ARD warnt vor „rechten Portalen“ im Netz – Leser kommentieren ernüchtert

Von 11. Mai 2019 Aktualisiert: 11. Mai 2019 22:22
Die ARD warnt vor Portalen - inklusive Epoch Times - die "tendenziöse" und teils "falsche Nachrichten" verbreiten und nur von "Rechten" gelesen würden.

Die ARD klagt über Internetportale, die „tendenziös“ berichten und „zum Teil offen Falschnachrichten verbreiten“, und die nur von „Rechten“ gelesen und geteilt würden.

In dem ARD-Bericht: „Rechte Portale im Netz – Abkehr vom klassischen Journalismus?“ heißt es: eine Untersuchung der Social-Media-Analysefirma Alto in Zusammenarbeit mit NDR und WDR habe ergeben, dass unter den am häufigsten geteilten Webseiten im Zusammenhang mit politischen Diskussionen im Internet zahlreiche Portale auftauchen, die tendenziös berichten und zum Teil offen Falschnachrichten verbreiten würden.

Diese Portale würden teilweise deutlich häufiger verbreitet als die Nachrichtenseiten etablierter Medien. Unter den am häufigsten geteilten Seiten befänden sich – neben klassischen Nachrichtenseiten wie „Die Welt“, „Tagesschau“ oder „Spiegel Online“ – „Tichys Einblick“, „Anonymous News“, „Jouwatch“, „Russia Today“ sowie die „Epoch Times“.

Weiter schreibt die ARD: die Berichte von diesen Webseiten würden „nahezu ausschließlich von Nutzern aus der Gruppe der Rechten“ verbreitet.

An dem Portal „Jouwatch“ lässt das sogenannte Qualitätsmedium kein gutes Haar. Das Fernsehnetzwerk schreibt unter anderem:

Das Portal gibt sich selbst einen medienkritischen Anschein, verbreitet aber reihenweise Meldungen, die offenkundig Stimmung gegen den Islam, Migranten, Journalisten und die Regierung machen sollen. So sind beispielsweise die Überschriften und Formulierungen in weiten Teilen bewusst tendenziös gewählt. Hinter der Seite steht ein „Verein für Medienkritik und Gegenöffentlichkeit“, der als gemeinnützig anerkannt und damit steuerlich begünstigt ist.“

Bürger laufen „Gefahr“, sich vom klassischen Journalismus abzuwenden

NDR und WDR interviewten zu dem Thema die österreichische Autorin Ingrid Brodnig. Sie betonte: ein kleiner Teil der Bevölkerung würde „Gefahr“ laufen „sich vom klassischen Journalismus abzuwenden und sehr einseitige Medien zu konsumieren“.

Das könne dazu führen, dass klassische Medien sich davon „beeinflussen“ lassen und dann plötzlich auch „einseitige Geschichten“ beispielsweise über Asylbewerber produzieren, um viele Klicks zu generieren.

Beeck: Der „Spiegel“ berichtet keine irrelevanten Themen

Torsten Beeck, der die Zusammenarbeit mit Social-Media-Plattformen bei „Spiegel Online“ verantwortet, kritisierte, dass Soziale Medien die bloße Menge der Interaktionen als Relevanzkriterium heranziehen und es damit belohnen, möglichst reißerische Beiträge zu veröffentlichen.

Deshalb würde „Spiegel Online“ häufig darauf verzichten, über Themen zu berichten, die zwar viele Klicks generieren würden, aber „nicht relevant“ seien.

Beeck zeigte sich „erschrocken aber nicht überrascht“, dass Portale, die „solche Mechanismen bewusst bedienen und dabei auch noch eine politische Agenda verfolgen“, in der Rangliste weit oben erscheinen würden.

In Zeiten von Claas Relotius scheute sich Beeck nicht darauf hinzudeuten, dass die oben genannten Portale nicht so gut recherchieren würden wie beispielsweise der „Spiegel“.

Es gibt zahlreiche Kommentare zu dem ARD-Bericht. Die Reaktionen der überwiegenden Mehrheit der Leser können als wach beschrieben werden. In Zeiten des Internets ist es für die Leser sehr viel einfacher geworden, sich eine eigene Meinung über „Fake und Fakt“ zu bilden.

