Sechs Todesfälle nach Corona-Impfung – Zusammenhang mit Impfstoff unklar

Von 8. Januar 2021 Aktualisiert: 8. Januar 2021 18:43
Seit Ende des Jahres wurden weltweit sechs Todesfälle bekannt, bei denen ein zeitlicher Zusammenhang zur Corona-Impfung bestand. Zwei der Betroffenen waren erst 41 beziehungsweise 56 Jahre alt. Gerichtsmedizin und Hersteller wollen nun die Frage nach einer Kausalität klären.

Mit Stand vom heutigen Freitag, 8. Januar, haben weltweit mehr als 16 Millionen Menschen eine Corona-Impfung erhalten, „Bloomberg“ spricht gar von mehr als 17,5 Millionen Impfungen in 38 Staaten. Mit 19,55 von 100 Personen liegt Israel bezüglich des Durchimpfungsgrades mit deutlichem Abstand an erster Stelle, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten (8,98 Prozent), Bahrain (4,25 Prozent), dem Vereinigten Königreich (1,91 Prozent) und den USA (1,79 Prozent). Deutschland liegt bei einer Quote von 0,5 Prozent.

Webportal dokumentiert Erkenntnisse über Nebenwirkungen der Corona-Impfung

Das Portal „Med Shadow“, das Nebenwirkungen zu Impfungen mit den bis dato zugelassenen Anti-Corona-Präparaten mitverfolgt, bestätigt das Auftreten von Nebenwirkungen, die auch ein Bericht der US-Arzneimittelzulassungsstelle FDA im Dezember als wahrscheinlich bestätigt hatte. Demnach sei es in 84,1 Prozent der Fälle zu leichten Reizreaktionen der Haut an der Einstichstelle gekommen.

Häufig treten auch Müdigkeit (62,9 Prozent) und Kopfschmerzen (55,1 Prozent) auf. In weniger als der Hälfte der Fälle der Nebenwirkungen kommt es zu Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Gliederschmerzen oder Fieber. In den USA hätten zudem bis dato 29 Personen anaphylaktische Reaktionen infolge einer Impfung mit dem Pfizer- oder dem Moderna-Präparat gezeigt. Todesfälle, die direkt auf die Impfung zurückzuführen sind, dokumentierte „Med Shadow“ bislang keine.

Arzt in Florida unter den Todesfällen

In einigen Fällen untersuchen derzeit Gerichtsmedizin und Herstellerunternehmen, ob Todesfälle, die eine zeitliche Nähe zu einer zuvor verabreichten Corona-Impfung aufweisen, auch einen ursächlichen Zusammenhang mit dieser aufweisen.

Wie „USA Today“ berichtet, ist am vergangenen Montag der jahrelang am Mount Sinai Medical Center in Miami Beach tätige Gynäkologe Dr. Gregory Michael im Alter von nur 56 Jahren an einem hämorrhagischen Schlaganfall verstorben, dessen Ursache ein Mangel an Blutplättchen war. Diese dienen der Blutgerinnung.

Dr. Michael hatte sich am 18. Dezember des Vorjahres mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech gegen das Coronavirus impfen lassen. Seiner Ehefrau Heidi Neckelmann zufolge habe er drei Tage nach der Impfung die Notaufnahme aufgesucht, weil sich auf seiner Haut Punkte zeigten, die auf innere Blutungen hingedeutet hätten.

Die unmittelbare Ursache des Schlaganfalls sei eine Thrombozytopenie gewesen. Einer 2003 veröffentlichten Studie zufolge wurde bei sehr jungen Kindern in extrem seltenen Fällen ein Zusammenhang zwischen Masern-, Mumps- und Rötelimpfungen und diesem Blutplättchenmangel nachgewiesen.

Dieser Zustand kann bei verschiedenen Faktoren auftauchen – von Krebs über Anämie über Alkoholismus, Virenerkrankungen, genetischen Veranlagungen oder giftigen Chemikalien bis hin zu bestimmten medizinischen Präparaten.

