Mission Impossible? Mit 100 Heliumballons über Johannesburg fliegen

Von 26. Oktober 2017 Aktualisiert: 5. August 2019 11:15
Es erscheint wie ein bekanntes und zugleich surreales Szenario aus einem Film oder einem Comic - Heliumballons, in einem großen Bündel und an Schnüren verknotet, sind eigentlich nicht dafür bestimmt, irgendjemand abheben zu lassen.

Manche, auch wenn es vielleicht im Kindesalter war, haben sich bestimmt schon mal gefragt, wie viele Heliumballons man wohl bräuchte, um einfach davon zu fliegen. Wobei die Vorstellung an sich, an einem Bündel einfacher Ballons hinfort geweht zu werden, durchaus etwas Beängstigendes hat.

Tom Morgen, Mitglied einer Gruppe namens „The Adventurists“ (Die Abenteurer), hat das Szenario mit einfachen Ballons abzuheben, wahr werden lassen. Er flog mit einem Campingstuhl, der an 100 Heliumballons befestigt war, über Johannesburg hinweg.

Der Mann aus Bristol erreichte dabei eine Höhe von 2.438 Metern und legte bei einer Flugzeit von 2 Stunden eine Strecke von rund 24 Kilometern zurück. Das Gefühl im Moment des Abhebens beschrieb er gegenüber BBC News mit „unglaublich cool“ und „etwas zwischen beängstigt und beschwingt“.

Tom Morgan hebt mit Heliumballons ab

Nachdem die Umsetzung des Abenteuers zuvor in Botswana mehrfach scheiterte, sind Tom Morgan und sein Team weiter nach Südafrika gezogen. Mit gerade noch ausreichend Helium für einen letzten Versuch verbrachte der 38 jährige zwei Tage lang damit die Ballons zu füllen.

„Das Problem bestand darin, ein gutes Wetterfenster zu finden. Zudem war es schwierig die Ballons zu schützen, da sie immer wieder platzen“, sagte Morgan.

Tom Morgan musste bei Flug mit Heliumballons „cool“ bleiben

Tom Morgan berichtete, dass er seine Nerven zusammenhalten musste, als sich die Geschwindigkeit des Flugs aufgrund von ansteigenden Temperaturen in der Inversionsschicht der Atmosphäre rapide erhöhte. Er sagte: „Ich musste ruhig bleiben und langsam anfangen, die Ballons abzuschneiden.“

Was für ein Auftritt von Tom Morgan. Der Brite machte sich mit dieser Aktion international einen Namen und sorgte vor allem im Internet für Aufsehen. Viele User fanden diese Geschichte einfach nur genial. Zum Nachmachen empfiehlt es sich jedoch nicht. (cs)

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