Soldaten kämpfen mit Nebenwirkungen nach Pfizer-Impfung

Von 12. November 2021 Aktualisiert: 12. November 2021 8:06

In Frankreich traten bei Dutzenden Militärangehörigen nach der COVID-19-Impfung schwere gesundheitliche Probleme auf. David Vives von NTD Paris spricht mit einem französischen Ex-Offizier über die Impfpflicht für das französische Militär.

Das französische Militär ist wegen zahlreicher Nebenwirkungen nach der Corona-Impfung besorgt.

Nach Angaben von „Gendarmes libres“, einer Vereinigung, die sich gegen die Impfpflicht für Militär und Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden einsetzt, wurden bei rund 200.000 Soldaten, die mindestens eine Impfdosis erhalten haben, 357 unerwünschte Ereignisse von Militärmedizinern gemeldet – 40 davon waren schwerwiegend, das heißt entweder lebensbedrohlich oder auch tödlich. 

Nach Ansicht des ehemaligen Offiziers Alexandre Juving-Brunet sind diese Zahlen möglicherweise zu niedrig angesetzt. „Wir kennen die wirklichen Zahlen der Nebenwirkungen nicht, weil sie nicht alle gemeldet werden. Bei Zivilisten könnte die Zahl zehn bis 20 mal höher sein“, so Alexandre Juving-Brunet.

Den Angaben zufolge sind 343 der 357 Fälle auf den Pfizer-Impfstoff zurückzuführen.

Ungeimpfte französische Militärdienstleister müssen mit Sanktionen rechnen, zum Beispiel mit ihrer Entlassung aus dem Militär.

„Die Soldaten, die ich kenne, sagen, dass sie mit so etwas noch nie konfrontiert wurden. Verweigern sie den Impfstoff, heißt es, dass sie einen direkten Befehl verweigern“, sagt Alexandre Juving Brunet.

Die militärische Führung befolge die Anweisungen der französischen Regierung. Aber diese Befehle könnten sogar gegen das Gesetz verstoßen.

„Es gibt ein Gesetz, welches Streitkräften verbietet, sich im selben Jahr impfen zu lassen. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme, damit es bei den Truppen nicht gleichzeitig zu Nebenwirkungen kommt. Dieses Gesetz wurde missachtet. Die Soldaten werden gedrängt, sich gleichzeitig impfen zu lassen. Das könnte die Einsatzfähigkeit des Militärs beeinträchtigen“, erklärt der ehemalige Offizier.

Die Situation in Frankreich spiegelt einen ähnlichen Fall in den USA wider.

Letzte Woche berichtete eine in Alabama ansässige Armee-Chirurgin über Fälle von Herzentzündungen in ihrer Einheit. Bei einer Anhörung im Capitol Hill sagte sie, dass die Militärführung ihre Warnungen vor den Impfungen ignoriert habe. 



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