Wie das Gesundheitsministerium von Florida bestätigt, untersuchen derzeit Mediziner in Miami die Leiche des Arztes – unter anderem auch auf eine mögliche Risikoerhöhung durch die Corona-Impfung.

Portugal: Krankenschwester ohne bekannte Vorerkrankungen

In Portugal wiederum ist die 41 Jahre alte Krankenschwester Sonia Acevedo am Neujahrstag plötzlich aus noch ungeklärter Ursache zu Hause verstorben. Zwei Tage zuvor hatte die zweifache Mutter sich, wie „Zeenews“ unter Berufung auf die „Daily Mail“ berichtet, mit dem Pfizer-Präparat gegen COVID-19 impfen lassen.

Anders als Dr. Gregory Michael in Miami habe die Krankenschwester in Portugal jedoch keine Nebenwirkungen bemerkt. Auch waren keine Vorerkrankungen bei Sonia Acevedo bekannt.

Die Leitung des Portugiesischen Instituts für Onkologie in Porto, wo die Frau in der Abteilung für Pädiatrie beschäftigt war, hat eine gerichtsmedizinische Klärung der Todesursache erwirkt.

In Israel zwei tödliche Herzinfarkte binnen zwei Stunden nach der Impfung

In einigen weiteren Fällen, in denen Empfänger der Corona-Impfung im Zeitraum zwischen zwei Stunden und fünf Tagen nach der Behandlung mit dem Pfizer-Präparat verstorben waren, konnte bislang ein Zusammenhang mit der Verabreichung des Impfstoffs nicht nachgewiesen werden.

Die englischsprachige Epoch Times berichtet von drei Personen im Alter von 75 bis 88 Jahren aus drei Ländern, die an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben waren. In allen Fällen hatten die Betroffenen Vorerkrankungen.

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Ein 85-Jähriger starb am 29. Dezember im schwedischen Kalmar, zwei weitere Männer im Alter von 75 und 88 Jahren starben in Israel. Sowohl bei dem betroffenen Patienten in Beit She’an als auch bei jenem in Jerusalem trat der tödliche Herzinfarkt innerhalb von zwei Stunden nach der Impfung ein.

Ob ein Zusammenhang mit der Impfung vorliegt, ist laut „Jerusalem Post“ unsicher. Beide gehörten als Angehörige der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppe zu ersten Empfängern der Impfung.

Skepsis in Münchener Universitätsklinik

In einem Fall, in dem ein 91-jähriger Schweizer am 30. Dezember nach einer Corona-Impfung in einem Pflegeheim in Luzern verstorben war, haben Gesundheitsbehörden in der Schweiz laut „Merkur“ den Fall untersucht und einen Zusammenhang für „höchst unwahrscheinlich“ erachtet.

Den Behörden zufolge litt der 91-Jährige an mehreren schweren Vorerkrankungen. Weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf würden einen direkten Zusammenhang mit der Impfung nahelegen. Es werde von einer natürlichen Todesursache ausgegangen.

Obwohl sich Bedenken von Skeptikern über mögliche schwere Nebeneffekte der Impfung mit dem im Wege einer Notzulassung freigegebenen Impfstoff bisher nicht bestätigt haben, ist vielerorts eine eher abwartende Haltung bezüglich des Impfangebots festzustellen.

So berichtet die „Bild“ beispielsweise aus München, dass etwa 20 Prozent der 11.700 Angestellten am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität von vornherein auf eine Impfung verzichtet haben. Als Gründe werden generelle Impfskepsis, bestehende Testangebote und geringes Risiko infolge geringen Patientenkontakts genannt.

An das Klinikum wurden vorerst 950 Impfdosen geliefert. Bleiben diese unausgeschöpft, so heißt es aus der Klinikleitung, würde man sie notfalls auch Interessierten zur Verfügung stellen, die nicht zur ersten Prioritäts-Kategorie gehören.

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