Golden Globes-Moderator schockt Hollywood-Stars: „All ihr Perversen” – „Ihr wisst nichts über die echte Welt”

Epoch Times6. Januar 2020 Aktualisiert: 8. Januar 2020 10:52
Ricky Gervais war auch in diesem Jahr Gastgeber der Golden Globes. Und wie jedes Jahr nahm der britische Komiker kein Blatt vor den Mund und machte Witze über seine Gäste – die berühmtesten Stars, die Hollywood zu bieten hat.

Am Sonntag fand in Los Angeles die 77. Verleihung der Golden Globes statt. Moderiert wurde die Gala zum fünften Mal von Ricky Gervais. Wie jedes Jahr schockte der britische Komiker die anwesenden Superstars mit fiesen Witzen.

Gleich zu Beginn seiner Eröffnungsrede betonte Gervais, an diesem Abend kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ihm sei „alles egal“, denn sein diesjähriger Auftritt als Moderator bei den Golden Globes könnte sein letzter sein.

„In diesem Raum sind einige der wichtigsten Fernseh- und Filmleute der Welt. Leute aus allen Bereichen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie haben alle Angst vor Ronan Farrow. Er ist hinter ihnen her“, sagte Gervais ins Publikum. Ronan Farrow hatte den Skandal um Harvey Weinstein aufgedeckt und ins Rollen gebracht.

„Apropos all ihr Perversen,“ fuhr Gervais fort. „Es war ein großes Jahr für Pädophilen-Filme: ‚Surviving R. Kelly‘, ‚Leaving Neverland‘, ‚The Two Popes'“, sagte Gervais zu Filmen über R. Kelly, Michael Jackson und die katholische Kirche. Als einige der Anwesenden darüber das Gesicht verzogen, sagte der Brite: „Haltet den Mund! Ist mir egal.“

Zur Serie „Morning Show“, die beim Streamingdienst Apple+ läuft, bemerkte Gervais: „Ein fantastisches Drama darüber, wie wichtig es ist, Würde zu bewahren und das Richtige zu tun – gemacht von einer Firma, die in China Ausbeuterbetriebe betreibt.“ Apple-Vorstandschef Tim Cook war ebenfalls im Saal und wahrte ein ruhiges Gesicht.

Dann kritisierte Gervais die Schauspieler. Die Stars arbeiteten für Konzerne wie Apple, Amazon und Walt Disney, während sie in Reden auf sozialen Wandel pochten. „Die Unternehmen, für die ihr arbeitet: Apple, Amazon, Disney… Wenn ISIS einen eigenen Streamingdienst starten würde, würdet ihr euren Agenten anrufen“, so der Comedian.

Dann sagte er vor den berühmtesten Leuten in Hollywood: „Ihr seid in keiner Position, die Öffentlichkeit über irgendetwas zu belehren.“

Ihr wisst nichts über die echte Welt. Die meisten von euch haben weniger Zeit in der Schule verbracht als Greta Thunberg. Wenn ihr also gewinnt, kommt hoch, nehmt euren Preis an, dankt eurem Agenten und eurem Gott und verpisst euch.“

Gervais Auftritt sorgte auch für ein Meme von Tom Hanks. Der Schauspieler reagierte sichtlich genervt auf Gervais Witze. Das Foto ging im Netz viral.

Gervais machte auch Witze über Jeffrey Epstein. Dabei sprach er über seine eigene Netflix-Serie: „After Life“. In dem Format denkt Gervais Charakter darüber nach, sich das Leben zu nehmen, tut es dann aber noch nicht. „Am Ende hat er sich also offensichtlich nicht umgebracht. Genau wie Jeffrey Epstein,“ so Gervais.

Damit spielte er auf die verschiedenen Theorien über den Suizid des US-Geschäftsmannes an. Epstein wurde 2019 als Sexualstraftäter verhaftet. Das Publikum stöhnte über diesen Spruch. Gervais sagte nur: „Halt die Klappe! Ich weiß, er ist euer Freund, aber das ist mir egal“.

Gervais ist für seine bissigen Moderationen der von Hollywoods ausländischen Filmjournalisten ausgerichteten Gala berühmt. Er leitete am Sonntag den Abend ein mit: „Zum Glück kann die Hollywood Foreign Press Association kaum Englisch und sie haben keine Ahnung, was Twitter ist.“

(so/dpa)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Menschen sind bei den neusten Nachrichten auf die Medien angewiesen, die Medien beeinflussen, welche Informationen die Menschen sehen und wie sie diese bewerten. Die Medien sind in der Lage, den ersten Eindruck der Menschen zu einem bestimmten Thema zu manipulieren und verfügen somit über die weitreichende Macht des psychologischen Primings. Sie legen den Schwerpunkt der öffentlichen Debatte fest – und Probleme, über die sie nicht berichten, werden ignoriert und vergessen.

Heute schließt die Gruppe der Medienschaffenden die Meinungen aus, die nicht mit ihrer liberalen (linken, sozialistischen) Ausrichtung übereinstimmen. Dadurch bilden sich politische Echokammern. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft verstehen sich als die mitfühlende und intelligente Oberschicht an der Spitze der gesellschaftlichen Entwicklung, während sie die normalen Menschen als starrköpfige Banausen betrachten.

Die linke Schieflage der Medien ist eindeutig nicht das Ergebnis des Volkswillens. Ursache ist vielmehr die hinter den Kulissen betriebene politischen Strategie, die die gesamte Menschheit nach links rücken will.

Die freien Gesellschaften des Westens betonten traditionell die Notwendigkeit wahrheitsgemäßer, objektiver und fairer Medien. So verbreiten die linken Medien in der Regel keine Fake News, um die Öffentlichkeit unverblümt zu täuschen. Ihre Methoden sind viel subtiler und aufwendiger. Genau darum geht es in Kapitel 13 dieses Buches:

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]