Kommentare“ haben eine nicht abreißende Flut von Austrittserklärungen aus der Kommunistischen Partei Chinas und aus den ihr angegliederten Organisationen bewirkt. Die Anzahl der Chinesen, die bisher öffentlich aus der KPC ausgetreten sind, nähert sich bereits der Vier-Millionen-Grenze. Die Webseite Tuidang – oder „Kündige der KPC“, registriert die Austrittserklärungen, seitdem sie Anfang Dezember 2004 eingerichtet wurde.

Der AAJA National Journalism Award ist die erste Auszeichnung dieser Art für die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“. Sie bilden das Thema vieler Diskussionen innerhalb und außerhalb Chinas. Seit ihrem Erscheinen wurden schon Hunderte von öffentlichen Foren mit prominenten Rednern über die Zukunft Chinas in zahlreichen Ländern gehalten. So nahmen im Juni auch in Berlin prominente Dissidenten wie Wei Jingsheng und Jian Zhang an einer Podiumsdiskussion teil zusammen mit dem Repräsentanten von Taiwan und einem ehemaligen Redakteur der China-Redaktion von Radio France. In allen Foren standen die „Neun Kommentare“ im Mittelpunkt.

Epoch Times-Mitarbeiter stellen Walter Mondale die „Neun Kommentare“ vor. (ET)Epoch Times-Mitarbeiter stellen Walter Mondale die „Neun Kommentare“ vor. (ET)

Bewerbungen von über 100 Medien gingen für den Journalismus Preis ein. Zehn Preise in vier Kategorien wurden vergeben.

Neben The Epoch Times kamen die Preisträger unter anderem vom Boston Globe, der New York Times und der Washington Post.

Die AAJA ist eine nationale, gemeinnützige Bildungsvereinigung mit Sitz in San Francisco. Sie wurde 1981 gegründet und hat rund 2.300 Mitglieder. Einer ihrer Sponsoren ist der TV-Nachrichtensender CNN. Die AAJA ermutigt junge Asien-stämmige Amerikaner und Bewohner der Pazifik-Inseln, sich als Journalisten zu betätigen, um für eine faire und korrekte Berichterstattung zu arbeiten und die Anzahl der Amerikaner mit asiatischer Herkunft und der Bewohner der Pazifik-Inseln als Mitarbeiter und Führungskräfte in den Nachrichten-Medien zu erhöhen.

Zu den Mitgliedern der AAJA zählen einige der Top-Journalisten der USA, von Nachrichtenmoderatoren und Reportern bis zu Pulitzer-Preis-Gewinnern, es sind Redakteure und Fotografen, Produzenten nationaler Radio-Shows und Redakteure von großen Magazinen.



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