Nachfolgend einige Kommentare zu dem ARD-Bericht:

Von der DDR hätte man es lernen können: Irgendwann fiel beim Volk der Groschen, und man hat der „Aktuellen Kamera“ und dem „Neuen Deutschland“ nichts mehr abgenommen. So ist es es heute bei „Tagesschau“ und „Heute“: Alles wird vom Leser oder (von mir so gut wie nie) Fernsehzuschauer hinterfragt unter dem Aspekt: „Wo wollen sie uns denn jetzt schon wieder hinlenken?“ Wenn Propaganda als solche einmal erkannt ist, hat sie ihre Wirkung verloren.

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Ja, wen wundert’s? Falschmeldungen bekomme ich sehr häufig in den Mainstreammedien vorgesetzt. Da ist es wohl nicht so erstaunlich, daß man sich anderen Informationsquellen zuwendet. Vor allem, wenn man sieht, daß das, was von dem MSM in der Vergangenheit als Verschwörungstherorien abgetan und verächtlich gemacht worden ist, heute ganz offen verfolgt wird (nur als Beispiel die Diskussion um die Bargeldabschaffung – weitere Beispiele kann jeder selbst finden).

Wenn in den MSM mit Halb- und Unwahrheiten argumentiert wird und jede abweichende Meinung sofort „rechtsradikal“ ist, ist es doch logisch, daß man sich den MSM nicht mehr verbunden fühlt.

Meldungen, in denen das Wort „Experten“ vorkommt, sollten den Leser immer skeptisch machen.

Zitat: „Rechte Portale, die zum Teil gezielt Falschmeldung verbreiten, sind in den Sozialen Medien besonders erfolgreich“

Nicht klar ist mir, was an „rechts“ so schlimm sein soll. Die CDU war vor der Merkelisierung auch mal rechts. Des Weiteren wird kolportiert, die Portale würden „zum Teil“ gezielt Falschmeldungen verbreiten. Beweise liefert man nur für „Journalistenwatch“, zieht aber indirekt auch Tichys Einblick in den Dreck. Wovor hat man Angst? Nur 12 % wählen in Deutschland „rechts“. Wie können die wenigen Menschen so viele Klicks verursachen?

Ich persönlich empfinde die Berichterstattung der Tagesschau als tendentiös. Die Themenauswahl, die Möglichkeiten der Kommentierung zu einzelnen Themen und die Politiker / Parteien die zu einzelnen Themen zu Wort kommen haben meiner Meinung nach eindeutig eine grüne Tendenz.

das auch rechte / wertkonservative Ansichten vertreten werden dürfen – zumal diese in den Mainstreammedien eher unterrepräsentiert werden bis ausgeblendet sind. Es kann / darf zum Beispiel nicht sein, dass Wahrheit, Wirklichkeit und Deutungshoheit grundsätzlich an den USA (Westbindung) ausgerichtet sind. Und z. B. bzgl. Putin / China / Venezuela / Ungarn immer nur Schwarz / Weiß gemalt wird. Demokratie kann nur funktionieren, wenn diskutiert wird. Dazu ist unabdingbar, dass allen Seiten Gehör verschafft wird.

„Das Portal gibt sich selbst einen medienkritischen Anschein, verbreitet aber reihenweise Meldungen, die offenkundig Stimmung gegen den Islam, Migranten, Journalisten und die Regierung machen sollen“

Welch ein Glück, so muss man auf auch berechtigte Kritik nicht eingehen. Fast nur Jubel-Stimmung für Migranten, Islam und Regierung ist eben auch eine Stimmung, die dem selbstgefälligen Anspruch widerspricht und dazu führt dass Menschen sich manipuliert fühlen.

‚“Spiegel Online“ verzichte daher häufig darauf, über Themen zu berichten, obwohl die Redaktion weiß, dass sie viele Klicks einbringen würden‘

Was dazu führt dass das Mißtrauen gegen etablierte Medien nur zunehmen kann. Information, die Menschen diskutiert haben wollen wird ‚absichtlich‘ unterdrückt.

Objektivität ist bei klassischen und rechten Medien nicht (mehr?) ausreichend vorhanden.

