US-Präsident Trump zweifelt an der Todesursache von Jeffrey Epstein

Epoch Times6. August 2020 Aktualisiert: 6. August 2020 17:04
US-Präsident Trump meinte in einem Interview: Jeffrey Epstein könnte im Gefängnis auch "getötet" worden sein. Zudem wünscht er der inhaftierten Ghislaine Maxwell, der mutmaßlichen Komplizin des Kinderschänders, "alles Gute".

US-Präsident Donald Trump hegt Zweifel an der Todesursache des verstorbenen US-Milliardärs Jeffrey Epstein. In einem unlängst veröffentlichten Interview mit dem US-Sender „Axios“ sagte Trump, der verurteilte Kinderschänder Epstein sei möglicherweise im Gefängnis „getötet“ worden. Zuvor wünschte Trump Epsteins mutmaßlicher Komplizin Ghislaine Maxwell „alles Gute“, was großes Medienecho hervorbrachte.

Maxwell war Anfang Juni im US-Bundesstaat New Hampshire von Mitarbeitern des FBI festgenommen worden und sitzt seitdem in Haft. Insgesamt werden der Britin sechs Anklagepunkte vorgeworfen. Unter anderem auch Verführung Minderjähriger zu illegalen Sexhandlungen und Meineid.

Auf die ihr vorgeworfenen Anklagepunkte stehen jeweils Höchststrafen von fünf bis zehn Jahren im Gefängnis. Die ihr vorgeworfenen Straftaten soll Maxwell zwischen 1994 und 1997 begangen haben.

Nach Angaben des US-Justizministeriums starb der verurteilte Kinderschänder Jeffrey Epstein allein in seiner Gefängniszelle. Der Gerichtsmediziner von New York City erklärte den Tod für Selbstmord. Generalstaatsanwalt William Barr sagte: Epsteins Tod sei das Ergebnis „eines perfekten Sturms von Schlampereien“ gewesen, einschließlich schlafender Wachen und kaputter Sicherheitskameras.

Trump: „Wurde er getötet? War es Selbstmord?“

Im Interview mit „Axios“ wurde Trump mit Blick auf Maxwell gefragt, warum er jemandem „alles Gute“ wünschen würde, der wegen Kindersexhandel angeklagt sei? Der Präsident antwortete: „Ihr Freund oder ihr Geliebter wurde entweder getötet oder beging im Gefängnis Selbstmord. Sie sitzt jetzt im Gefängnis. (…) Ja, ich wünsche ihr alles Gute. Ich würde Ihnen auch alles Gute wünschen, ich würde vielen Menschen alles Gute oder viel Glück wünschen. Erst muss bewiesen werden, dass jemand schuldig ist.“

Trump machte die Bemerkung über Maxwell schon am 21. Juli während einer Pressekonferenz. Über das ausgelöste Medienecho zeigte sich der Präsident nun wenig erfreut.

„Ihr Freund starb im Gefängnis. Die Leute versuchen immer noch herauszufinden, wie es passiert ist. War es Selbstmord oder wurde er getötet? Und ich habe ihr [Maxwell] alles Gute gewünscht. Ich wünsche ihr nichts Schlechtes. Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes. Und sie [die Medien] haben meine Aussage genommen und daraus so eine große Sache gemacht. Aber es geht darum, dass ihr Freund gestorben ist. Er starb im Gefängnis. Wurde er getötet? War es Selbstmord? Ich mache das, ich wünsche ihr einfach alles Gute“, sagte Trump.

Maxwell hat vermutlich auch in Palm Beach gelebt

Nach Angaben der „New York Post“ hatte sich Trump zuvor auch auf eine direkte Frage zu Ghislaine Maxwell geäußert. Der Präsident wurde demnach gefragt, ob Maxwell mächtige Männer, die mit Epstein in Verbindung standen, wie Prinz Andrew und den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, ausliefern würde, um Strafmilderung zu erhalten. Dazu sagte Trump: „Das weiß ist nicht. Ich habe das nicht wirklich verfolgt.“ Er würde ihr nur alles Gute wünschen, sonst nichts.

Trump erzählte auch, dass er Maxwell im Laufe der Jahre oft getroffen hat. Vor allem zu der Zeit, als der damalige Unternehmer, in Palm Beach lebte. Auch Maxwell habe damals vermutlich in Palm Beach gelebt, sagte Trump. Der verstorbene US-Milliardär Epstein und seine Freundin Maxwell verkehrten in den höchsten politischen und gesellschaftlichen Kreisen.

Präsident Trump war auch bekannt mit Epstein. Die beiden hatten Berichten zufolge aber kein gutes Verhältnis. Trump selbst erzählte Reportern im vergangenen Jahr, dass er vor etwa 15 Jahren einen Streit mit Epstein hatte. Seitdem war die Beziehung angespannt. Worum es sich bei dem Streit handelte, sagte Trump nicht. (so)

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