Bruce Fife empfiehlt eine ketogene Ernährung mit viel Kokosöl.Foto: fotolia.com

Teil 3: Schlank werden und die Sehkraft stärken durch Verzicht auf Kohlenhydrate

Von 7. Juni 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 18:10
Eine mit minderwertigen Lebensmitteln angefüllte Ernährung, mit viel Zucker und verarbeiteten Kohlenhydraten, begünstigt nicht nur die Degeneration der Sehkraft sondern schwächt den Körper insgesamt. Bruce Fife geht im Buch „Sehkraftverlust jetzt stoppen!“ explizit auf das Thema Kohlenhydrate ein.

Ein hoher Verzehr von Kohlenhydraten führt zu einem chronisch hohen Blutzuckerspiegel, da Kohlenhydrate in Glukose umgewandelt werden. Eine jahrelange Ernährung mit vielen Kohlenhydraten hält den Blutzuckerspiegel auf hohem Niveau. Die Zellen desensibilisieren sich gegen die Wirkung des Insulins. Irgendwann kommt es automatisch zu Insulinresistenz. Die Folge davon: Diabetes.

Bruce Fife versucht mit der alten Mär aufzuräumen, dass der Mensch Zucker und Kohlenhydrate benötigt, um angeblich genügend Energie für den Körper zu gewinnen. Dem ist seiner Meinung nicht so. Hier kommen jetzt die „Ketone“ ins Spiel. 

Was sind Ketone?

In dem Moment, in dem man Zucker und Kohlenhydrate auf ein Minimum reduziert, beginnt die Leber zu arbeiten. D.h., Fettsäuren werden zu Ketonkörpern abgebaut, und diese dienen dann als Energielieferanten. Die Ketone steigern die Fettverbrennung. Das ist das Geheimnis schlanker Menschen.

Ketone werden von den Zellen als alternative Form von Energie genutzt und wandern auch ins Gehirn und ernähren dieses. Und das Ganze ohne viel Zucker. Der Ketonspiegel im Blut steigt. Diesen Zustand bezeichnet man als „Ketose“. Ketose kann also durch eine Begrenzung der Kohlenhydratmenge in der Nahrung erreicht werden.

Menschen, die eine kohlenhydratarme Diät machen, erzählen, dass sie sich viel wacher, kreativer fühlen und ihr Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren. Denn die Energie für den Aufbau der Gehirnzellen liefern nicht mehr die Kohlenhydrate, die Energie wird von den Ketonkörpern geliefert. Von daher ist eine kohlenhydratarme Ernährung nicht nur für die Augen, sondern für die gesamte Gesundheit unerlässlich.

Eine ketogene Ernährung mit Kokosöl

Kokosöl ist ketogen. D.h. ein großer Teil des Öls wird nach der Einnahme in die Ketone umgewandelt und ist in der Lage, den Blutzuckerspiegel auf ein gesundes Niveau anzuheben. Kokosöl sollte mit einer kohlenhydratarmen Diät kombiniert werden. Jede Mahlzeit, ob warm oder kalt, kann mit Kokosöl zubereitet werden.

Kokosöl ist sehr hitzestabil und eignet sich hervorragend zur Verwendung in der Küche, egal ob Sie backen oder kochen oder einen Obstsalat zubereiten. Denn Kokosöl verzögert die Aufnahme von Zucker ins Blut und sorgt für einen gleichmäßigeren Blutzuckerspiegel. Damit lässt sich der Blutzuckerspiegel sehr wirksam regulieren.

Diabetiker profitieren von Kokosöl

Viele Diabetiker stellten sogar fest, dass sie ab einem gewissen Zeitraum überhaupt kein zusätzliches Insulin brauchten, wenn sie tagtäglich Kokosöl einnahmen. Es kann sogar die durch Insulinresistenz verursachten Schäden rückgängig machen. Kokosöl ist in der Lage, erkranktes und sterbendes Gewebe wiederzubeleben, indem es den Ketonspiegel im Blut anhebt.

Ketone benötigen kein Insulin, um in die Zellen zu gelangen, eine Insulinresistenz hat also auf sie keine Auswirkung. Ketone verringern den oxidativen Stress und Entzündungen gehen zurück, die Heilung und Reparatur ebenso wie das Wachstum neuer Neuronen im Gehirn und in den Augen werden aktiviert. Ketone haben sich für die Heilung einer ganzen Reihe von Gehirnerkrankungen wie Epilepsie bis Alzheimer als sehr hilfreich erwiesen.

Die kohlenhydratarme Diät

Die Nahrungsmittel mit dem höchsten Kohlenhydratgehalt sind natürlich Getreideprodukte aller Art, Hülsenfrüchte, Nudeln und Kartoffeln. Wer viele Kohlenhydrate zu sich nimmt, nimmt automatisch viel Zucker zu sich. Denn praktisch enthalten alle Zuckerarten dieselbe Menge an Kohlenhydraten. Das gilt auch für Ahornsirup und Honig sowie sämtliche Süßigkeiten und zuckerhaltige Fruchtsäfte.

Auch Obst sollte sehr reduziert werden, denn es enthält eine große Menge an Kohlenhydraten. Trockenobst sollte ebenso gänzlich vermieden werden, denn durch den Entzug des Wassers ist die Zuckerkonzentration höher, die Süße intensiver und der Kohlenhydratgehalt erhöht. Nur eine kohlenhydratarme Diät gewährleistet, dass der Körper statt Zucker Fett verbrennt.

Bruce Fife teilt die Lebensmittel in „Netto Kohlenhydrate“ ein. Schwarze Bohnen haben einen Netto Kohlenhydratgehalt von 26 g, eine Scheibe Toast 24 g. Pro Tag sind aber allerhöchstens 50 g erlaubt. Wer Diabetes hat, sollte sogar nur 25 g zu sich nehmen. So können Sie sich selber ausrechnen, wie viele Kohlenhydrate Sie bei einer normalen Ernährung tagtäglich zu sich nehmen. Eine Avocado weist nur 3,50 g Netto Kohlenhydrate auf. Eine Tasse Pilze 4 g. Eine Scheibe Roggenbrot 13 g, eine Tasse gekochte Spaghetti 38 g. Dagegen hat eine Konserve Thunfisch gar keine Kohlenhydrate.

Die Kohlenhydrat-Diät ist allerdings nichts für Vegetarier. Denn alle Fleischsorten, Fisch und viele der Milchprodukte sind erlaubt und in seinen Augen unerlässlich, um den Energiehaushalt des Körpers aufrechtzuerhalten. Denn natürlich sind hier die Kohlenhydrate auf ein Minimum reduziert. Fette und Öle enthalten keinerlei Kohlenhydrate, von diesen kann man so viel essen wie man möchte. Denn Fett ist für einen reibungslosen Eiweißstoffwechsel notwendig und unterstreicht den Geschmack des Fleisches.

Bruce Fife unterteilt aber die Fette in gute und schlechte Fette. Die empfohlenen Fette sind Kokosöl, Palmöl, Olivenöl und Avocadoöl. Alle anderen sollte man meiden.

Diese Art der Kalorieneinschränkung ist nicht leicht einzuhalten. Denn der Körper braucht eine gewisse Zeit, um die kohlenhydrat- und zuckerarme Diät anzunehmen. Aber die Kalorieneinschränkung wird nicht umsonst auch als Anti-Aging-Diät bezeichnet, weil sie den Alterungsprozess verlangsamt und die Lebensdauer verlängern kann. Zudem bietet sie Schutz vor zahlreichen degenerativen Erkrankungen, die das Leben verkürzen.

Einen Versuch ist es alle Mal wert!

Bruce Fife

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