Aerosol-Physiker: Maskenpflicht im Freien ist „völliger Unsinn“

Epoch Times21. Februar 2021 Aktualisiert: 12. April 2021 18:28
Ein Aerosol-Physiker sagt, dass es draußen keine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus gibt. Eine Maskenpflicht im Freien sei daher sinnlos.

Der Aerosol-Physiker Gerhard Scheuch sieht keine Ansteckungsgefahr durch den Coronavirus im Freien. Infizierte würden dafür viel zu wenige Viren ausatmen. „Bei einem Vorbeigehen kann man sich nicht anstecken. Das ist unmöglich. Da kriegt man einfach viel, viel zu wenige Viren ab“, sagte Scheuch, der die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA berät, in einem Interview mit „The Pioneer“.

Bei den Coronaviren, mit denen man es derzeit zu tun habe, brauche es mindestens fünf bis 15 Minuten relativ dichten Zusammenstehens, um sich direkt zu infizieren. Deshalb sei SARS-CoV-2 auch ein „Innenraum-Problem“.

In China hätten Wissenschaftler in einer Studie festgestellt, dass von über 7.000 Infektionen nur eine einzige im Freien stattgefunden hat.

Aktuell würden nur etwa zehn bis 15 Prozent der Infizierten überhaupt andere anstecken, so der Experte weiter. Das liege daran, dass nicht jeder Infizierte in gleicher Weise Viren in die Atemluft ausstößt. Scheuch sagte, der Studie zufolge hätten 73 Prozent der Patienten überhaupt keine Viren ausgeatmet.

Eine Maskenpflicht im Freien hält der Physiker für „völligen Unsinn.“ Man brauche im Freien keine Maske. Für Innenräume schlägt er vor, sich mobile Raumluft-Filter zu installieren, die die Luft ständig säubern. (so)



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