Niedersachsen: Seniorin (89) stirbt eine Stunde nach Corona-Impfung

Von 14. Januar 2021 Aktualisiert: 14. Januar 2021 17:46
Im niedersächsischen Weyhe verstarb eine Seniorin kurz nach der Corona-Impfung. Die umgehend eingeleiteten Notfallmaßnahmen blieben erfolglos. Ein Zusammenhang zwischen Impfung und Tod konnte bislang weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.

„In der Gemeinde Weyhe im Landkreis Diepholz ist eine Seniorin kurz nach einer Corona-Impfung gestorben“, berichtet die Zeitung „butenunbinnen“ am Mittwoch (13. Januar). Landrat Cord Bockhop (CDU) zeigt sich betroffen über den ersten Todesfall nach dem Impfen in seinem Landkreis.

Ob der Tod der 89-Jährigen in direktem Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung stehe, müsse nun geklärt werden. Landrat Bockhop zweifele weder an der Qualität des Impfstoffs noch des Impfteams. Einen Impfstopp soll es daher nicht geben.

Obduktion durch Paul-Ehrlich-Institut soll Zusammenhang mit Impfung klären

Laut „butenunbinnen“ galt die 89-Jährige „als allgemein fit“. Darüber hinaus zeigte sie während der routinemäßigen, 30-minütigen Beobachtung nach der Impfung keine Auffälligkeiten. Anschließend telefonierte sie noch mit ihren Angehörigen. Binnen einer Stunde nach der Impfung verstarb sie.

Jede Hilfe, sowohl von den Ärzten und Helfern des Impfteams, als auch von der herbeigerufenen Notärztin, kam zu spät. Zum aktuellen Zeitpunkt kann ein Zusammenhang zwischen Impfung und Todesfall weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Mareike Rein, Sprecherin des Landkreises Diepholz, sagte:

Wir können nur abwarten. Die Untersuchungen erfolgen in enger Absprache mit Experten des Paul-Ehrlich-Instituts, das für die Überwachung vom Impfstoffen zuständig ist.

Zur abschließenden Klärung soll auch eine Obduktion beitragen. Dazu werde der Leichnam ins hessische Langen an das Paul-Ehrlich-Institut überführt.

Schwere Reaktionen und Nebenwirkungen seit Monaten bekannt

Impfreaktionen und Nebenwirkungen sind laut Forschern des Massachusetts General Hospital bei jeder Impfung üblich. Diese seien häufig auf inaktive Bestandteile in Impfstoffen zurückzuführen, weshalb Personen mit schweren Allergien nicht geimpft werden sollen. Darüber hinaus sind den Herstellern seit Monaten teils „lebensbedrohliche Nebenwirkungen“ und Impfreaktionen bekannt.

Die durchschnittliche Häufigkeit allergischer Reaktionen beziffern die Forscher auf 1,31 Fälle pro Million Impfstoffdosen. Bei insgesamt 4,8 Millionen verabreichten Corona-Impfungen in den USA und registrierten 1.156 unerwünschten Ereignissen liegt die Corona-Impfung jedoch um den Faktor 183 oder 18.300 Prozent über dem Erwartungswert. Weltweit gibt es mindestens sechs Todesfälle unmittelbar nach der Impfung, einer davon in Deutschland.

Laut „butenunbinnen“ wurden seit Anfang Januar „allein im Kreis Diepholz […] rund 3.200 überwiegend betagte Bewohner […] ohne Komplikationen geimpft“. Welcher Impfstoff zur Anwendung kommt, ist nicht überliefert. Eine Wahl haben die Patienten nicht.

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