Migranten an einem Flughafen in Deutschland.Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP/Getty Images

EU-Resettlement-Programm: 32.700 Migranten legal in die EU umgesiedelt – „Ausdrückliches Lob“ an Deutschland

Epoch Times16. Juni 2019 Aktualisiert: 16. Juni 2019 14:52
Das Umsiedlungsprogramm der EU ist ein voller Erfolg. Deutschland habe die Aufnahme von 10.000 Migranten zugesagt und 4.100 bereits einreisen lassen, dafür lobt EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos Deutschland "ausdrücklich".

Die EU-Kommission hat eine positive Zwischenbilanz des Umsiedlungsprogramm gezogen, bei dem die EU-Mitgliedstaaten insgesamt rund 50.000 Flüchtlinge und Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten auf direktem Weg aufnehmen und neu ansiedeln.

EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, bislang seien mehr als 32.700 Menschen aufgenommen worden, also fast zwei Drittel des zusagten Kontingents. Deutschland habe die Aufnahme von 10.000 Migranten zugesagt und 4.100 bereits einreisen lassen.

Dafür wolle er Deutschland „ausdrücklich loben“: „Es ist auf dem richtigen Weg.“ Der Kommissar erklärte:

Das Resettlement-Programm ist ein Erfolg: Wir bringen Menschen, die Schutz brauchen, sicher und legal nach Europa“.

Die EU-Kommission hatte das Programm im September 2017 aufgelegt, um „besonders schutzbedürftigen“ Flüchtlingen zu helfen und ihnen die gefährliche Flucht über das Mittelmeer zu ersparen.

Bis Oktober 2019 sollen insgesamt 50.000 Migranten aus Ländern wie Libyen und Äthiopien oder der Türkei und Jordanien in die EU gebracht werden. Die Mitgliedstaaten machten ihre Zusagen freiwillig, die Kommission stellt ihnen dafür insgesamt eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung. (dts/so)

 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion