Claudia Roth führt Demo mit linksextremen „Schwarzen Block“ an

Epoch Times1. Dezember 2015 Aktualisiert: 1. Dezember 2015 20:42
Eine Bundestagsvizepräsidenten sollte, nach Meinung des Chefs der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sich mehr bewusst sein, welche Rolle sie im Staat spiele. Für Claudia Roth scheint das nicht so zu sein, sie geht mal eben zur Demo beim linksradikalen "Schwarzen Block" gegen den AfD-Parteitag in Hannover.

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft kritisierte die Teilnahme von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth bei einer Demo von Linksextremisten. "Mir würde es im Traum nicht einfallen, Linksextremisten hinterherzulaufen, selbst wenn sie für eine vermeintlich gute Sache auf die Straße gehen", so Wendt. Neben der Grünenpolitikerin Roth beteiligten sich auch einige SPD-Politiker und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

Linksradikaler "Schwarzer Block" führt Demo gegen AfD-Bundesparteitag

Für Wendt käme diese Teilnahme nicht überraschend, sei Claudia Roth doch bereits 1990 unter dem Motto "Nie wieder Deutschland" angetreten, als in Frankfurt gegen die Wiedervereinigung demonstriert wurde. Dabei sieht Wendt das Vergangene eher als Lernprozess: "Ich werfe niemandem vor, was er vor 25 Jahren einmal gesagt hat, schließlich kann jeder dazulernen. Das würde ich mir allerdings auch bei Frau Roth wünschen. Denn man sollte schon wissen, hinter welchen Fahnen man herläuft", so der Gewerkschaftschef, zitiert die "Junge Freiheit".

Allerdings sollte sich ein Politiker seiner Rolle im Staat bewusst sein und auch seiner Vorbildfunktion. "Ich würde mir jedoch wünschen, daß Politiker wie Frau Roth sich bei solchen Demonstrationen auch bewußt machen, daß sie hohe Staatsämter repräsentieren." (sm)

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