Das Internet verbreitet Lügen über COVID-19

Von 24. März 2020 Aktualisiert: 26. März 2020 15:32
Die Welt kann viel lernen – wenn sie ihre Aufmerksamkeit darauf richtet, wie der Ausbruch des Corona-Virus in China behandelt worden ist. Da die Vertuschung und das Missmanagement der Kommunistischen Partei Chinas die Ausbreitung des Virus in ganz China und die Auslösung einer globalen Pandemie ermöglichten, bezeichnet die Epoch Times das Coronavirus auch als KPCh-Virus.

Während des Ausbruchs gab es wohl zwei bekannte Ärzte, die in dem Hauptkrankenhaus in Wuhan arbeiteten, nämlich der Enthüller des Virus Dr. Li Wenliang und seine Informantin Dr. Ai Fen. Ai ist Chefin der Notaufnahme und stieß am 30. Dezember 2019 auf einen Testbericht über einen positiven SARS Coronavirus-Test und sandte diesen einem Freund zu. Der Bericht kursierte sofort innerhalb eines Kreises von acht Ärzten, Li eingeschlossen.

Die Reaktion darauf kam unmittelbar. Um 22:20 Uhr sandte das Krankenhaus eine Nachricht an die Gesundheitskommission in Wuhan mit der Anordnung, keine Informationen über die „unbekannte Art der Lungenentzündung“ an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Eine Stunde später versandte das Krankenhaus eine weitere ähnliche Nachricht.

Am 2. Januar beordertet man Ai dann in das Büro des Krankenhauses, wo sie von einem von höheren Behörden instruierten Krankenhausbeamten gerügt wurde. Danach traute sich Ai mit niemandem mehr über das Virus zu sprechen, nicht einmal mit ihrem Ehemann – bis zum 20. Januar.

Li und sieben andere Ärzte, die man als Dissidenten betrachtete, haben ernsthaftere Strafen bekommen. Am 3. Januar wurden sie nicht von dem Krankenhausbeamten, sondern von der Polizei gerügt. Die Zensur hatte Erfolg, denn alle Ärzte, die von den Ausbruch des Virus wussten, schwiegen auf einmal.

Indes ließ man den Rest der Menschheit für weitere 20 Tage im Dunkeln. Die Vertuschung und Zensur hatte bereits begonnen, bevor Ai den Testbericht mit den anderen geteilt hatte. Das Hauptkrankenhaus in Wuhan hatte das Ergebnis des ersten an einem Patienten durchgeführten Tests auf die „unbekannte Lungenentzündung“ bereits am 24. Dezember 2019 verkündet. Der Bericht, den das Krankenhaus am 27. Dezember erhielt, zeigte auf, dass in der Probe ein bis zu 70 % SARS-ähnlicher Coronavirus gefunden wurde. Einem Bericht eines zweiten Testinstituts zufolge wurde SARS diagnostiziert. Beide Institute waren Privatunternehmen.

Alle Proben seien zu zerstören

Am selben Tag übermittelte das Krankenhaus die Ergebnis an die Gesundheitskommission in Wuhan, was bestätigt, dass die Beamten bereits drei Tage früher als Ai davon gewusst haben. Während die Gesundheitskommission in Wuhan den Ärzten im Krankenhaus die Schweigepflicht direkt auferlegen können, dürfen Funktionäre die Polizei mit der Bestrafung von Dissidenten beauftragen.

Die Vertuschung begann bereits vor dem 3. Januar auf Regierungsebene in Wuhan.

Auch andere Organisationen haben den Ausbruch des Virus vertuscht. Am 1. Januar hat die Gesundheitskommission der Provinz Hebei DNA-sequenzierende Unternehmen instruiert, weder die Testergebnisse der Lungenentzündung zu verwenden noch die Proben zu überprüfen und darüber hinaus weder wissenschaftliche Abhandlungen noch die Ergebnisse des Tests an die Öffentlichkeit zu bringen. Ebenso wurde befohlen, sämtliche Proben zu zerstören.

Am 3. Januar verbot die Nationale Gesundheitskommission offiziell allen nichtstaatlichen Einrichtungen, Proben im Zusammenhang mit dem Fall der Wuhan-Lungenentzündung zu testen, über die das Pekinger Finanzmagazin „Caixin“ in dem Bericht „Verfolgung der neuartigen Coronavirus-Gensequenzierung: Wann ertönte der Alarm?“ schrieb. Der „Caixin“-Artikel wurde einige Stunden nach seiner Veröffentlichung wieder entfernt.

Übertragung von Mensch zu Mensch

Ein angesehener, hochrangiger Arzt namens Zhong Nanshan wurde dazu missbraucht, eine andere Art der Vertuschung auf sich zu nehmen. Zhong ging am 19. Januar nach Wuhan. Bevor er Wuhan verließ um am nächsten Tag nach Peking zu gehen, gab er bekannt, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragbar sei, was die Behörden auf verschiedenen Ebenen bestritten hatten.

Vor Zhong waren zwei andere Expertengruppen vom chinesischen Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (China CDC) nach Wuhan geschickt worden. Warum konnte Zhong innerhalb eines Tages etwas herausfinden, während so viele Experten, die Wuhan besuchten, dies angeblich nicht geschafft hatten? „Caijing“, ein anderes in Peking ansässiges Finanzmagazin interviewte einen Experten aus der zweiten Gruppe und fragte die Mitglieder der Gruppe, ob das Krankenhauspersonal infiziert sei – der wichtigste Schlüssel für eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Die Experten erhielten darauf keine Antwort.

Zhong hatte einen guten Ruf für die Bekämpfung von SARS erworben und ist der führende chinesische Amtsträger für die Bekämpfung von infektiösen Atemwegserkrankungen. Als Außenseiter Wuhans war er nicht an der früheren Vertuschung beteilig. Er hatte die Befugnis, den Status der Epidemie und die Nachrichten darüber zu verändern, ohne das Fehlverhalten der Regierung aufzudecken.
Zhong war also nur ein weiteres Werkzeug der Partei. Während dieses Ausbruchs wird sogar eine Teil der „Wahrheit“ der KPCh zur Lüge.

Vom ersten Tag an war jede Partei- und Regierungsorganisation – und die Krankenhäuser und Einzelpersonen innerhalb des Systems – daran beteiligt, ein Netz von Lügen zu spinnen. Jeder, der die Lügen absichtlich oder unbeabsichtigt aufdeckte, wurde sofort von verschiedenen Organisationen auf verschiedenen Ebenen und von verschiedenen Behörden zum Schweigen gebracht.

Katastrophen machen die Nation stark

Die Institutionen der KPCh sind darauf ausgerichtet, ihre Macht zu behalten und nicht dazu da, um Naturkatastrophen zu verhindern und sich darum zu kümmern. Insbesondere nicht um so etwas wie das neuartige Coronavirus.

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Normalerweise ist die Struktur wie folgt: Wenn eine große Naturkatastrophe wie ein Erdbeben oder eine Überschwemmung eintritt, muss die KPCh nicht viel für die Opfer und Überlebenden tun. Das Auftreiben von Überlebenden dient zum Aufnehmen von Fotos oder Videos – Leben retten ist die geringste Sorge.

Während des Erdbebens in Sichuan im Jahr 2008 stürzten Klassenzimmer ein und töteten Schulkinder, während die Regierungsgebäude stehen blieben. Die Beamten wurden jedoch nie für die Korruption verantwortlich gemacht, die den schlechten Bau der Schulen verursachten. Die „Lösung“ der KPCh bestand darin, Eltern und Aktivisten ins Gefängnis zu bringen, die nach Wahrheit und Gerechtigkeit suchten.

Bei der Bekämpfung von Katastrophen ist es am wichtigsten, damit zu prahlen, wie großartig die KPCh ist. Die Menschen sehen nur die Dankbarkeit der Überlebenden gegenüber der Partei, den Rettungsteams mit der roten Fahne, den Preisverleihungs- und Siegesfeierlichkeiten und andere ähnliche Handlungen. Mit der Zeit können sich Menschen, die kein direktes Leid erfahren haben, nur an die Propaganda erinnern, während sie die Opfer und die für die Katastrophe verantwortlichen Beamten völlig vergessen.

Dieses Muster wird im Slogan der KPCh festgehalten: „Katastrophen machen die Nation stark.“ Es ist möglicherweise schwer zu verstehen, dass Naturkatastrophen oder sogar von Menschen verursachte Katastrophen in eine „gute Sache“ umgewandelt werden können, um die Macht der KPCh zu stärken. Wenn die Überlebenden und die Aktivisten zum Schweigen gebracht werden, kann die KPCh leicht die Unterstützung derer generieren, die nicht persönlich gelitten haben.

Die Katastrophen machen die Nation nicht stark. Sie machen die KPCh stark.

Sündenböcke

Als das Virus ausbrach ist die KPCh sogar noch weiter gegangen. „Katastrophen machen die Nation stark“ wurde zu „KPCh rettet die Welt“. Die KPCh hat behauptet, China habe Zeit für die Welt gekauft, eine Prahlerei, was sogar in einigen westlichen Medien widerhallte.

Aber wenn die KPCh die Dinge nicht vertuschte, war es doch gar nicht nötig, „Zeit zu kaufen“. Die KPCh ist sehr gut darin, ein kleines Problem wachsen zu lassen und dann alle Ressourcen zu nutzen, um das „große Problem“ zu bekämpfen. Die Leute sehen, dass die KPCh das „große Problem“ scheinbar so effizient bekämpft, dass sie dazu neigen, das Problem zu vergessen, welches ursprünglich von der KPCh geschaffen wurde. Dies ist Teil des Informationskrieges der Partei.

Von Anfang an haben die chinesischen Behörden versucht, die Schuld für den Ausbruch weiterzugeben. Der erste Sündenbock war der Huanan Seafood Market (HSM). HSM wurde am 30. Dezember 2019, am 11. Januar 2019, von den chinesischen Behörden durch die Wuhan Health Commission offiziell als Quelle genannt. Am 22. Januar benannte ihn Gao Fu, der Direktor der chinesischen CDC, als Quelle.

Drei Artikel, darunter zwei aus „Lancet“ und einer aus dem „New England Journal of Medicine“ sowie alle Artikel von chinesischen Ärzten und Wissenschaftlern, die zwischen dem 24. und 30. Januar veröffentlicht wurden, erzählen jedoch eine andere Geschichte.

Bei den ersten 41 Fällen hatten 13 von ihnen keine HSM-Anamnese; der erste Fall und zwei von drei nachfolgenden Fällen hatten keine HSM-Anamnese. Dass diese Fälle alle vor dem 11. Januar bestätigt wurden, war der Gesundheitskommission in Wuhan bekannt. Die HSM-Anamnese konnte daher nur der erste Tropfen sein, aber nicht die ursprüngliche Quelle. Die Verneinung der Übertragung von Mensch zu Mensch ist die eine Sache, während die absichtliche Irreführung über den Ursprung der Krankheit ein völlig anderes Thema ist. Was wollten sie verbergen?

Der Pangolin einer Regierungseinheit

Der zweite Sündenbock ist der Pangolin, ein seltsames Säugetier mit Schuppen, dessen Fleisch als Delikatesse gilt. Am 7. Februar gab eine Forschungsgruppe der South China Agriculture University bekannt, dass sie im Pangolin ein Virus gefunden habe, das zu 99 Prozent dem Coronavirus ähnelt, welches die Wuhan-Lungenentzündung verursacht.

Shen Yongyi, einer der Forscher, wies jedoch in einem Interview mit Nanfang Daily darauf hin, dass die Pangolin-Probe nicht aus der Sammlung der Universität stammt, sondern von einer bestimmten Regierungseinheit. Shen sagte, dass die Ergebnisse unter starkem Druck der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, anstatt diese zuerst in einer wissenschaftlichen Zeitschrift zu veröffentlichen.

Da diese beiden Sündenböcke nicht überzeugend waren, sind die Vereinigten Staaten zum neuen Ziel geworden.

KP Chinas will Coronavirus zu ihrem Vorteil nutzen

Zhao Lijian, der Sprecher des Außenministeriums, behauptete, ein US-Militärteam habe das Coronavirus nach Wuhan gebracht. Vor Zhaos Anschuldigung sagte der SARS-bekämpfende Dr. Zhong, dass der Ausbruch des Coronavirus in China nicht auch bedeutet, dass es aus China stammt. Seitdem haben Zhaos Anschuldigungen und ähnliche Fingerzeige Chinas soziale Medien überflutet.

Während die HSM-Anamnese und Pangolin dazu beitrugen, ganz spontan einen Schuldigen zu finden, fiel die Entscheidung, auf die Vereinigten Staaten, die angeblich eine ebenso gut koordinierte Strategie der obersten Führungskreise besäße. Warum verbreitet die KPCh solch falschen Dinge, die sowieso niemand auf der Welt glaubt? Die KPCh versucht, die Kontroverse um das Coronavirus zu ihrem Vorteil zu nutzen, insbesondere in China.

Was wäre denn effektiver und bequemer für die KPCh als die Vereinigten Staaten zu beschuldigen? Die Vereinigten Staaten sind seit 70 Jahren der Sündenbock Nr. 1 für alle Probleme der KPCh.

Hat die KPCh den Beginn des Ausbruchs in Wuhan vertuscht? Ja. Lügt die KPCh jetzt noch immer? Kein Zweifel. Wird die KPCh in Zukunft lügen? Auf jeden Fall. Was sollen wir tun? Vertraue nicht der KPCh. So hat es Taiwan vorgelebt und genau so war es gut.

Von Taiwan lernen

Während des SARS-Ausbruchs im Jahr 2003 wurde Taiwan von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Stich gelassen, weil diese hinter der KPCh steht und diese bevorzugt. Angesichts des Coronavirus kann sich Taiwan jetzt nur auf sich selbst verlassen. Die wichtigste Lektion, die der Rest der Welt von Taiwan lernen kann, ist, nicht der KPCh oder der WHO zu vertrauen.

Während einige Länder der Meinung sind, dass Taiwan von der WHO akzeptiert werden sollte, stellt sich heraus, dass Taiwan nicht die WHO braucht, sondern die ganze Welt Taiwan.

Die Epoch Times bezeichnet das neuartige Coronavirus, das die Krankheit COVID-19 verursacht, als KPCh-Virus, da die Vertuschung und das Missmanagement der Kommunistischen Partei Chinas die Ausbreitung des Virus in ganz China und die Auslösung einer globalen Pandemie ermöglichten.

Das Original erschien in The Epoch Times (deutsche Bearbeitung von em)
Originalartikel: The Web of Lies Spun Around the CCP Virus

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

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