Personalausweis übers Handy. Beispielfoto.Foto: iStock

Personalausweis als Smartphone-App

Epoch Times31. August 2021

Ab Mittwoch können Bürger einen Online-Personalausweis auf ihren Handys speichern – und sich dann ohne die herkömmliche Ausweiskarte identifizieren. Das Smartphone wird mit dieser Smart-eID-Funktion zum „digitales Legitimationsdokument“, wie es das Bundesinnenministerium formuliert.

Der Handy-Personalausweis ist gegenüber dem Staat und privaten Stellen gültig. Eine Ausnahme gilt bei Grenzkontrollen. Dort ist weiterhin nur die Personalausweis-Karte gültig.

Das Innenministerium weist vorsichtshalber darauf hin, dass zum Start am Mittwoch längst noch nicht alle Smartphones technisch in der Lage sein werden, ihren Besitzern den elektronischen Identitätsnachweis mit der Smart-eID zu ermöglichen. Dies werde „wie meist bei der Einführung neuer Technologien etwas Zeit brauchen“.

Mit der Smart-eID werden laut Bundesinnenministerium die Daten, die im Online-Ausweis gespeichert sind, in einem geschützten Bereich des Smartphones abgelegt und können dann für die Online-Identifizierung genutzt werden.

Der Personalausweis wird nur einmal für die Speicherung der Daten aus dem Online-Ausweis auf dem Smartphone benötigt. Dazu müssen Nutzer die Handy-App „AusweisApp2“ herunterladen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion