Kundgebung in US-Hauptstadt gegen „schädliche“ Schulideologie

Von 22. November 2021 Aktualisiert: 22. November 2021 8:34

Am Dienstag versammelten sich Eltern und mehrere Kongressmitglieder in Washington, D. C. Sie forderten das Elternrecht auf Erziehung ihrer Kinder ein. Viele von ihnen bemerken eine Schwächung der Familien. Sie rufen Eltern landesweit auf, sich dafür einzusetzen, das heilige Band zwischen Eltern und Kind zu stärken.

Melina Wisecup von NTD sprach mit Eltern und Kongressmitgliedern auf der Kundgebung.

„Ich bin hier direkt vor dem Kongressgebäude, wo sich Eltern aus vielen Bundesstaaten versammelt haben, um eine Botschaft an die Regierung und die öffentlichen Schulsysteme im ganzen Land zu senden. Diese lautet, mit den ideologischen Umwandlungsbestrebungen in den Klassen aufzuhören. Einige Eltern erzählen uns, dass die Schulen sogar so weit gehen, den Schülern zu helfen, ihre Geschlechtsidentität zu ändern, ohne dass die Eltern davon wissen“, berichtete die NTD-Reporterin in Washington, D. C.

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„Die Politik sagt, dass die Schule bei der Geschlechtsumwandlung Ihres Kindes helfen kann – ohne Ihre Zustimmung“, sagte Nicole Solas, Mutter aus Rhode Island.

„Ein Gender-Programm – auf sechs Seiten steht, welche Toiletten man nutzen soll, welche Pronomen zu verwenden sind, wenn sie auf Schulausflüge gehen, ob sie mit Jungen oder Mädchen zusammen wohnen, und die Eltern hatten keine Ahnung“, erklärte Tiffany Justice, Mitbegründerin von Moms for Liberty.

„Es ist ein neuer gefährlicher Denkansatz zu glauben, dass das Kind aus der Familie herausgenommen werden sollte, wo es Sicherheit und Schutz erfährt, und stattdessen vom Staat erzogen werden soll“, so Gina Gentles, Senior Forscherin beim Independent Women’s Forum.

„Da der Kongress gerade an der Verabschiedung eines Sozialhilfegesetzes arbeitet, um die allgemeine Vorschulerziehung zu finanzieren, sind einige besorgt, dass diese großen Regierungsgelder diese Politik über die staatlich geführten Vorschulzentren durchsetzt“, sagte Gina Gentles weiter.

„Oh, Kinderbetreuungskosten sind teuer, Vorschulen sind teuer. Eine zusätzliche Unterstützung klingt gut. Die Eltern sollten auf der Hut sein. Wenn die Regierung die Kinderbetreuung und Vorschule finanziert, wird sie die Kontrolle darüber haben, was dort passiert“, warnte Carrie Lukas, Präsidentin von Independent Women’s Forum.

Einige konservative Mitglieder des Kongresses sind der Meinung, dass die Regierung nicht mehr, sondern weniger Mittel bereitstellen sollte. 

„Ich bin dafür, die Mittel zu kürzen. Um Himmels willen! Das Einzige, was ich in meinen kurzen zehn Monaten hier oben in D. C. gelernt habe, ist, dem Geld zu folgen, und wenn man die Fäden in der Hand hat, stoppt man die Mittelvergabe, die Aufmerksamkeit erregt“, sagte Diana Harshbarger, Kongressmitglied (R) aus Tennessee.

„Ich denke, der Kongress sollte die finanziellen Geldströme zu den Schulbezirken stoppen – eine Menge Geld geht zum Beispiel an Merrick Garlands Schwiegersohn. Also ein großer Teil geht an seinen Verlag, der Schulen Bücher über Kritische Rassentheorie verkauft“, forderte Claudia Tenney, Kongressmitglied (R) aus New York.

Die Abgeordnete Tenney wiederholte die Worte der Eltern: Die derzeitige Regierung und das Schulsystem treiben einen Keil zwischen die Eltern und ihre Kinder. Diejenigen, die das ändern wollen, geraten unter Beschuss, weil sie mit der ideologischen Agenda nicht übereinstimmen.

„Was ich getan habe, hat offensichtlich den Kommunisten einen Schlag versetzt – denn das ist der wahre Feind, gegen den wir kämpfen. Vergessen Sie nie, gegen wen wir kämpfen. Der Versuch der Indoktrination und Sexualisierung eurer Kinder wird von Kommunisten unternommen. Lasst nicht zu, dass dieser Moment hier aufhört – macht weiter, kämpft weiter, denn Gott ist auf unserer Seite“, appellierte Stacy Langton, Mutter aus Fairfax, Virginia.

Die Eltern setzen sich weiterhin für die Wiederherstellung der elterlichen Rechte und den Schutz der heiligen Eltern-Kind-Bindung ein.



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