Das hört sich ja sehr beleidigt an.  Mir sind fehlender Wohnraum, sicheres Wohnumfeld, Steuermittelverwendung eben sehr wichtig statt immer wieder von Gleichberechtigungstyrranei, weltweiten Wetterkatatrophen und Sportnachrichten zugelullt zu werden.

Außerdem findet man bei den neuen Medienportalen Namensinitialen von Verdächtigen und erkennt das Teile vom Arbeitersamariterbund von Libanesenclans kontrolliert werden. Finde ich wichtiger als über Zyklone in Mosambik informiert zu werden.

.. die Journalisten wendeten sich vom Journalismus ab.

Reschke, Gensing, Döschner, Restle, …
„Schreiben, was ist..“?

Ein Konzept von gestern. Haltungsjournalismus ist angesagt.

Kommentar, Meldung? Alles das Gleiche.

Es wird gelogen, unterschlagen, verdreht, mit Linken, Grünen und SED-Nachfolgern -inklusive ex IMs wie Kahane- gekungelt.

Dieser Journalismus ist tot – und das ist gut so. Daran ändert auch zwangsgeldfinanzierte Zombies nichts.

Die zurecht beklagte tedenziöse Berichterstattung findet allerdings auch in den weitverbreiteten herkömmlichen Medien statt: „bildblog.de“ belegt reihenweise die schamlose Falschinformation, die von Springer (und anderen) betrieben wird. Auch der Spiegel-Skandal um Relotius, der von allen Seiten als Einzelfall abgetan wurde, spricht nicht für die Kritikfähigkeit der herkömmlichen Medien. Diese wäre aber dringend vonnöten, um verlorengegangenes Vertrauen wiederzuerlangen. Mahnend rechte Portale zu bemängeln, wird letztlich nur wenige Leser ausreichend überzeugen.

Es ist einfach ebenso falsch, den gelenkten Journalismus nur den rechten Populisten anlasten zu wollen. Im linken Spektrum passiert mindestens das Gleiche in ebenso bedenklicher Weise. Wer nur noch alles schön redet, wo nichts mehr schön ist und wer hässliche Bilder unbedingt dort vermeiden möchte, wo es seiner eigenen Ausrichtung schadet, hält Informationen gezielt zurück und macht sich an einer falschen Berichterstattung ebenso schuldig.

Wer nicht beide Seiten in Pro und Contra in ausgewogener Weise feil bietet, der macht sich eines einseitigen Journalismus schuldig.

Man darf nicht vergessen, dass es ein Urgedanke der Linken ist, ein Bürgertum erziehen zu wollen und zu glauben, es auch zu müssen, weil man sich moralisch überlegen fühlt.

Das ist ebenso verwerflich und führt zu Lenkungsjournalismus, den es rechts wie links gibt und den man auch leider im ÖR findet. Wie war das noch mit Köln, Chemnitz und Co? Wie sah lange die Berichtestattung über Israel aus? Eigene Nasen, immer wieder

„Experten befürchten, dass ein Teil der Bevölkerung sich vom klassischen Journalismus abwendet.“

Was ist denn der klassische Journalismus? Gut recherchierte Nachrichten gibt es doch kaum noch. Alles muss nur noch schnell, schnell gehen und Klicks generieren. Klassischer Journalismus hat auch bloß informiert, statt Meinungen transportiert.

Da „Russia Today“ genannt wird: Die lesen sich auch nicht anders als unsere Nachrichtenportale. Sie stehen nur eine entgegengesetzte Sichtweise im Dickicht der „Wahrheiten“.

Der „Faktenfinder“ der TS widmet fast ausschließlich „rechten fakes“. Herr Gniffke musste eingestehen, dass die in der TS gezeigten Fotos zur Migrationskrise 2015 (Fotos von hauptsächlich Kinder und Frauen) die Realitäten verzerrt darstellten. Zu fast allen politischen Themen, über die die TS berichtet, wird fast immer ein Politiker der Grünen befragt. Die FDP und die AFD kommen mit ihrer Meinung in der TS fast gar nicht vor.

Rs findet ein unfassbares Trump-bashing statt. Über seine Erfolge wird kaum berichtet. Ich könnte die Liste der tendenziösen Berichterstattung der TS unendlich fortsetzen. Diese tendenziöse Berichterstattung macht mich schon längere Zeit wütend – und dagegen schreibe ich hier in den Kommentarspalten an.

Wenn sich Journalisten zu Erfüllungsgehilfen der Politik machen, dürfen sich Journalisten nicht wundern. Erst gestern konnte man hier lesen, wie sich Journalisten und Politiker von Südafrika haben quasi bestechen lassen. Aus meiner Jugend kenne ich noch die Ehrfurcht der Journalisten vor Politikern, die gar keine kritischen Fragen zugelassen hätte und das hat sich bis heute noch gesteigert, wenn ich zB „Bericht aus Berlin“ sehe oder beliebige Politshows von Maischberger, Will, Hayali oder Illner.

Merkel gibt im TV Audienzen, zu denen die Fragen vorher abgestimmt werden!? Das ist alles kein kritischer Journalismus, das ist Hofberichterstattung. Chefredakteure, die sich bei den Transatlantikern herumtreiben. Und immer wieder einseitige Berichterstattung zu bestimmten Themen, die zB beim WDR sogar von eigenen Aufsichtsgremien kritisiert wurde. Trotz allem bessert sich bei den Journalisten gar nichts. Im Gegenteil wird das Publikum beschimpft und als Rechts verunglimpft und zensiert.

hier auf Tagesschau.de mit denen auf Breitbart. Dort kommentieren Hunderte, oft Tausende, und offenbar kommt jeder zu Wort. Hier auf Tagesschau.de sind es vielleicht 20 Kommentare, alle ausgesucht. Ein kritisches Wort über Merkel, und schon ist man draußen. Welchen Journalisten traut man da eher?

„Experten befürchten…“ – welche Experten? Diejenigen mit der Deutungshoheit für Political Correctness? Berichten „klassische Nachrichtenseiten großer Medienhäuser“ etwa nicht tendenziös? Hier werden wieder Denkgebote und -verbote angebahnt, die der Diskurskultur, dem Debattenklima und der Meinungsfreiheit in Deutschland weiteren Schaden zufügen. Die Autorin ist sich ihrer eigenen strukturellen Korruptheit wahrscheinlich nicht einmal bewusst.

klassischen Journalismus.

Was ist für einen Arbeitnehmer, der 40 Stunden die Woche arbeitet und das für 1500 € pro Monat, wichtiger. Eine Wiederholung des klassischen Journalismus, wie dieser berichtet, wie „gut und gerne er/sie zu leben hat“ oder zu lesen, wie viele Millionen Konkurrenten in dem Niedrieglohnsektor in den kommenden Jahren auf den Markt kommen und ob er/sie selbst bei 1500 €/Monat gekündigt wird, weil es eine günstigere Alternative geben wird.

Der klassische Journalismus erzählt mir, dass die Überbevölkerung zu einem Problem wird und im nächsten Beitrag erzählt mir der klassische Journalismus, dass das Land mehr Arbeitskräfte braucht, um das laufende System zu erhalten. Der klassische Journalismus sollte auch kritisch gegenüber seinem „Besitzer“ sein, tut er aber nicht. Wundert sich stattdessen, dass er immer weniger Gehör findet.

Die Tagesschau hat in ihrer journalistischen Qualität aber leider auch sehr nachgelassen. Zu sehen war das vor kurzem wieder bei der Veröffentlichung der Mitte-Studie der FES. Dabei wurde die Studie kein bisschen hinterfragt, obwohl die Stiftung der SPD nahesteht. Sogar von Sigmar Gabriel wurden die Ergebnisse anschließend kritisiert. Die Ergebnisse wurden von der Tagesschau absolut dramatisiert und die positiven Ergebnisse gar nicht erst erwähnt. Schaute man sich dann mal die Fragen an (was man grundsätzlich tun sollte, um sich selbst eine Meinung zu bilden), dann konnte man bei den Schlussfolgerungen nur schmunzeln. Und das mantraartige Runterbeten von rechts gleich böse, ohne das irgendwie zu begründen, ist mittlerweile einfach nur noch peinlich. Und dann wird sich über schwarz-weiß Denken und Populismus echauffiert.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.