AfD-Politiker Steffen KönigerFoto: Youtube/Screenshot

„Liebe Trans-Stern-Weibliche“: Rede eines AfD-Politikers geht viral – gegen „Gender-Mainstream“

Epoch Times10. Juni 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 22:40
Der AfD-Politiker Steffen Königer sorgte mit einer Rede im Potsdamer Landtag für Aufsehen. Königer wollte auf einen "Irrsinn wie Gender Mainstream" aufmerksam machen. Seine Ansprache wurde zum Internet-Hit.

Der Brandenburger AfD-Abgeordnete Steffen Königer wollte mit einer etwas anderen Art von Ansprache im Potsdamer Landtag auf die Debatte um die sexuelle Vielfalt aufmerksam machen. Und dies gelang dem AfD-Mann.  

Eigentlich sagte Königer in seiner knapp dreiminütigen Rede nur, dass seine Fraktion einen Antrag von Grünen und Linken ablehne. Doch dies tat der Politiker auf eine Weise, die ihn zum Internet-Hit machte.  

Der 43-Jährige begann seine außergewöhnlichen Rede mit einer Begrüßung die es in sich hatte.

"Sehr geehrter Präsident, meine Damen und Herren. Sehr geehrte Schwule, sehr geehrte Lesben. Sehr geehrte Androgyne, sehr geehrte Bi-Gender. Sehr geehrte Frau zu Mann und sehr geehrter Mann zu Frau…" 

Danach begrüßte er weitere Dutzende sogenannte "sexuelle Minderheiten" wie Inter- und Transsexuelle und in allen szenetypischen Schreibweisen mit Sternchen oder Unterstrichen.

https://youtube.com/watch?v=4DQ61G9ir0Q

Das Video mit der Rede des AfD-Mannes wurde ein Internet-Hit. Alleine auf der Facebook-Seite der AfD Brandenburg wurde es bereits 160.000 mal angeklickt. 

Einige Facebook-Nutzer zeigten sich begeistert von Königers Ansprache.

Der AfD-Politiker betonte auf Facebook, dass seine Fraktion nicht gegen Minderheiten sei, sondern "gegen einen Irrsinn wie Gender-Mainstream…"

Im Interview mit der "Jungen Freiheit" sagte Königer, er habe nicht lange nach den zahlreichen sexuellen Identitäten suchen müssen, sondern einfach die von Facebook genutzten Geschlechtertypen verwendet. Er fügte hinzu, dass ihn der Erfolg seiner Rede wahrlich überraschte. (so) 


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion